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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Ein gut gefüllter Vorlesungssaal.
Studiengänge, die besonders beliebt sind, haben oft eine lokale Zulassungsbeschränkung - sonst wären die Vorlesungssäle zu voll. Foto: Martin Rehm

Zulassungsbeschränkung und Bewerbungsverfahren Bewerbung um einen Studienplatz

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Physik interessierte Florian Heller schon in der Schule,  somit hatte er sein Wunschstudium schnell vor Augen. „Ich wollte ein breit gefächertes Studienfach wählen und mich nicht direkt, zum Beispiel in eine ingenieurwissenschaftliche Richtung, spezialisieren“, berichtet der 19-Jährige, der im zweiten Semester studiert. Der Studiengang an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) war zulassungsfrei, er musste sich für die Einschreibung aber online bewerben. In dem Bewerbungsportal der Universität konnte er direkt einen Antrag auf Immatrikulation stellen, die Fristen abrufen und erfahren, welche Unterlagen er zusätzlich einreichen musste.

Frühzeitige Information wichtig

Mehr als die Hälfte der grundständigen Studiengänge an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland waren laut Hochschulrektorenkonferenz (HRK) im Studienjahr 2015/2016 zulassungsfrei. Bewerber/-innen wie Florian Heller konnten sich also direkt einschreiben. 46,1 Prozent der Studiengänge hingegen unterlagen Zulassungsbeschränkungen.

Foto von Cort-Denis Hachmeister.

Cort-Denis Hachmeister

Foto: Privat

Diese werden von den Hochschulen unterschiedlich gehandhabt. Deshalb sind auch die Bewerbungsverfahren nicht überall gleich geregelt und verlangen unter Umständen Vorbereitungszeit. „Bei der Wahl des Studiengangs und in der Bewerbungsphase stehen viele Recherchen und Entscheidungen an. Zunächst sollte man sich deshalb frühzeitig informieren, welche Studienangebote es gibt, um dann zu schauen, wo man sich wie bewerben muss“, sagt  Cort-Denis Hachmeister vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Informationen über die Bewerbungsverfahren und Zulassungsvoraussetzungen können Studieninteressierte auf den Webseiten der Hochschulen und im Finder auf studienwahl.de recherchieren.

„Bei den Auswahlkriterien spielt die Abiturnote immer noch eine große Rolle“, sagt Cort-Denis Hachmeister, der an einem vom CHE veröffentlichten Ratgeber zu Zulassungsverfahren und Zulassungschancen mitgearbeitet hat. Weitere Auswahlkriterien können für den Studiengang besonders interessante Einzelnoten – wie die Mathematiknote in Abitur und Oberstufe für Ingenieurstudiengänge –, Berufserfahrung, das Ergebnis eines Tests oder Auswahlgesprächs, Motivationsschreiben, die Ortspräferenz oder die Wartezeit sein. Cort-Denis Hachmeister erklärt dazu: „Wartesemester entstehen nicht, wenn man sich übergangsweise für einen anderen Studiengang an einer deutschen Hochschule einschreibt. Wenn man Wartezeiten einplant, sollte man also über eine Berufsausbildung oder einen Freiwilligen Dienst nachdenken.“

Wie läuft die Bewerbung ab?

Foto von Judith Moll.

Judith Moll

Foto: Privat

Zulassungsverfahren können frustrieren, wenn bestimmte Kriterien nicht (gleich) erfüllt werden können. Judith Moll, Berufs- und Studienberaterin an der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, rät deshalb, von Anfang an einen Plan B und einen Plan C in der Tasche zu haben: „Man kann sich zum Beispiel in der Berufsfeldübersicht bei BERUFENET verwandte Berufe und die Ausbildungswege dazu anschauen. Auch sollte man sich nicht nur auf die beliebtesten Studienorte fixieren. In den Hochschulen der östlichen Bundesländer beispielsweise bestehen häufig geringere Zulassungshürden.“

Ist man sich schließlich über seinen Wunschstudiengang und die Zulassungskriterien im Klaren, muss noch geklärt werden, wie die Bewerbung abläuft. Bei bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen – Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie – bewirbt man sich zentral, über das Portal hochschulstart.de der Stiftung für Hochschulzulassung. In den genannten Fächern werden 20 Prozent der Plätze an die Bewerber/-innen mit den besten Noten, weitere 20 Prozent an die Bewerber/-innen mit der längsten Wartezeit und die verbleibenden 60 Prozent nach Kriterien im Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Hier spielen die oben genannten Auswahlkriterien eine Rolle (siehe Reportage).

