Logo Stiftung für Hochschulzulassung Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo studienwahl.de
Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Gestaltung, Design

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Zum Industriedesign gehören Gestaltungsaufgaben in den Bereichen Konsumgüter (z.B. Kleidung, Mode, Schmuck, Hausrat, Möbel, Verpackung, Geschmacks- und Verbrauchsgüter, gestaltendes Handwerk), Investitionsgüter (z.B. Maschinen, Anlagen, Werkzeuge, medizinisches Gerät, Arbeitsmittel, Arbeitsplätze, Bürokommunikation) und Fahrzeuge (z.B. PKW, Schienenfahrzeuge, Schiffe, Flugzeuge). Die Gestaltung des Produkts wird bestimmt durch technisch-funktionale, marktwirtschaftliche und ästhetische Gesichtspunkte.

Kommunikationsdesign umfasst Gestaltungsaufgaben im Bereich der Kommunikationsmittel, z.B. Zeitungen, Zeitschriften und Prospekte, Verpackungen, Displays und Multimedia. Dazu gehören etwa die Herstellung von Druckvorlagen für Werbung, Kataloge, Kundeninformationen, Gebrauchsanleitungen und Presseerzeugnisse als auch die Konzeption, Gestaltung und Erstellung von Corporate Designs und Medien wie Werbevideos, Spielen und Lehrfilmen.  Und natürlich geht es auch um gestalterische Entwürfe für den optischen Aufbau z.B. von Internetseiten oder für elektronische Informations- und Lernsysteme, wobei das Design die Programmoberflächen (Screens) und die Benutzerschnittstellen (Userinterfaces) umfasst. Daneben bestehen zahlreiche weitere Ausbildungsrichtungen.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Designer/-innen arbeiten in freien Designbüros, in Werbe- und Kommunikationsagenturen oder in Ateliers von industriellen Betrieben. Grafik- bzw. Kommunikationsdesigner/-innen sind vorwiegend in der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch in den Neuen Medien tätig.

Arbeitsplatz der Industrie- bzw. Produktdesigner/-innen ist die Konsum- und Investitionsgüterindustrie.

Darüber hinaus können Designer/-innen auch bei Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen Beschäftigung finden sowie als Einkäufer/-in im Handel, als Stylist/-in bei Film und Fernsehen.

Studium an Universitäten, Kunsthochschulen und Fachhochschulen

Praktika und besondere Zulassungsvoraussetzungen:

Für die Zulassung ist das Bestehen einer künstlerisch-gestalterischen Eignungsprüfung nötig. Diese umfasst i.d.R. die Vorlage einer Arbeitsmappe mit eigenen Arbeitsproben sowie eine künstlerische Prüfung. Daneben werden teilweise vor Studienaufnahme noch einschlägige Praktika von unterschiedlicher Dauer verlangt. Bei Nachweis besonderer künstlerischer Befähigung und hinreichender Allgemeinbildung kann unter Umständen auf weitere Zulassungserfordernisse verzichtet werden.

Studium:

Die Lehrinhalte unterscheiden sich an den einzelnen Ausbildungsstätten erheblich.

Im Studiengang Industrial Design (Produktdesign) ist im Grundlagenstudium etwa mit folgenden Studienmodulen zu rechnen: zwei- und dreidimensionales Gestalten, Farbe und Volumen, Darstellungstechniken, Modellbau und Konstruktion, Werkstofftechnologie, technische Physik, Psychologie, Soziologie und Kulturgeschichte.

Im Studiengang Kommunikationsdesign (Visuelle Kommunikation) wird angeboten: Farbgestaltung, Druck- und Reproduktionstechnik, figürliches Zeichnen, Gestaltungslehre/Komposition, Typographie, Informationstheorie, Wahrnehmungstheorie, Psychologie und Soziologie. Studienschwerpunkte: Grafikdesign, Fotodesign, elektronische Medien, Illustration, Display (Verpackung, Produktausstattung) und Flächendesign.

Im Vertiefungsstudium können die Kenntnisse und Fähigkeiten erweitert oder spezialisiert werden.

Alle Studiengänge anzeigen >>


Weitere Informationen

„Medienstudienführer“
Wissenswertes zu über 600 Studien- und Weiterbildungsangeboten im Bereich Medien
www.medienstudienfuehrer.de

Drucken Versenden
Nach obenNach oben
Signet Finder
Geprüft von den Ländern der Bundesrepublik Deutschland
Bedienungshinweis
17734
Studiengänge
443
Hochschulen
Erweiterte Suche Deutschlandkarte Bedienungshinweis
Suchergebnisfenster schließen
Treffervorschau
Studiengängez.B.:
Buchinhalte:
Aktuelle Beiträge: