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Studieren mit Behinderungen oder chronischer Erkrankung

Liebe Leserin, lieber Leser,

elf Prozent der Studierenden in Deutschland leben mit einer Beeinträchtigung, die sich auf das Studium auswirkt.

Eine Rollstuhlfahrerin fährt eine Rampe hoch.
Foto: Martin Rehm / Bundesagentur für Arbeit

Das geht aus der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) hervor. Wie es diesen über 300.000 Studierenden im Studium geht, hat die Umfrage "best2" untersucht, die ebenfalls vom DSW veröffentlicht wurde. Demnach ist nur bei vier Prozent der Studierenden, die zum Beispiel mit einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung leben, die Beeinträchtigung für andere sofort zu erkennen, bei mehr als zwei Dritteln ist sie nicht sichtbar.

Über die Hälfte der Befragten litt zum Beispiel an einer psychischen, 20 Prozent an einer chronisch-somatischen Erkrankung. Eher selten haben die Studierenden eine Bewegungs-, Hör- oder Sehbeeinträchtigung.

Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen haben im Studium viele zusätzliche Herausforderungen zu stemmen: Über die Hälfte gibt an, dass ihre Beeinträchtigung sich stark oder sehr stark auf ihr Studium auswirkt. Um sie zu unterstützen ,werden sogenannte Nachteilsausgleiche gewährleistet. Dadurch haben Betroffene zum Beispiel mehr Zeit bei Prüfungen und Anspruch auf bestimmte Hilfen oder Geräte. An den meisten Hochschulen gibt es Beauftragte für Studierende mit Behinderungen oder chronischer Erkrankung. Sie helfen bei Anträgen und stehen beratend zur Seite.

Auf studienwahl.de erklären wir, wo betroffene Studierende diese Unterstützung erhalten und welche weiteren Beratungsstellen es an den Hochschulen gibt.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:

Thema des Monats "Wege der Studienfinanzierung"

Neuer Studiengang an der Jade Hochschule: "Bauinformationstechnologie"

Zwei Hände halten ein Tablet.
Foto: Martin Rehm / Bundesagentur für Arbeit

Informatiker/-innen arbeiten oft am Übergang zu anderen Bereichen, wie Biologie, Medizin oder Medien. Auch die Baubranche ist auf digitale Anwendungen, IT-Sicherheit und spezielle Software angewiesen. Die Jade Hochschule hat für diese Schnittstelle einen neuen Bachelorstudiengang am Standort Oldenburg eingerichtet. In sieben Semestern belegen die Studierenden Module wie Software Engineering, Cloud Computing, Projektmanagement, Verfahrenstechnik und rechnergestützte Konstruktion. Für das letzte Semester ist ein Pflichtpraktikum vorgesehen. Absolvent(inn)en können laut Hochschule zum Beispiel bei Firmen in der Softwareentwicklung von bauspezifischen Produkten wie Statik- oder Kalkulationsprogrammen arbeiten. Auch bei Bauunternehmen oder Architektur- bzw. Planungsbüros soll es Stellen geben. Der Studiengang startet im Wintersemester 2019/20 und schließt mit einem Bachelor of Science ab.

Weitere Informationen: www.jade-hs.de/unsere-hochschule/fachbereiche/bgg/bauwesen/studienangebote/bauinformationstechnologie-bsc

Info- & Schnupperveranstaltungen

Beratungs- und Vortragabend zur Studienwahl

Eine Frau schaut auf eine weiße Tafel mit blau gezeichneten Symbolen.
Foto: Bundesagentur für Arbeit

Am 14. November informiert die Arbeitsagentur Karlsruhe-Rastatt in Vorträgen und Beratungsgesprächen zu Themen rund um Studium, Ausbildung und Zwischenzeit. Berater/-innen stehen ab 17 Uhr für Gespräche zur Verfügung. Außerdem werden einzelne Themen in drei Vorträgen behandelt: Im ersten geht es darum, welche Ausbildungs- und Studienwege Abiturient(inn)en  ganz grundsätzlich nach dem Abschluss zur Verfügung stehen. Im zweiten Vortrag steht die Zeit zwischen Abitur und Studium im Mittelpunkt und wie man diese im Ausland überbrücken kann. Und der dritte Tagepunkt behandelt die Besonderheiten einer Bewerbung für ein duales Studium. Wer seine Bewerbungsunterlagen mitbringt, kann sie gleich von den Expert(inn)en vor Ortprüfen lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen: http://vdb.arbeitsagentur.de/

Studieren mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

Die Freie Universität Berlin setzt in der Vortragsreihe "Uni im Gespräch" verschiedene Schwerpunkte. Am 14. November geht es ab 18 Uhr um das Studium mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung. Dabei informieren Hochschulmitarbeiter/-innen über Härtefallanträge bei der Bewerbung, Nachteilsausgleiche bei Prüfungen und die Finanzierung von Hilfsmitteln. Außerdem geben sie Hinweise und Hilfestellungen zur Hochschul- und Studienfachwahl. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Informationen: www.uni-im-gespraech.de

Berufswege in der Wirtschaft

Was macht man nach einem Wirtschaftsstudium? Und ist ein entsprechender Studiengang der einzige Weg in die Wirtschaft? Die Hochschule Bochum gibt am 20. November beim "Jobmatch" einen Einblick in mögliche Karrierewege in diesem Feld. Studieninteressierte können mit Berufstätigen ins Gespräch kommen und Ideen sammeln, welche Studienrichtung für sie infrage kommt. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr. Eine Anmeldung ist über die Website der Hochschule nötig.

Weitere Informationen: www.hochschule-bochum.de

Mastertag in Oberfranken

Vier staatliche Hochschulen gibt es in Oberfranken: die Universitäten in Bamberg und Bayreuth und die Fachhochschulen in Coburg und Hof. Am 1. Dezember stellen sie gemeinsam ihre Masterstudiengänge vor. Die Veranstaltung findet ab 10 Uhr am Campus der Uni Bayreuth statt und gibt einen Überblick über rund 150 Studiengänge zwischen Computerspielwissenschaften, Klinische Sozialarbeit und Verbundwerkstoffe. Die Veranstaltung ist kostenfrei und kann ohne Anmeldung besucht werden.

Weitere Informationen: www.tao-oberfranken.de/mastertag

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