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Ein Tablet und ein Apfel liegen auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Abiturienten sitzen auf der Wiese und lesen im Studien- und Berufswahl-Heft
Theaterwissenschaft, Dramaturgie, Regie

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Einen zunehmend bedeutsamen Teil der Theaterwissenschaft bilden Film, Fernsehen, Video und Internetproduktionen. Wichtige Hilfsfächer sind Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Musikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Germanistik, Soziologie und Pädagogik. Das Studium der Theater- bzw. Film- und Fernsehwissenschaft befähigt zu leitenden Tätigkeiten am Theater, bei Film und Fernsehen sowie im allgemeinen kulturellen Leben.

In den Studiengängen Bühnenbild, Szenografie, Theaterausstattung, Bühnen- und Kostümbild u.Ä. wird die optische Umsetzung eines Theater-, Film-, Fernsehstoffes in (Bühnen-)Räume, Theater-, Film-, Fernsehdekorationen und Kostüme aus verschiedenen Epochen, Weltgegenden oder Phantasiewelten vermittelt. Ergänzt wird die Ausbildung durch naturwissenschaftlich-technische Fächer wie Statik, Fachzeichnen usw. Ein Studium im Bereich Kostümbild erfordert gestalterische Fähigkeiten und Phantasie. Eine abgeschlossene Schneiderlehre ist von Vorteil.

Die Regiestudiengänge befassen sich mit der szenischen Umsetzung von (Sprech-/Musik-)Theater-, Film-, Fernseh-, Hörspielstoffen. Zur Erarbeitung von Inszenierungskonzepten, zur Leitung von Proben und zur Arbeit mit Schauspieler(inne)n kommen hier in größerem Umfang organisatorische Aufgaben: Die Regie arbeitet mit allen an einer Produktion beteiligten Kräften zusammen, mit Bühnen- und Beleuchtungstechniker(inne)n, Beschäftigten in der Verwaltung, Bühnen-, Kostüm- und Maskenbildner(inne)n, Dramaturg(inn)en, Darsteller(inne)n, Regieassistent(inn)en.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Theater- bzw. Film- und Fernsehwissenschaftler/-innen arbeiten (freiberuflich oder angestellt) an Theatern und Opernhäusern vorwiegend als Dramaturg(inn)en oder im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Bei Filmstudios, Fernseh- und Rundfunkanstalten sind sie in vielen Funktionen tätig, z.B. als Dramaturg(inn)en, Redakteure/-innen, Lektor(inn)en, Produzent(inn)en, in der Medienwirkungsforschung usw. Weitere Tätigkeitsfelder finden sich in Bibliotheken und Archiven, an Universitäten, Akademien und (Kunst-)Hochschulen, in Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Kunstvereinen, in öffentlichen oder privaten Kulturverwaltungen, bei (Kunst-)Verlagen, Zeitungen und Zeitschriften, auch als freie Publizisten.

Bühnen-, Kostümbildner/-innen, Regisseure/-innen arbeiten (freiberuflich oder angestellt) an Theatern, Opernhäusern, bei Film und Fernsehen, für Video- und Internetproduktionen, Werbeagenturen, seltener auch im Konzert- und Veranstaltungsbereich.

Studium an Universitäten, Kunst-/Musikhochschulen und sonstigen Hochschulen

An manchen Hochschulen wird eine besondere studiengangsbezogene Eignung verlangt, die die Hochschulen in jeweils einem eigenen Verfahren feststellen. Die Gestaltung des Studiums ist weitgehend frei, es gibt keine einheitlichen Regelungen.

Wichtig sind gründliche Kenntnisse in Literaturgeschichte sowie in vergleichender Literaturwissenschaft. Ebenso sollten Theaterwissenschaftler/-innen fundierte Fremdsprachenkenntnisse besitzen. Hinzu kommen Vorlesungen und Seminare in den speziell theaterwissenschaftlichen Fächern.

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