Neben den bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen existieren Studienangebote mit örtlicher Zulassungsbeschränkung. Das heißt, in diesen Fächern gibt es an manchen, jedoch nicht an allen Hochschulen Zulassungsbeschränkungen. Für diese Studiengänge muss man sich grundsätzlich direkt an der Hochschule bewerben (siehe Reportage). An einigen Hochschulen wird dabei das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) durchgeführt, dann läuft die Bewerbung  über oder mit Hilfe von hochschulstart.de (siehe Interview).

Ausnahme: Auswahl per Eignungstest

Eine Möglichkeit der Hochschulen, besonders begabte oder geeignete Bewerber/-innen auszuwählen, sind Eignungstests. An Kunsthochschulen zum Beispiel müssen Mappen mit eigenen Arbeiten eingereicht und manchmal auch ein künstlerischer Eignungstest abgelegt werden. In Sporthochschulen muss eine Prüfung in mehreren sportlichen Disziplinen bestanden werden. „Speziell für diese Bewerbungsverfahren sollte man sich lange vorbereiten“, gibt Judith Moll zu bedenken. Wenn Tests durchgeführt werden, rät die Beraterin dazu, Beispielaufgaben auf Webseiten der Universitäten oder von Testanbietern  durchzuarbeiten.  Am bekanntesten ist der Test für medizinische Studiengänge (TMS). Dieser ist gebührenpflichtig und keine Pflicht, kann aber die Chancen auf Zulassung bei vielen Hochschulen erhöhen.

„An manchen Hochschulen, wie zum Beispiel an der Leuphana Universität Lüneburg, kann man auch durch seine Persönlichkeit und besonderes Engagement punkten und im Auswahlraster nach oben rutschen. Da spielt zum Beispiel eine Rolle, ob man ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht hat“, sagt Judith Moll. Ähnliche Verfahren gibt es etwa auch an der Hochschule Esslingen, der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe oder der Universität Stuttgart. „Gerade wenn die Abiturnote nicht so gut ist, lohnt es sich, nach Studiengängen mit solchen Verbesserungsmöglichkeiten zu schauen“, rät Judith Moll.

Numerus clausus
Der Numerus clausus oder kurz N.c. bedeutet, dass es für einen Studiengang nur eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen gibt. Die Auswahlgrenzen, also die Note oder die Wartezeit der in der jeweiligen Quote zuletzt erfolgreichen Bewerbung, werden im Nachhinein gewöhnlich auf den Webseiten der Hochschulen veröffentlicht. Sie können in den Folgejahren aber variieren, abhängig von der Nachfrage nach und der Anzahl an Studienplätzen. Die Auswahlgrenzen werden also nicht vorher festgelegt, sondern ergeben sich in jeder Bewerbungsrunde neu.

 

Nachrückverfahren
Im Nachrückverfahren können Studieninteressierte einen Platz erhalten, die im ersten Durchgang des Vergabeverfahrens keine Zusage bekommen haben. Studienplätze werden zum Beispiel dadurch frei, dass Bewerber/-innen mit einer Zulassung den Studienplatz nicht annehmen, weil sie sich z.B. für einen anderen Studienort oder Studiengang entschieden haben.

 

Studienplatzbörse
Wenn nach Abschluss des Vergabeverfahrens in einem zulassungsbeschränkten Studiengang noch Studienplätze unbesetzt sind, kann die jeweilige Hochschule dies ab August bzw. Februar unter www.freie-studienplaetze.de, einem Gemeinschaftsprojekt der HRK und hochschulstart.de, veröffentlichen. Interessierte Bewerber/-innen können so an einem Losverfahren teilnehmen.

 

Bewerbung für ein duales Studium
Wer ein duales Studium absolvieren möchte, muss sich bei dem beteiligten Praxisunternehmen und der Hochschule bewerben. Entweder bewerben sich Studieninteressierte über ein Unternehmen, das zum Beispiel ein Kontingent an Studienplätzen an einer Hochschule reserviert hat. Oder sie bewerben sich über die Hochschule, die dann auf Partnerunternehmen verweist, bei denen man sich bewerben kann.

