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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Ein junger Mann in schicker, dunkler Kleidung sitzt auf den Treppen vor den Eingangstoren zur Universität.
Vor der Studienbewerbung sollte man herumfahren und sich mehrere Hochschulen anschauen. Foto: Martin Rehm

Bewerbung um einen Studienplatz

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Laura Brünker (22) hatte bereits in der Oberstufe großen Spaß an Biologie, Chemie und Mathematik. Heute studiert sie Pharmazie in Marburg im dritten Semester. Eigentlich wollte die junge Frau nach dem Abitur, das sie 2011 in Meißen absolvierte, in der Region bleiben und dort studieren, doch es gab zwei Hindernisse. „Pharmazie kann man leider nicht im nahegelegenen Dresden studieren. Außerdem reichte meine Abiturdurchschnittsnote zunächst nicht aus für die Zulassung zum Pharmaziestudium.“

Sie überlegte sich daher einen Alternativplan: „Da mich vor allem Chemie interessierte, entschloss ich mich zunächst für eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen Assistentin (PTA) in Dresden.“ Ihre Chancen auf einen Studienplatz wollte sie dennoch nutzen und reichte schon nach dem Abitur eine Bewerbung für einen Studienplatz in Pharmazie bei hochschulstart.de ein.

Das Studium der Pharmazie ist bundesweit zulassungsbeschränkt. Das Bewerbungsverfahren wird daher (wie auch im Fall von Medizin, Zahnmedizin und Tiermedizin) bundesweit von der Stiftung für Hochschulzulassung (www.hochschulstart.de) durchgeführt.

Der Numerus Clausus (NC), also die Durchschnittsnote, mit der ein/-e Bewerber/-in in der Abitur-Bestenquote den letzten Studienplatz erhält, lag etwa für Pharmazie je nach Bundesland und Hochschule zum Wintersemester 2011/12 zwischen 1,0 und 1,6, in Marburg etwa bei 1,4 – so gut war die Abiturnote der jungen Frau leider nicht. Sie konnte nicht zugelassen werden.

Sie setzte daher auf die „Wartezeitquote“ und wollte sich in der Zwischenzeit auf ihre Ausbildung zur PTA konzentrieren. Sie wusste: Als Wartezeit zählt jedes Halbjahr seit Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung, das man nicht an einer deutschen Hochschule eingeschrieben war.

Porträtfoto von Laura

Foto: Carl Anner

„Ich füllte zu jedem neuen Semester erneut online das Formular bei hochschulstart.de aus, einfach um meine Chance zu nutzen“, erinnert sich Laura Brünker. Bereits nach dem zweiten Bewerbungszeitraum flatterte ein positiver Bescheid ins Haus. Laura Brünker hätte nun theoretisch ihre Ausbildung abbrechen und studieren können, doch das kam für sie nicht infrage, weshalb sie den Studienplatz (noch) nicht annahm. Als sie dann zum Sommersemester 2014 – als fertig ausgebildete PTA – die Zulassung für Marburg nochmals in den Händen hielt, schrieb sie sich zum Pharmaziestudium ein.

„Es gefällt mir richtig gut“, erzählt sie heute von ihrem Grundstudium. Sie besucht Vorlesungen, Seminare und Laborübungen. Zu ihren Pflichtveranstaltungen gehört unter anderem Arzneiformenlehre, bei der sie selbst Salben rührt und Zäpfchen gießt. Ihre Zukunft sieht sie allerdings mehr im Kundenkontakt als im Labor. Erfahrungen in einer Apotheke hat sie bereits während eines Praktikums gesammelt, das sie bis zum Ersten Staatsexamen nachweisen muss. Mehr dazu erfahren Sie in der Studienfeldbeschreibung Pharmazie.

Tipps aus der Studienberatung

Laura Brünker hat über hochschulstart.de erfolgreich am bundesweiten Auswahlverfahren teilgenommen. Sie hat sich nicht abschrecken lassen von einem strengen NC und hat die Wartezeit bis zur Studienzulassung sinnvoll mit einer Ausbildung überbrückt. Außerdem hat sie sich vorab genau überlegt, wo sie studieren möchte. Damit hat sie vieles richtig gemacht.

