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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Ein Wohnheimzimmer von oben.
Die meisten Studierenden wohnen in einer eigenen Wohnung oder einer WG. Besonders günstig sind dabei die Zimmer in den Studentenwohnheimen. Foto: Verena Westernacher

Zimmer in Aussicht Leben und Wohnen im Studium

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Bo Hyun Kim (20) kommt aus Essen, studiert in Heidelberg Europäische Kunstgeschichte im Hauptfach und Psychologie im Nebenfach: „Schon in der Oberstufenzeit konnte ich mir kaum vorstellen in meiner Heimatstadt Essen oder in der Nähe zu bleiben. Ich wollte was ganz anderes erleben und hatte das Gefühl, wenn ich jetzt nicht aus dem Ruhrpott rauskomme, wird es schwierig“, erinnert sie sich.

Foto von Bo Hyun Kim.

Bo Hyun Kim

Foto: Privat

Eigentlich sollte es eine Großstadt werden, aber nach einem Besuch im malerischen Heidelberg immatrikulierte sie sich spontan in der Studierendenstadt: „Es ist das komplette Gegenteil vom industriell geprägten Essen mit seiner typischen Großstadtanonymität.“, sagt Bo Hyun Kim.

Zum Studieren ist Heidelberg genau richtig, findet sie: „Ohne großen Trubel, dafür kurze Wege. Ich bin froh, einfach mal über das eigene Bundesland hinaus geschaut zu haben.“

Dass ihre Wohnungssuche in Heidelberg schwierig werden würde, wusste sie. Aber wie schwierig, hätte sie sich nicht ausmalen können: „Ich habe erst Anfang September mit der Wohnungssuche begonnen. Das war viel zu spät. Es gab kaum bezahlbare Angebote. Die Wohnheime des Studentenwerks waren schon voll, und da ich nicht ständig von Essen nach Heidelberg fahren konnte, fielen viele WG-Castings weg.“ Nach langer Suche fand sie schließlich ein bezahlbares, geräumiges Zimmer in der Altstadt. Was sich wie ein Glücksgriff anfühlte, entpuppte sich aufgrund eines sehr unordentlichen Mitbewohners schnell als Alptraum. „Ich fühlte mich dort sehr unwohl. Glücklicherweise meldete sich das Studentenwerk nach einem halben Jahr. Heute wohne ich in einem bezahlbaren Ein-Zimmer-Apartment und schätze mich sehr glücklich.“

Kompromisse müssen sein

Foto von Tim Frerichs.

Tim Frerich

Foto: Privat

„Die Attraktivität eines Studienortes spielt bei den meisten Abiturienten eine sehr große Rolle“, sagt Tim Frerichs, Berater der Agentur für Arbeit Osnabrück. Was „attraktiv“ ist, definiert allerdings jeder für sich: „Die einen wollen möglichst heimatnah studieren, Familie und Freunde sehen, andere zieht es in die Metropolen.“ Tim Frerichs empfiehlt, die Studienorte, die in die nähere Auswahl kommen, zu besuchen: „Immerhin wird das der Lebensmittelpunkt für die nächsten Jahre sein.“

Die Auswahl des Studienortes und vor allem der Wohnung ist allerdings kein reines Wunschkonzert. „Studienanfänger müssen häufig sehr kompromissbereit sein“, sagt Tim Frerichs. Die Mieten steigen Jahr für Jahr, Wohnraum ist rar, vor allem in München, Köln, Frankfurt am Main, Hamburg und Berlin. Auch die Studentenwohnheime haben hier lange Wartelisten. „Am Anfang sollte man auch etwas weitere Entfernungen in Kauf nehmen. Mit dem Semesterticket kann man sich meist eine längere Anfahrt zur Uni leisten“, rät Tim Frerichs. „Eine gute Anlaufstelle für den Start sind die Studierendenvertretungen, die häufig gute Tipps zur Wohnungssuche in ihrer Stadt geben können.“

Wie will ich wohnen?

Laut der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes leben 38 Prozent der Studierenden in einer eigenen Wohnung, davon 17 Prozent allein und 21 Prozent mit Partner. 30 Prozent leben in einer WG, 12 Prozent in einem Wohnheim und 20 Prozent bleiben bei den Eltern. Letzteres trifft auf etwas mehr Männer als Frauen zu.

Je jünger die Studierenden sind, desto höher ist der Anteil derjenigen, die bei ihren Eltern oder im Wohnheim wohnen. „Wenn die Eltern keine horrenden Mietzahlungen verlangen, ist das ‚Hotel Mama‘ wohl die günstigste Variante, gefolgt von den Zimmern im Wohnheim eines Studentenwerks mit einer durchschnittlichen Warmmiete von gerade einmal 241 Euro im Monat. Danach wird es entsprechend teurer. Selbst günstige WG Zimmer zu finden, wird immer schwieriger“, sagt Stefan Grob, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks. Bei den Eltern wohnen zu bleiben, ist seiner Meinung nach allerdings nicht zielführend: „Schließlich will man sich ja abnabeln von Zuhause.“

Projekt Zimmersuche

Stefan Grob rät daher, so früh wie möglich, am besten ein halbes Jahr vorher, mit der Zimmersuche anzufangen. Die Zimmersuche ist wie ein Projekt, das Planung und Vorlaufzeit erfordert: Welche individuellen Ansprüche habe ich? Welches Budget steht mir zur Verfügung? Solche Fragen sollten Studieninteressierte vorab klären. „Dafür braucht es auch einen Finanzierungsplan“, sagt Stefan Grob. Wer sich hier mit einer realistischen Einschätzung schwer tut, kann sich im Studentenwerk beraten lassen.

Dann gilt es, sich mit dem jeweiligen Wohnungsmarkt vertraut machen. „Bei der Suche sollte man alle zur Verfügung stehenden Medien nutzen: Soziale Medien, Schwarze Bretter, Tageszeitungen oder auch selbst eine Anzeige aufgeben.“

Auch für ein Zimmer im Studentenwohnheim muss man sich so früh wie möglich bewerben. „Seit Jahren steigen die Studierendenzahlen. Die Studienplätze werden ausgebaut, aber im gleichen Maße nicht der Wohnraum“, gibt Stefan Grob zu bedenken. „Wichtig ist es, einen Plan B zu haben und sich ein Zeitlimit zu setzen, wenn es etwa mit dem WG-Zimmer nicht klappt.“ Das gilt vor allem für Städte mit angespanntem Wohnungsmarkt.

Alternativ zu den Studentenwohnheimen der Studentenwerke gibt es etwa auch wenige private Träger, die Wohnheime betreiben, zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz, Kirchen oder Stiftungen. Hin und wieder gibt es auch Angebote wie „Wohnen gegen Hilfe“, bei der man ein Zimmer gegen Hilfe im Haushalt oder bei der Kinderbetreuung erhält. Für den Übergang kann sich auch ein Zimmer in Zwischenmiete eignen, von dem aus man nach der nächsten Lösung Ausschau halten kann. Wenn der große Ansturm vor dem Wintersemester abgeflacht ist, entspannt sich die Lage meist etwas.

Erfahrungsbericht

Wohnen ohne Barrieren

Eine Wohnung in Freiburg zu finden ist schwierig. Eine barrierefreie Wohnung zu finden, fast unmöglich. Mark Pape (26) studiert an der Universität Freiburg Psychologie im dritten Mastersemester. Er ist auf eine rollstuhlgerechte Wohnung angewiesen. Hier erzählt er, wo und wie er eine gefunden hat.

Ein Rollstuhlsymbol auf der Straße.

 

Foto: Lisa Zirkelbach

„Als ich zu Beginn meines Studiums nach einem passenden Zimmer für Rollstuhlfahrer gesucht habe, bin ich auf die Internetseiten des Studentenwerks und deren spezielle Angebote gestoßen. Es gibt Zimmer und Appartements, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind, etwa für Rollstuhlfahrer/-innen, Gehörlose und Sehbehinderte. Manche Zimmer sind barrierefrei, andere barrierearm.