Interview

Ein Portal für alle Bewerbungen

Im Gespräch mit studienwahl.de erklärt Joscha Hirschfeld von der Stiftung für Hochschulzulassung das Dialogorientierte Serviceverfahren, das die Hochschulen bei der Durchführung ihrer örtlichen Auswahlverfahren unterstützt.

studienwahl.de: Wie läuft das Dialogorientierte Serviceverfahren ab?

Foto von Joscha Hirschfeld.

Joscha Hirschfeld

Foto: Privat

Joscha Hirschfeld: Wer sich für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge interessiert, die über das Verfahren von Hochschulstart koordiniert werden, muss sich zunächst online im Bewerbungsportal registrieren. Danach haben Studieninteressierte die Möglichkeit, sich während der Bewerbungsphase für bis zu zwölf Studienangebote zu bewerben.

Die Abgabe der digitalen Bewerbungen erfolgt dann entweder zentral, also direkt über das Bewerbungsportal von hochschulstart.de, oder dezentral über die Portale der Hochschulen – je nachdem, welche Vorgehensweise von der jeweiligen Hochschule bevorzugt wird.

studienwahl.de: Und wie geht es dann weiter?

Joscha Hirschfeld: In der folgenden Koordinierungsphase 1 prüfen die Hochschulen die eingegangenen Bewerbungen und erstellen auf Basis hochschuleigener Kriterien (zum Beispiel Abiturdurchschnittsnote oder Wartezeit) sogenannte Ranglisten. Anhand dieser Ranglisten werden den Bewerber(inne)n passende Zulassungsangebote unterbreitet.

Wenn jemand ein Angebot annimmt, so erhält er oder sie einen Zulassungsbescheid. Mit diesem kann er/sie sich innerhalb der Immatrikulationsfrist bei der Hochschule einschreiben. Durch die verbindliche Annahme des Angebots scheiden alle anderen Bewerbungen dieses/r Bewerbers/-in sofort aus dem Verfahren aus und andere Bewerber/-innen rücken automatisch auf die frei gewordenen Ranglistenplätze nach.

studienwahl.de: Muss man das erstbeste Angebot annehmen?

Joscha Hirschfeld: Nein, Bewerber/-innen können auch erst einmal abwarten, ob sie vielleicht noch weitere Zulassungsangebote erhalten. In der anschließenden Entscheidungsphase können sie dann die Reihenfolge ihrer Bewerbungen verändern. In dieser Phase bietet sich auch die letzte Gelegenheit, selbst ein Angebot aus den bereits vorliegenden Zulassungsangeboten anzunehmen.

Mit Beginn der Koordinierungsphase 2 wird die Liste der Bewerbungen „eingefroren“. Ab diesem Zeitpunkt bleibt für den/die Bewerber/-in nur das derzeit gemäß der angegebenen Reihenfolge höchstmögliche Zulassungsangebot erhalten. Die übrigen Bewerbungen und Zulassungsangebote scheiden dann aus dem Verfahren aus. Am Ende des Verfahrens kann so das bestmögliche Zulassungsangebot in einer tatsächlichen Zulassung münden und der entsprechende Studienplatz automatisch gesichert werden.

studienwahl.de: Wie viele Hochschulen/Studiengänge sind an dem Verfahren beteiligt?

Joscha Hirschfeld: Aktuell nehmen zum Wintersemester 2016/17 über 100 Hochschulen mit mehr als 400 Studiengängen am Verfahren teil. Die Anzahl der teilnehmenden Hochschulen und Studienangebote steigt von Verfahren zu Verfahren stetig an, so dass beispielsweise in Nordrhein-Westfalen bis spätestens 2018 alle Studiengänge mit örtlicher Zulassungsbeschränkung am Verfahren von Hochschulstart teilnehmen werden.

Masterstudium mit Eignungsverfahren

Gut informiert in die Informatik

Mit Motivationsschreiben, Aufsatz und Auswahlgespräch zum Master: Um an der Technischen Universität München (TUM) Wirtschaftsinformatik studieren zu können, hat sich Sascha Nägele einem mehrstufigen Eignungsverfahren gestellt.

Zwei Hände tippen auf eine schwarze Tastatur.