Porträtfoto Studienberater

Foto: Privat

Weitere Tipps gibt Studienberater Ludger Lampen von der Ruhr-Universität Bochum (RUB): „Man sollte vor der Bewerbung herumfahren und sich mehrere Universitäten bzw. Hochschulen, die in Frage kommen, anschauen, einen Termin bei der Studienberatung vereinbaren und sich über die verschiedenen Studienschwerpunkte informieren“, rät er allen Bewerber(inne)n. „Außerdem ist es wichtig, die Webseiten der Hochschulen zu besuchen, um sich über Zugangsvoraussetzungen und Besonderheiten sowie Zulassungsbeschränkungen kundig zu machen.“ Die Informationen im FINDER von studienwahl.de können hierzu wichtige Anhaltspunkte liefern.

Die Bewerbungsverfahren im Überblick

Kundig machen sollten Sie sich zu Beginn Ihrer Überlegungen unbedingt über die verschiedenen Bewerbungsverfahren.

  • Ist Ihr Wunschstudiengang bundesweit zulassungsbeschränkt und daher im bundesweiten Vergabeverfahren? Dann müssen Sie sich bei hochschulstart.de informieren und bewerben.
  • Gleiches kann auch gelten, wenn Ihr Studiengang örtlich zulassungsbeschränkt ist und die Studienplätze im Dialogorientierten Serviceverfahren von hochschulstart.de vergeben werden. In diesem Fall machen Sie sich am besten bei hochschulstart.de und auf der Website Ihrer Hochschule kundig.
  • Ihre Hochschule ist der richtige Ansprechpartner bei allen anderen örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen
  • und natürlich auch bei jenen, die zulassungsfrei, also offen sind. In letzterem Fall können Sie sich in der Regel direkt zu den Anmeldeterminen form- und fristgerecht bei der Hochschule immatrikulieren (= einschreiben).

Ausführliche Beschreibungen der verschiedenen Bewerbungsverfahren >>

Örtliche Zulassungsbeschränkung

Ein Beispiel: An der Ruhr-Universität Bochum werden (wie in ganz Nordrhein-Westfalen) in den örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen 20 Prozent der Studienplätze über die Abitur-Bestenliste, 20 Prozent über Wartezeit und 60 Prozent über hochschuleigene Auswahlverfahren (AdH) vergeben.

Bei letztgenannten legt die Ruhr-Uni ebenfalls ausschließlich die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung zugrunde. Im AdH können je nach Hochschule allerdings auch verschiedene andere Kriterien zum Tragen kommen: Es können zum Beispiel relevante schulische Einzelnoten gewichtet, praktische Erfahrungen berücksichtigt oder auch Auswahltests durchgeführt werden.

Ein eher seltener Fall ist das Auswahlgespräch: Es wird in der Regel von zwei Professor(inn)en des Fachbereichs geführt. Dauer: Circa eine halbe Stunde. Themen können die Studienmotivation für den speziellen Fachbereich und die Selbsteinschätzung des Kandidaten oder der Kandidatin bezüglich der Studierfähigkeit sein. Die prüfenden Professor(inn)en geben eine Empfehlung ab, die endgültige Entscheidung für oder gegen die Zulassung liegt aber bei der Hochschule.

Hier finden Sie weitere Informationen zum AdH beim örtlichen Vergabeverfahren >>

Das örtliche Bewerbungsverfahren für das Wintersemester in den zwölf betroffenen Studiengängen an der RUB läuft von Anfang Juni bis zum 15. Juli eines Jahres. Die Bewerber/-innen der Abitur-Bestenliste erhalten sofort nach der Bewerbung ihre Zulassung.

Danach erhalten die übrigen Bewerber/-innen einen Platz auf einer Rangliste nach ihrer Durchschnittsnote. Bei Ranggleichheit werden zunächst die nachgewiesene Wartezeit und dann ein evtl. geleisteter Dienst als zusätzliches Auswahlkriterium herangezogen. Als letzte Möglichkeit entscheidet das Los. „An der Ruhr-Uni Bochum werden – etwa durch die Nicht-Annahme einer Zulassung – freigewordene Studienplätze in einem automatisierten Nachrückverfahren sofort vergeben“, schildert Ludger Lampen.

Mehr zum Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) von hochschulstart.de für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge lesen Sie im .