Für mich persönlich müssen ein paar grundsätzliche Voraussetzungen erfüllt sein: Die Wohnung muss gut zugänglich sein, die Türen sollten breit genug sein, möglichst ohne Türschwellen, auch die Dusche darf keine Bodenschwelle haben. Wenn die Küche dann auch noch unterfahrbar ist, ist das super. Dinge wie elektrische Fensterläden sind Luxus. Auch der öffentliche Nahverkehr sollte gut erreichbar sein, um zum Institut und auch ins Training zu kommen. Ich spiele Rollstuhlrugby, das ist eine Mischung aus Schach und Autoscooter - sehr taktisch und sportlich anspruchsvoll. Das ist ein guter Ausgleich.

Foto von Mark Pape beim Training.

Mark Pape

Foto: Privat

Im Alltag brauche ich nur aufgrund von Witterungsbedingungen wie Schnee und Regen Hilfe beim Einstieg in die öffentlichen Verkehrsmittel. Ansonsten muss ich darauf achten, dass meine Wohnung nicht irgendwo liegt, wo es ein steiles Gefälle gibt. Wie genau die Zimmer beziehungsweise Appartements aussehen, und wo sie liegen, kann man sich im Internet ansehen. Der Campus, auf dem sich das Institut für Psychologie befindet, ist zum Glück rollstuhlgängig.

Als ich mich vor dem ersten Bachelorsemester um ein Zimmer beworben habe, lief das unproblematisch. Nach meinem Abschluss war ich für ein Jahr in Berlin, bevor ich dann mit dem Master in Freiburg weitergemacht habe. Bei der erneuten Wohnungssuche habe ich erst versucht, auf dem freien Markt etwas zu finden – aber vergebens. Aktuell wohne ich wieder in einem Einzelappartement des Studentenwerks, das ist etwas teurer als ein WG-Zimmer. Es hat ein großes Zimmer mit etwa 22 Quadratmetern. Bad und Küche haben je neun Quadratmeter. Die Wohnung kostet um die 385 Euro. Das ist super für den Moment. Aber wenn ich meinen Master abschließe und kein Student mehr bin, geht die Suche wieder von vorne los.“

Übersicht

Kosten und Ausgaben

Die Mietkosten sind die größten, aber bei weitem nicht die einzigen Ausgaben von Studierenden. Die Sozialerhebung des Studentenwerks zeigt die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben von Studierenden auf. Edith Rügamer, Abteilungsleiterin für Soziales und Information beim Studentenwerk Würzburg und Sonja Bauer, eine Beraterin dort, kommentieren die Zahlen und geben Spartipps.

Ein Geldbeutel mit Münzen und einem Schlüssel.

 

Foto: Jessica Braun

Miete: 323 Euro

Edith Rügamer: Die günstigste Wohnform ist ein Zimmer im Studentenwohnheim. Je nach Wohnungsmarkt kann es auch günstige WG-Zimmer geben. In Städten wie München, Köln oder Hamburg kommt man aber mit 323 Euro nicht weit. Da sind die Studierenden froh, wenn sie überhaupt eine Bleibe finden. Entspannung ist leider nicht in Sicht: Aktuell steigen die Mieten weiter an und in den Studentenwohnheimen gibt es Wartelisten. Man sollte sich aber in jedem Fall für ein Wohnheim bewerben oder sich zunächst etwas außerhalb der Stadt suchen. Auch Zwischenmiete kann eine erste Lösung sein.

Ernährung: 186 Euro

Sonja Bauer: Mensaessen ist für Studierende die günstigste Variante. Bevor man an der nächsten Ecke ein Fertiggericht kauft, ist aber natürlich selber kochen die bessere Wahl.

Auto/öffentliche Verkehrsmittel: 94 Euro

Edith Rügamer: Kleinere Städte haben den Vorteil, dass man mit dem Fahrrad überall hinkommt. Wer aus dem Stadtkern zieht, um Mietkosten zu sparen, muss die Einsparung eventuell mit Ausgaben für ein Auto oder die öffentlichen Verkehrsmittel gegenrechnen. Das Semesterticket ist eine kostengünstige Alternative, um mobil zu sein - falls dies am Studienstandort angeboten wird.