Foto: Axel Jusseit

Nach seinem Bachelorabschluss in Wirtschaftsinformatik in Augsburg setzte Sascha Nägele vor allem auf die Karte TUM: „Ich hatte sehr viel Positives von dem Studiengang dort gehört, sowohl von Studierenden als auch von Unternehmen, in denen ich gearbeitet oder Praktika gemacht habe. Ich habe mich zunächst nur dort beworben und auf einen Platz gehofft, aber natürlich hatte ich alternative Pläne im Hinterkopf, falls es nicht klappen sollte.“ Die Rechnung ging auf: Mittlerweile studiert Sascha Nägele im ersten Semester seines Wunschstudiengangs.

Neben einem Schulabschlusszeugnis, seinem Bachelorzeugnis, dem Nachweis einer Krankenversicherung und einem Lebenslauf musste er ein Motivationsschreiben sowie einen Aufsatz zu einem vorgegebenen Thema einreichen. „Im Motivationsschreiben sollte ich darlegen, warum ich diesen Studiengang studieren möchte und warum ich die TU München ausgewählt hatte. Mein Aufsatzthema sollte die Frage behandeln, welche Chancen und Risiken große Datenmengen für Unternehmen mit sich bringen“, erinnert sich Sascha Nägele. Durch sein Bachelorstudium war er mit dem Thema vertraut. Mit ein wenig Recherche und Reflektion seien der Aufsatz und auch das Motivationsschreiben gut zu schreiben gewesen. „Es gab auch die Möglichkeit, den Aufsatz in Englisch zu schreiben, das habe ich gemacht. Ich konnte so viel besser die passenden Formulierungen finden – im Bachelorstudium habe ich bereits viel mit englischsprachigen Quellen gearbeitet.“

Motivation deutlich machen

Foto von Sascha Nägele.

Sascha Nägele

Foto: Privat

Möglicherweise war dies ein Plus bei der Auswertung seiner Unterlagen, die die Universität mittels eines Punktesystems bewertete. Die Bewerber/-innen mit den höchsten Punktzahlen in dem Verfahren bekamen eine direkte Zusage. Die Studieninteressierten mit einer Punktzahl im Mittelfeld wurden zu einem 20-minütigen Auswahlgespräch mit zwei Vertreter(inne)n der Fakultät eingeladen – so auch Sascha Nägele. „Das Gespräch ähnelte einem Bewerbungsgespräch in einem Unternehmen. Es ging um die Motivation und um eine Selbsteinschätzung. Ich habe als Vorbereitung noch einmal mein Bachelorstudium Revue passieren lassen und mir vergegenwärtigt, welche Spezialisierungen ich dort hatte. Ich habe mir außerdem überlegt, wo meine Karriere mich hinführen soll und wie das angestrebte Studium dazu passt.“ Auch das Verständnis für fachliche Fragestellungen sowie die sprachliche Ausdrucksfähigkeit sollen laut der Webseite der Fakultät geprüft werden.

Sascha Nägele ist überzeugt, dass ihm auch seine Praxiserfahrung aus studentischen Jobs und Praktika bei der Bewerbung und im Interview geholfen hat. Sein Etappenziel zum Traumjob hat er jedenfalls erreicht.

Bewerbung um ein Medizinstudium

Mit Strategie ans Ziel kommen

Für Alexandra Kaestner war schon in der Oberstufe klar, dass ihr Berufsziel Ärztin ist. Um ihre Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen, hat sie den Test für Medizinische Studiengänge (TMS) absolviert und ihre Bewerbung bei hochschulstart.de eingereicht.

Eine Operation.

Foto: Martin Rehm

Dass die Medizin für sie das Richtige ist, stellte Alexandra Kaestner bereits in einem Chirurgie-Praktikum in der 10. Klasse fest. „Ich wollte wissen, ob ich es auch wirklich aushalte, bei einer Operation zuzuschauen.“ Ihre Bewerbungszeit startete dann ein halbes Jahr vor dem Abitur: Im Dezember musste sie sich zum kostenpflichtigen Medizinertest TMS anmelden. Dieser ist für Studieninteressierte zwar freiwillig, das Ergebnis wird aber von den Hochschulen in unterschiedlichem Umfang bei der Bewerbung berücksichtigt. Zur Vorbereitung auf den Test arbeitete sie die Übungsaufgaben, die auf der Webseite des Anbieters zur Verfügung gestellt werden, durch und bestellte sich Testversionen im Internet. „Eine gute Vorbereitung hilft enorm. Im Test sind zum Beispiel Konzentrations- und Merkaufgaben enthalten, die man erprobt haben und für die man sich Merkstrategien erarbeitet haben sollte“, meint die 21-Jährige. Sogar auf die Abitur-Abschlussfahrt nahm sie sich die Testaufgaben mit. Im Mai nahm sie schließlich am Test teil und bestand ihn mit 85 Prozent.