Besonderheiten beim bundesweiten Verfahren

Auch wenn man sich für einen der Studiengänge Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin oder Pharmazie bewirbt, kommt als weiterer wichtiger Aspekt dazu: die Ortswahl. Pharmaziestudentin Laura Brünker erinnert sich: „Ich konnte bei hochschulstart.de bis zu sechs Orte angeben, an denen ich gerne studieren wollte. Marburg legte ich als erste Ortspräferenz fest, da mir die Stadt sehr gut gefiel. Zuvor bin ich hingefahren und habe mir alles angeschaut“, erzählt sie. Sie hatte Glück und erhielt ihren Studienplatz in Marburg.

„Dass man mit seinem Ortswunsch zum Zuge kommt, ist leider nicht der Regelfall“, erklärt Dr. Ulf Bade, Geschäftsführer von hochschulstart.de, die Situation für die vier Studiengänge, die bundesweit zulassungsbeschränkt sind. „Die meisten der Zugelassenen sind froh, überhaupt einen Studienplatz bekommen zu haben. Dabei spielt die Abiturdurchschnittsnote eine entscheidende Rolle.“

Lesen Sie hier Details zum AdH im Rahmen des bundesweiten Vergabeverfahrens >>

Hinweis für Medizininteressierte

Studienbewerber/-innen für die Fächer Human- oder Zahnmedizin können mit einer Teilnahme am Test für medizinische Studiengänge (TMS) ihre Chancen verbessern. Zum Sommersemester 2015 berücksichtigten 19 Universitäten den TMS im Auswahlverfahren der Hochschule (AdH). „Die Tendenz ist steigend“, berichtet Prof. Dr. Martina Kadmon, Professorin für Medizinische Ausbildung und Ausbildungsforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Termine für kommende Prüfungen finden Sie unter www.tms-info.org.

Hier lesen Sie mehr zu den unterschiedlichen Fristen und Bewerbungsterminen (für Neu- und Alt-Abiturient(inn)en) >>

Interview zum Dialogorientierten Serviceverfahren

DoSV: Mehr Transparenz ist das Ziel

Studienwahl.de sprach mit Dr. Ulf Bade, Geschäftsführer von hochschulstart.de, dem Portal der Stiftung für Hochschulzulassung mit Sitz in Dortmund.

Studienwahl.de: Herr Bade, das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) soll in den nächsten Jahren eine deutliche Ausweitung erfahren. Was sind die Gründe?

Porträtfoto Dr. Ulf Bade

Foto: Stiftung für Hochschulzulassung

Ulf Bade: Die dezentrale Studienplatzvergabe bei örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen ist nach der Umstellung auf Bachelor-/Master-Studiengänge nicht mehr zeitgemäß. Angebote mit demselben Etikett haben heute ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Außerdem kommt es zu Mehrfachbewerbungen und häufig zu unerwünschten Mehrfachzulassungen. Die Studienplätze sind dadurch lange Zeit für andere Bewerber/-innen blockiert, die Nachrückverfahren verzögern sich. Um das Verfahren zu beschleunigen und transparenter zu gestalten, hat der Wissenschaftsrat vor mehreren Jahren eine Neuaufstellung empfohlen.

Studienwahl.de: Welche Vorteile bietet das DoSV?

Ulf Bade: Für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge müssen Bewerber/-innen nur noch eine einzige Bewerbung vornehmen. Sie registrieren sich zentral bei hochschulstart.de und geben bis zu zwölf Studienwünsche ein. Dann erhalten sie entsprechende Angebote, deren Stand jederzeit online einsehbar ist. In der „Koordinierungsphase“ ist eine Prioritätensetzung nur beim Studienwunsch und nicht mehr bei den Studienorten möglich. Eine Zulassung erfolgt erst, wenn die Bewerber/-innen innerhalb der „Entscheidungsphase“ ein Angebot annehmen. Ist das der Fall, sind alle anderen Angebote hinfällig. Ein Nachrückverfahren im herkömmlichen Sinne gibt es nicht mehr, stattdessen werden innerhalb einer „Clearingphase“ die restlichen Plätze zügig verteilt. Was dann noch freigeblieben ist, wird per Losentscheid vergeben.

Studienwahl.de: Was sollte man bei einer Bewerbung für einen Studiengang im DoSV beachten?

