Das Hochschulland Thüringen: Kurze Wege, kleine Kurse, inspirierendes Umfeld

Thüringen ist überraschend vielfältig: In dem zentral gelegenen Bundesland gibt es nicht nur ein breites Studienangebot, sondern auch abseits der Hochschulen viel zu entdecken. Wir verraten euch zehn Gründe, warum es sich lohnt, im Freistaat zu studieren.

1. Weil in Thüringen starke Wissenschaft an Tradition anknüpft

Kirche bei Nacht

Mit 13 Hochschulen in acht Städten hat Thüringen deutschlandweit eines der dichtesten Netze aus Forschung und Lehre. Neben klassischen Fächern wie Jura, Medizin oder Betriebswirtschaft setzen Thüringens Hochschulen verstärkt auf das duale Fachstudium sowie innovative Studiengänge: von der digitalen Medienwelt über Städtebau, Umwelttechnik bis zu den Themen Ernährung und Gesundheit. Gleichzeitig wird vielerorts an die Thüringer Tradition in Handwerk und Industrie angeknüpft, indem beispielsweise Elektrotechnik und Gerätebau in praxisorientierten Studiengängen vermittelt werden, ebenso wie das Knowhow für die Glas-, Keramik- und Metallherstellung. Im Umfeld der Hochschulen haben sich zudem eine wachsende Startup-Szene (https://www.das-ist-thueringen.de/tags/gruender/) und international renommierte Forschungsinstitute angesiedelt, die Studierenden und Absolventen weiterführende Perspektiven eröffnen: vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie in Ilmenau über das Fraunhofer-Projektzentrum „Mikroelektronische und Optische Systeme für die Biomedizin“ in Erfurt bis hin zum Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena.

2. Weil in Thüringen wohlfühlen genauso wichtig wie lernen ist

Stadtportrait bei Nacht

Ob Großstadtmensch oder Dorfkind: In Thüringen findet jeder einen Studienort, der zu ihm passt. Von den derzeit rund 50.000 Thüringer Studierenden sind nahezu die Hälfte in der lebendigen, aber gleichzeitig überschaubaren Wirtschafts- und Unimetropole Jena eingeschrieben.  Die übrigen Studierenden verteilen sich auf mehrere Hochschulen in der Landeshauptstadt Erfurt und kleinere Städte mit ungezwungener Campus-Atmosphäre, vielfältigen Freizeitangeboten sowie hoher Wohn- und Lebensqualität. So lernen und forschen beispielsweise die nur 2.500 Studierenden im nordthüringischen Nordhausen am Waldesrand inmitten des Harzgebirges.

3. Weil in Thüringen Dozenten ihre Studierenden persönlich kennen

An Thüringer Hochschulen kümmert sich ein Professor im Durchschnitt um lediglich 45 Studierende. Das ist die aktuelle Bestplatzierung im jährlichen Bundesländer-Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Das persönliche Verhältnis zu den Dozenten ermöglicht Studierenden effektives Lernen und sorgt für ein familiäres Klima. Und wer es schätzt, auch nach dem Unterricht Kontakte zu Mitstudierenden zu knüpfen, findet dank der Freizeitangebote und Netzwerke der Hochschulen unkompliziert Anschluss.

4. Weil es sich nirgendwo so nah an der Natur studieren lässt wie in Thüringen

Natur tut gut! Umso besser, dass in Thüringens Hochschulstädten der nächste Wanderweg und die Route fürs Mountainbike meistens nur wenige Kilometer vom Hörsaal entfernt sind.   Insbesondere die jungen Hochschulen des Landes haben zudem von Beginn an Wert auf den achtsamen Umgang mit der Umwelt gelegt und einen grünen Campus errichtet – von der Bio-Kantine bis zur Verwendung nachhaltiger Materialien.