Tabelle als Entscheidungshilfe

Foto von Alexandra Kaestner.

Alexandra Kaestner

Foto: Privat

Die Bewerbung über das Internetportal hochschulstart.de bereitete Alexandra Kaestner ganz systematisch vor: „Ich habe eine Excel-Tabelle mit favorisierten Universitäten erstellt, in der ich alle Kriterien erfasst habe, die für oder gegen eine Hochschule gesprochen haben. Da habe ich neben Anforderungen der Uni wie dem Notendurchschnitt zum Beispiel die Entfernung von meinem Heimatort eingetragen. Von Leuten, die Medizin studieren oder studiert haben, habe ich mir Meinungen eingeholt.“

Auf den Webseiten der medizinischen Fakultäten, die sie präferierte, sowie auf hochschulstart.de informierte sie sich über die Zugangsvoraussetzungen. „Knifflig ist, dass man bei hochschulstart.de bis zu sechs Ortspräferenzen angeben kann, man bei vielen Unis aber nur ins Auswahlverfahren gelangt, wenn man sie an Platz eins setzt. Somit fliegen bei der Wahl der Ortspräferenz schon Unis raus, die man vielleicht auch wählen würde.“ An erster Stelle stand bei ihr die Uni Würzburg, wo sie tatsächlich einen Studienplatz bekam. Ihre Zulassungsnote von 1,3 wurde im Auswahlverfahren der Hochschule durch den TMS um 0,3 auf 1,0 aufgewertet.

Einige ihrer Kommiliton(inn)en kamen über Wartesemester, in denen sie ein freiwilliges soziales Jahr, eine Ausbildung zum/r Rettungsassistenten/-in oder zum/zur Pfleger/-in absolvierten, an ihren Studienplatz. Alexandra Kaestner ist froh, dass sie an diesen Studienort gekommen ist, meint aber: „Im Nachhinein ist es relativ egal, wo man hingeht. Es kommt darauf an, dass man nette Leute kennenlernt.“ Sich auf einen bestimmten Studienort zu versteifen, sei keine gute Strategie. Zum Studium sagt sie: „Es bedeutet schon viel Lernarbeit. Aber mir macht es sehr viel Spaß, weil es interessant ist, und ich mich immer wieder neuen Herausforderungen – wie zum Beispiel der ersten eigenen Wundnaht während der Famulatur – stellen muss.“

Weitere Informationen

studienwahl.de – Rubrik „Bewerbung“
www.studienwahl.de/de/chstudieren/chbewerbung.htm

abi» Rubrik „Wie studieren?“
www.abi.de/studium/hochschule.htm

BERUFENET
Datenbank für Ausbildungs- und Tätigkeitsbeschreibungen der Bundesagentur für Arbeit
www.berufenet.arbeitsagentur.de

BERUFE.TV
Das Filmportal der Bundesagentur für Arbeit
www.berufe.tv

Im Text genannte Studiengänge, Stiftungen, Studien und Internetseiten

Fachbereich Physik, HU Berlin
www.physik.hu-berlin.de/de/home

Fachbereich Informatik an der TUM
www.in.tum.de

Medizin an der Universität Würzburg
www.uni-wuerzburg.de/ueber/fakultaeten/medizin/startseite

Stiftung für Hochschulzulassung
www.hochschulstart.de

Bundesweite Studienplatzbörse
www.freie-studienplaetze.de

Test für medizinische Studiengänge (TMS)
www.tms-info.org

„(Wie) Komme ich an einen Studienplatz? – Zulassungsverfahren und Zulassungschancen an deutschen Universitäten und Fachhochschulen“
Publikation/Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (PDF)
www.che.de/downloads/CHE_AP_190_Wie_komme_ich_an_einen_Studienplatz.pdf

Statistische Daten zu Studienangeboten an Hochschulen in Deutschland
Statistiken zur Hochschulpolitik, Herausgegeben von der HRK (PDF)
https://www.hrk.de/uploads/media/HRK_Statistik_WiSe_2015_16_webseite.pdf

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