Krankenversicherung, Arztkosten, Medikamente: 80 Euro

Sonja Bauer: Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres sind Studierende über die Eltern familienversichert, unter Berücksichtigung der Einkommensgrenze von 450,- Euro im Monat. Nach der Vollendung des 25. Lebensjahres sind Studierende selbst versicherungspflichtig. Hier gibt es eine Studentenversicherung für rund 94,- Euro im Monat. Ab dem 30. Lebensjahr werden die Beiträge deutlich höher.

Freizeit, Kultur, Sport: 61 Euro

Edith Rügamer: Eine kostengünstige Variante zum Fitnessstudio ist der Hochschulsport. Auch der Zusammenschluss zu einer Freizeit-Sportgruppe mit anderen Wohnheimbewohner(inne)n oder Kommiliton(inn)en ist eine Option. Oft gibt es für Studierende Sonderkonditionen bei den Eintrittspreisen für Museen, Kinos oder Konzerte.

Kleidung: 42 Euro

Sonja Bauer: Das deckt aber nur das Nötigste ab. Ein schickes Outfit für ein Vorstellungsgespräch lässt sich davon sicherlich nicht finanzieren. Wenn es mal was anderes als das Sortiment in den herkömmlichen Ketten sein soll, kann auch ein Second Hand Laden eine Alternative sein.

Telefon und Internet: 31 Euro

Edith Rügamer: Es gibt kostengünstige Prepaidkarten, die jederzeit kündbar sind, und mit denen man auch Vertragsfallen umgehen kann. Viele Telefongesellschaften bieten Studententarife an, die jedoch meist mit einem ein- oder zweijährigem Vertragsabschluss verbunden sind.

Lernmittel: 20 Euro

Sonja Bauer: Diese Ausgaben stehen in direktem Zusammenhang mit dem Studienfach. In Architektur fallen sicherlich höhere Kosten an als in der Germanistik oder im Bauingenieurwesen. Auf jeden Fall sollte man die kostenlosen Hochschulbibliotheken nutzen und auf Bücherbörsen zurückgreifen.

Übersicht

Unterstützung und Beratungsangebote

Nicht nur bei Fragen zur Finanzierung, sondern auch bei vielen weiteren Fragen  zu unterschiedlichen Lebenslagen und Problemen im Studium gibt es an den Hochschulen spezielle Anlaufstellen.

  • Umfangreiche Beratungsangebote für unterschiedliche Lebens- und Studiensituation bieten die Studentenwerke. Bundesweit sind 58 Studentenwerke an rund 300 Hochschulen vertreten. Sie verwalten nicht nur Wohnheime, Mensen und Cafeterien, sondern sind auch Anlaufstelle bei Fragen rund um Studienfinanzierung und Kinderbetreuung. Sie bieten Sozialberatung und Vermittlungsdienste und sind Ansprechpartner für Studierende mit Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen.
  • Auch der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA), ein Organ studentischer Selbstverwaltung, hat Referate zu Themen wie Rechts- und Sozialberatung und bietet Unterstützung bei der Wohnungs- und Arbeitssuche. An einigen Hochschulen heißt die Einrichtung auch Unabhängiger Studierendenausschuss (UStA) oder Studentenrat (StuRa).
  • Der Career Service einer Hochschule berät Studierende und Absolventen beim Einstieg in den Beruf und zu Praktika.
  • Anspruch auf Wohngeld, vielleicht auch, wenn man keine BAföG bekommt? Weiterhelfen können die Sozialberatungsstellen der Studentenwerke, Wohngeldstellen der Stadt- und Kreisverwaltungen sowie Wohnungsbaugenossenschaften.
  • Für persönliche Anliegen können Studierende sich an die Psychologischen Beratungsstellen Hier werden auch Seminare und Workshops zu Themen wie Prüfungsangst oder Zeitmanagement (siehe Erfahrungsbericht „Die Kunst, die Zeit zu managen“) angeboten.
  • Nichtakademiker-Kinder, die als erste in der Familie studieren und Fragen rund um das Studien haben, vor allem zur Studienfinanzierung, können sich an die ehrenamtlichen Gruppen der Organisation Arbeiterkind wenden (arbeiterkind.de).
  • Bei rechtlichen Fragen zum Mietvertrag hilft auch der Deutsche Mieterbund (mieterbund.de).