5. Weil sich in Thüringen die Zukunft gestalten lässt

Studentin vor dem Eingang der Universität Erfurt

Die globale Wirtschaftswelt und die zunehmende Digitalisierung schaffen viele neue Berufsfelder. Gefragt sind neues Wissen und Spezialisierung. Thüringens Hochschullandschaft hat auf diese Anforderungen früh reagiert. Angeboten werden Studiengänge für angehende Computerexperten, Biotech-Entwickler oder Gartenbauarchitekten, Gesundheitsmanager oder Fachkräfte für Marketing und Touristik. Studierende profitieren von neuesten Technologien und dem Umfeld der Hochschulen.

6. Weil in Thüringen niedrige Mieten und hohe Lebensqualität möglich sind

Studenten vor der Uni in Jena
Foto: Sebastian Reuter

Vom modernen Campus-Wohnheim bis zum sanierten Altbau im historischen Stadtzentrum: In Thüringens Städten steht ausreichend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung. Während in Hamburg laut der Studienreihe „Fachkraft 2030“ des Forschungsinstituts constata durchschnittlich 17,35 Euro pro Quadratmeter verlangt werden, liegt der Mietpreis in Thüringen im Schnitt bei 11,35 Euro. Auch die Lebenshaltungskosten sind häufig niedriger als in den großen, überlaufenen Unistädten – bei gleicher Lebensqualität. Einen einmaligen Service bietet die „thoska“: Mit der Thüringer Hochschul- und Studierendenwerkskarte nutzen Studierende landesweit und kostenlos alle Bibliotheken, Busse, Bahnen sowie diverse andere Einrichtungen.
Infos über Studierendenwerk: www.stw-thueringen.de

7. Weil Sport und Fitness Studierende in Thüringen besonders motivieren

Ob im Sommer oder im Winter: Thüringen überzeugt mit einem flächendeckenden Netz aus Sportanlagen, malerischen Wanderwegen und Loipen, Schwimmbädern und Fitness-Einrichtungen. Jede Hochschule bietet zudem ein eigenes Angebot an Kursen, Förderungen und Kooperationen mit Sportstätten. Und wer sein Studium mit einer professionellen Sport-Laufbahn verbinden möchte, findet an einem der fünf Olympiastützpunkte des Landes (Erfurt, Oberhof, Gera, Jena und Suhl) optimale Bedingungen.

8. Weil in Thüringen Kultur und Geschichte nicht in Museen verstauben

Studieren an den Orten von Johann Wolfgang Goethe, Martin Luther oder dem Bauhaus: Überall in Thüringen – von Weimar bis Eisenach – spürt man die Bezüge zur reichen Kulturgeschichte des Landes. Die Hochschulen – mitunter in direkter Nachbarschaft zu Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes – berufen sich auf diesen Geist. Zahlreiche Musik-, Kunst- und Theaterangebote und eine lebendige Festival-Szene sorgen dafür, dass das Studienland Thüringen kulturell hellwach bleibt.

9. Weil in Thüringen auch kleinere Städte „Szene“ und Spaß bieten

In Berlin und Köln steht man häufig Schlange, um in Clubs zu gelangen. Dabei kann man auch in den acht Hochschulstädten Thüringens chillen, tanzen und eine gute Zeit mit Freunden haben – ausgiebig und in der Regel ohne lange Wartezeiten. Denn das Freizeit-Angebot von Erfurt bis Schmalkalden ist groß: Traditionslokal oder Techno-Tempel, Strandbar oder cooler Club: die Thüringer „Szene“ ist lebendig, voller neuer Ideen und alles andere als provinziell.

10. Weil in Thüringen Weltoffenheit und regionale Verwurzelung zusammenpassen

Thüringens Hochschulen sind fest in der Region verankert. Thüringer Unternehmer, darunter viele Mittelständler mit langer Tradition, profitieren von hiesigen Hochschulabsolventen und den Impulsen aus der angewandten Wissenschaft mit ihrer intensiven Verzahnung von Theorie und Praxis. Fast jeder fünfte Studierende im Freistaat kommt übrigens aus dem Ausland. Das prägt die weltoffene Atmosphäre in den Thüringer Hochschulorten, wo man tolerant und entspannt miteinander umgeht und voneinander profitiert.

Mehr Infos unter: www.campus-thueringen.de

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