Ulf Bade: Bewerber/-innen sollten sich vorab mit dem neuen Verfahren vertraut machen. Da das DoSV noch im Ausbau ist, gibt es Hochschulen, die noch nicht daran teilnehmen. Da gilt es nach wie vor, sich mit seiner Bewerbung direkt an die Hochschulen zu wenden. Wichtig ist auch, Fristen zu beachten.

Studienwahl.de: Wie verbreitet ist das DoSV zurzeit und wie sieht die künftige Entwicklung aus?

Ulf Bade: Am 2012 gestarteten Dialogorientierten Serviceverfahren nahmen im Sommersemester 2015 insgesamt 102 Studiengänge an 90 Hochschulen teil. Im kommenden Wintersemester 2015/16 werden 40.000 Studienplätze über das DoSV vergeben. Der Schwerpunkt liegt auf den Fächern Jura, Maschinenbau, Ingenieurwesen, Mathematik, Informatik, Soziale Arbeit und Wirtschaftswissenschaften. Im Studiengang Psychologie sind rund 80 Prozent der Hochschulen vertreten. Bis zum Jahr 2018 visieren wir den Vollbetrieb des DoSV mit allen Hochschulen und Studiengängen an.

Überblick

Studiengangspezifische Zugangsvoraussetzungen

Unabhängig davon, ob ein Studiengang zulassungsbeschränkt oder offen ist, gibt es Zugangsvoraussetzungen fachlicher Art, die von allen Bewerber(inne)n zu erfüllen sind.

Musikalische Eignungsprüfung

Die obligatorische Eignungsprüfung an einer Musikhochschule kann beispielsweise wie folgt ablaufen: In einem ersten Teil findet eine künstlerisch-praktische Prüfung im Haupt- und Nebenfach statt sowie in Musiktheorie, bestehend aus Elementarer Satzbildung und Gehörlehre. In einem zweiten, theoretischen Teil gilt es, schriftlich harmonische Grundkenntnisse unter Beweis zu stellen sowie Intervalle, Tonhöhen oder Tonleitern zu bestimmen. Der/die zu Prüfende hat hierbei insgesamt meist 90 Minuten Zeit, die Kommission vom musikalisch-künstlerischen Talent zu überzeugen.

Bewerbungsmappe (Kunst bzw. Design)

Will man ein künstlerisches Fach wie etwa Bildende Kunst studieren, wird von den Hochschulen oft eine Bewerbungsmappe verlangt. 10 bis 20 eigene Fotos, Skizzen, Zeichnungen oder Computerausdrucke sollten es schon sein, auch wenn die Auswahlkriterien von Hochschule zu Hochschule verschieden ausfallen. Hier zählt neben technischer Versiertheit auch die persönliche künstlerische Handschrift.

Sporteignungsprüfung

Sie ist nicht nur ein kleiner Zehn-, sondern sogar ein Zwanzigkampf: Hier heißt es nur dann „bestanden“, wenn die Leistungserwartungen bei 19 von 20 Teilleistungen erfüllt wurden. Darunter befinden sich Disziplinen wie Leichtathletik, Schwimmen, Mannschaftsspiele wie Badminton und Turnen. Die Ausdauer steht ebenfalls auf dem Prüfstand und hat ein besonderes Gewicht: Ein Lauf (Frauen: 2.000 Meter, Männer: 3.000 Meter) muss innerhalb einer vorgegebenen Zeit absolviert werden.

Studienfachbezogene Eignungstests

In einzelnen Studienangeboten sind studienfachbezogene Eignungstests in den Bewerbungsprozess eingebunden. Lesen Sie hier dazu im Thema der Woche Tests und Self-Assessments bei der Studienwahl.

Im Nachrückverfahren zum Wunschstudium

Zunächst ging Clemens Jung (21) bei seiner Bewerbung um einen Studienplatz für das Grundschullehramt leer aus. Doch im Nachrückverfahren klappte es mit seiner Wunschhochschule, der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, doch noch.

„Ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet, mit meiner Fach- und Ortswahl einen Studienplatz für das Lehramt an Grundschulen zu bekommen“, berichtet Clemens Jung, dem die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen große Freude bereitet. Gleich nach dem Abitur 2012 am Robert-Schumann-Gymnasium in Saarlouis hatte er mehrere Bewerbungen abgegeben. Der von ihm angestrebte achtsemestrige Studiengang unterlag in Saarbrücken und in Landau einer örtlichen Zulassungsbeschränkung.

