Supranavigation
- Suche
- ::
- Inhalt
- ::
- Hilfe
- ::
- Webnapping
- ::
- Mediadaten
- ::
- Impressum
- ::
- Kontakt
Laut der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks wohnen bundesweit die meisten Studierenden in einer Wohngemeinschaft (26%), die zweitgrößte Gruppe wohnt bei den Eltern (23%), gefolgt von einer Wohnung zusammen mit dem/der Partner/in (20%), einer Wohnung alleine (17%) und der Unterkunft im Studentenwohnheim (12%).
Je nach Größe, Ausstattung und Lage der Unterkunft sowie abhängig vom Hochschulort ist es schwieriger oder einfacher, eine geeignete Wohnmöglichkeit zu finden, und auch die Mietkosten variieren z.T. erheblich. Sie sollten also frühzeitig vor Studienbeginn mit der Wohnungssuche beginnen.
Träger dieser Wohnheime sind überwiegend die Studentenwerke, aber auch kirchliche Einrichtungen und private Träger. Derzeit stehen bundesweit ca. 225.000 öffentlich geförderte Wohnplätze zur Verfügung, davon rund 180.000 bei den 58 Studentenwerken. Die durchschnittliche monatliche Bruttowarmmiete in Wohnheimen beträgt 222 Euro; für einen Wohnheimplatz in Trägerschaft der Studentenwerke sind im Schnitt 208 Euro im Monat zu zahlen (vielerorts inkl. Internetanschluss).
An vielen Orten gibt es auch spezielle Wohnangebote für Rollstuhl nutzende bzw. mobilitätseingeschränkte Studierende und für Studierende mit Kindern. Zu den Bewerbungsmodalitäten, zur Lage und zu den jeweiligen Mieten der einzelnen Wohnanlagen erhalten Sie Informationen beim Studentenwerk des jeweiligen Hochschulortes.
Eine Liste finden Sie unter www.studentenwerke.de (Stichwort: Studentenwerke)

Für eine eigene Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt variieren die Kosten je nach Hochschulort, und liegen in den klassischen Universitätsstädten und Ballungsgebieten deutlich höher als andernorts. So zahlt der „Normalstudierende“ laut der 19. Sozialerhebung in München durchschnittlich 348 Euro Monatsmiete inklusive Nebenkosten, in Chemnitz dagegen nur 210 Euro.
Angebote des freien Wohnungsmarktes finden Sie in Tageszeitungen, bei Maklern (hier wird oft eine Vermittlungsgebühr, Provision genannt, von zwei oder drei Monatsmieten verlangt), auf einschlägigen Internetplattformen oder an den „Schwarzen Brettern“ im Hochschulbereich. Auch bei den Wohnraumvermittlungsstellen der Studentenwerke und natürlich in Ihrem Bekanntenkreis sollten Sie nachfragen. Bei Stadtmagazinen und lokalen Kleinanzeigenblättern können, häufig kostenlos, Online-Inserate gelesen und Gesuche eingegeben werden. Wohnungsbörsen im Internet haben oftmals spezielle Seiten für Studierende eingerichtet. Und Mitwohnzentralen vermitteln Wohnraum auf Zeit, meist zur Untermiete.
Bei niedrigem Einkommen ist es u.U. möglich, einen Wohnberechtigungsschein (WBS) für eine Sozialwohnung ausgestellt zu bekommen. Studierende haben ausnahmweise auch Anspruch auf Wohngeld, z.B. wenn sie nicht (mehr) dem Grunde nach BAföG-berechtigt sind. Auskünfte hierzu erteilen die Sozialberatungsstellen der Studentenwerke, Wohngeldstellen der Stadt- und Kreisverwaltungen sowie Wohnungsbaugenossenschaften.
Studienbewerber/innen mit Behinderung werden bei der Bewerbung um einen Wohnheimplatz meist bevorzugt berücksichtigt. Trotzdem sollten Sie den Antrag für ein Zimmer in einem Studentenwohnheim möglichst früh einreichen. Wenden Sie sich bei Bedarf an das zuständige Studentenwerk.
Einige Wohnheime bieten zusätzliche Unterstützungs- und Serviceleistungen für Studierende mit Pflege-/Assistenzbedarf an: das Konrad-Biesalski-Haus in Marburg, Haus Sumperkamp in Bochum und das Wohnheim der SRH Heidelberg.
Darüber hinaus können bei der Suche nach Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt das örtliche Wohnungsamt oder der/die Behindertenbeauftragte der Stadtverwaltung behilflich sein.
Weitere Informationen für Studienbewerber/innen und Studierende mit Behinderung und chronischer Krankheit sind bei der "Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung" des Deutschen Studentenwerks erhältlich (www.studentenwerke.de).
Bei rechtlichen Fragen zum Mietvertrag helfen die Studierendenvertretungen oder der Deutsche Mieterbund (www.mieterbund.de).