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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Bildende Kunst

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

  • Zur freien Kunst zählen Malerei, Glas, Grafik, Bildhauerei (einschl. aller dreidimensionalen Arbeiten wie Objekte und Installationen) und Performances.
  • Zum Bereich der angewandten Kunst gehören Gold- und Silberschmieden, Keramik, Textilkunst und Bühnenbild, wobei es zahlreiche Überschneidungen mit dem Bereich Grafikdesign, Medienkunst, Textildesign, Produktdesign etc. gibt. Auch der Übergang zu den freien Künsten ist mitunter fließend.

Das Studium der freien und angewandten Kunst erfolgt i.d.R. an Kunsthochschulen, aber auch an einigen Universitäten und Fachhochschulen.

Für die Aufnahme des Studiums ist neben der Hochschulreife/Fachhochschulreife der Nachweis einer besonderen auf den Studiengang bezogenen künstlerischen Befähigung/Eignung erforderlich. Der Nachweis ist im Rahmen eines Auswahl- oder Eignungsprüfungsverfahrens zu erbringen, welches von der Hochschule durchgeführt wird. Kriterien für die Auswahl sind eigenständige künstlerische Arbeiten (Mappe), Klausuren und i.d.R. ein Auswahlgespräch. Bei herausragender künstlerischer Befähigung/Eignung kann von dem Nachweis der Hochschul- bzw. Fachhochschulreife abgesehen werden. Dies gilt allerdings nicht für Studiengänge, die mit der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt abschließen.

Der Studiengang Kunsterziehung an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Kunsthochschulen (siehe auch Lehramtsausbildung in den Bundesländern) hat zum Ziel, Pädagog(inn)en für ein künstlerisches Lehramt an allgemeinbildenden Schulen auszubilden. Dabei sollen die Fähigkeiten zur Gestaltung sowie zur Analyse und Interpretation von Werken der bildenden Kunst und der visuellen Medien vermittelt werden. Das Studium setzt gleichermaßen künstlerische Begabung und pädagogisches Interesse voraus.

Im Laufe der Jahre hat sich das Studienangebot mit künstlerisch-gestalterischen, aber auch künstlerisch-technischen Studieninhalten im Hinblick auf die differenzierten beruflichen Möglichkeiten erweitert. Von besonderem Interesse sind dabei die Studiengänge Restaurierung und Kunsttherapie (siehe auch Therapien).

Beschäftigungsmöglichkeiten

Bildende Künstler/-innen arbeiten vorwiegend freiberuflich z.B. als Maler/-innen und/oder Bildhauer/-innen, bei Museen, Behörden der Denkmalpflege, Kultusbehörden, Verlagen, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Theatern sowie ggf. bei Werbeagenturen. Kunsterzieher/-innen arbeiten u.a. im öffentlichen und privaten Schulwesen.

Kunsttherapeut(inn)en wie auch Kunsterzieher/-innen finden Beschäftigungsmöglichkeiten in Schulen, Krankenhäusern, Sanatorien, Kureinrichtungen, Einrichtungen für Behinderte, vorschulpädagogischen Einrichtungen, Erziehungsanstalten, Alten-/Senioreneinrichtungen, in Freizeit-, Erholungs- und Sportzentren sowie in der Erwachsenenbildung.

Studium an Universitäten, Kunsthochschulen und Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

Eine praktische Tätigkeit in einem einschlägigen Berufszweig kann vorausgesetzt oder empfohlen werden. An den bayerischen Akademien der Bildenden Künste wird dies beispielsweise vorausgesetzt.

Studium:

Das Grundlagenstudium beginnt mit Übungen und bildnerischer Elementarlehre in Fächern wie Zeichnen, Malen, plastisches Gestalten sowie Materialkunde. Vermittelt werden ebenso handwerkliche Techniken wie künstlerische Darstellungsmethoden und Ordnungsprinzipien. Später erfolgt wahlweise eine Vertiefung z.B. in Malerei, Grafik oder Plastik.

Mit Fortgang des Studiums werden kunsthistorische, kunsttheoretische, künstlerisch-technische Aspekte sowie Methodenlehre und individuelle Arbeitstechniken immer wichtiger.

Das Kunststudium für das Lehramt verlangt zumeist (Ausnahme Bayern: Kunst als Doppelfach) ein zweites, wissenschaftliches Unterrichtsfach. Hinzu kommen das pädagogische Begleitstudium sowie Fachdidaktik.

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