Erfahrungsbericht

Die Kunst, die Zeit zu managen

Kimberly Klein (22) studiert Vollzeit im fünften Semester Geographie an der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist außerdem eine von drei Sprecherinnen der Fachschaftsvertreter/-innen-Konferenz (FSVK) sowie stellvertretende Senatorin, im Fachschaftsrat Geographie aktiv, macht zweimal die Woche Sport und führt eine Wochenendbeziehung. Hier beschreibt sie, wie sie das alles unter einen Hut bringt.

Ein Kugelschreiber liegt auf einem Kalenderblatt.

 

Foto: Martin Rehm

„Am Anfang des Studiums habe ich bei meinen Eltern ganz im Süden von Duisburg gewohnt. Ich musste um fünf Uhr morgens aufstehen, wenn ich um acht an der Uni sein wollte. Drei bis vier Stunden habe ich jeden Tag nur gependelt. Da ich oft umsteigen musste, konnte ich die Zeit nicht zum Lernen nutzen. Es war einfach zu unruhig.

Als ich angefangen habe, mich in der Fachschaft zu engagieren und auch abends öfter Veranstaltungen anstanden, habe ich bei einer Freundin übernachtet und ziemlich schnell gemerkt, was für ein Luxus kurze Strecken sind. Also habe ich mir ein WG-Zimmer gesucht, wobei ich sehr viel Glück hatte.

Meine Woche ist immer noch ziemlich durchgetaktet. Um den Überblick über alle Termine zu behalten, nutze ich einen Online-Kalender, der mit meinem Mail-Account verknüpft ist. Wie in einem Stundenplan sind alle Termine erfasst. Ein Tag sieht dann etwa so aus: Lernen in der Bibliothek, Vorlesung Urbane Räume, Bodenkunde, Arbeiten im Büro der Fachschaftskonferenz, Yoga, dann wieder Lernen. In meinem Zimmer hängt zudem ein Jahresüberblick mit allen Prüfungsterminen, so dass ich rechtzeitig anfangen kann zu lernen. Die Wochenenden versuche ich mir freizuhalten, da mein Freund in einer anderen Stadt wohnt. In Prüfungsphasen klappt das aber nicht immer.

Foto von Kimberly Klein.

Kimberly Klein

Foto: Privat

Zwischen neun bis maximal 16 Stunden verbringe ich jede Woche mit der Arbeit in den verschiedenen Gremien und der Fachschaft. Ich werde das Studium deshalb sicherlich nicht in der Regelstudienzeit schaffen. Dafür habe ich aber unheimlich viel über Hochschulstrukturen und Politik gelernt, von Soft Skills ganz zu Schweigen.

Für meine Tätigkeiten bekomme ich eine Aufwandsentschädigung und ein Festgehalt. Dann steuern meine Eltern noch etwas hinzu. Bis vor kurzem habe ich auch noch Zeitungen ausgetragen, aber das geht zeitlich einfach nicht mehr. Ich habe keine großen Ansprüche, so dass ich mit dem Geld gut klar komme.

Zugegeben: Es gibt auch mal Tage, da brauche ich einfach eine Pause. Ich habe gelernt, dass man auf seinen Körper hören sollte. Wenn ich Ruhe brauche oder mal müde bin, bringt das Lernen sowieso nichts.“

Weitere Informationen

studienwahl.de
Rubrik „Leben und Wohnen“
www.studienwahl.de/de/chleben_und_wohnen.htm

abi»
Rubrik „Wie studieren?“
www.abi.de/studium/hochschule.htm

21. Sozialerhebung
www.sozialerhebung.de

Deutsches Studentenwerk
www.studentenwerke.de

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Deutsche Philologie
www.germanistik.uni-muenchen.de/index.html

Universität Freiburg
Institut für Psychologie
www.psychologie.uni-freiburg.de

Ruhr-Universität Bochum
Geographisches Insitut
www.geographie.ruhr-uni-bochum.de/institut

Hinweis: Links in älteren Themen des Monats werden nicht aktualisiert.

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