Porträtfoto Clemens

Foto: Jung

„Die Hochschulen an diesen beiden Orten kamen für mich in Frage, da ich im Saarland oder zumindest in der Nähe bleiben wollte“, berichtet der junge Mann. „Der NC für das Lehramt im Primarbereich lag mit meiner Fachwahl Katholische Theologie bei 1,7. Und bei meinem Favoriten, der Universität des Saarlandes, standen nur 60 Plätze zu Verfügung.“

Daher hatte Clemens Jung insgeheim mit einer Absage gerechnet und sich beizeiten nach einer Alternative umgesehen. Seine Enttäuschung war zwar groß, als es dann tatsächlich im ersten Anlauf nicht klappte. Doch eine Ausweichmöglichkeit war bereits gefunden. „Ich entschied mich für das Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Latein und Katholische Theologie an der Universität Trier. Dieser Studiengang unterlag keiner Zulassungsbeschränkung.“ Ohne vorab große Formalitäten erledigen zu müssen, konnte sich Clemens Jung daher noch 2012 immatrikulieren.

Wechsel vom Lehramt ins Lehramt

Nach vier Semestern, in denen er sich weiter um das Grundschullehramt beworben hatte, kam überraschend der Zulassungsbescheid im Nachrückverfahren – eine Woche vor Ablauf der Einschreibefrist an der Universität des Saarlands September 2014. „Ich hatte wirklich Glück, zumal ich nur bis zum vierten Semester noch problemlos wechseln konnte“, berichtet der Lehramtsstudent erleichtert. „Die schon absolvierten vier Semester in katholischer Theologie wurden mir in Gänze angerechnet.“

Er studiert mittlerweile den Studiengang Lehramt an der Primarstufe und Sekundarstufe I, der acht Semester umfasst und mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen wird. Der Zweitsemester ist sehr zufrieden mit den Studienbedingungen „Wir sind ein kleiner Kreis. Man kennt sich untereinander“, so Clemens Jung. Als angehender Grundschullehrer muss er Vorlesungen zur Fachdidaktik in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht belegen. Auch das Fach Religion spielt weiterhin eine Rolle, nun unter dem Aspekt “Ästhetische Bildung / Werteerziehung“. Zusätzlich wird Clemens Jung auch den Wahlpflichtbereich Musik für drei Semester belegen.

Nach dem Ersten Staatsexamen wird er dann ein eineinhalb Jahre dauerndes Referendariat absolvieren und danach, so hofft er, in einer Schule des Saarlandes eine feste Anstellung bekommen.

Weitere Informationen

Stiftung für Hochschulzulassung
www.hochschulstart.de

studienwahl.de
Informationen zur Studienbewerbung finden Sie auch in der Rubrik „Bewerbung & Zulassung“ sowie im Thema des Monats 06/2014 „Studienbewerbung: Wie? Wo? Wann?“.

Studiengangssuche
Im FINDER können Sie nach Ihrem Wunschstudiengang suchen und sich auch grundsätzlich über das jeweilige Bewerbungsverfahren informieren:
www.studienwahl.de/de/studieren/finder.htm

 

Genannte Einrichtungen und Studiengänge:

Ruhr-Universität Bochum
www.ruhr-uni-bochum.de

Fachbereich Pharmazie der Philipps-Universität Marburg
www.uni-marburg.de/fb16

Lehramt Primarstufe an der Universität des Saarlandes
www.uni-saarland.de/campus/studium/studienangebot/studienfaecher-nach-abschluessen/staatspruefung-lehramt/lehramt-primarstufe.html

Lehramststudiengang Katholische Religion
an der Universität des Saarlandes

www.uni-saarland.de/campus/studium/studienangebot/studienfaecher-nach-abschluessen/staatspruefung-lehramt/katholische-religion.html

 

Weitere Links:

Bundesweite Studienplatzbörse
www.freie-studienplaetze.de

Test für medizinische Studiengänge (TMS)
www.tms-info.org

abi» dein weg in studium und beruf
Informationen über Studiengänge, Berufe und Arbeitsmarktchancen, zugeschnitten auf Abiturient(inn)en:
www.abi.de

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