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Mehr Studienabschlüsse als im Vorjahr

Liebe Leserin, lieber Leser,

über 500.000 Absolvent(inn)en haben im Prüfungsjahr 2017 einen Hochschulabschluss erworben.

Damit ist diese Zahl seit 2001 kontinuierlich gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat. Die meisten Abschlüsse, nämlich 40 Prozent, wurden in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt. Jeder vierte Abschluss entfiel auf die Ingenieurwissenschaften. Rund die Hälfte der Absolvent(inn)en erhielt einen Bachelor. Einen besonders hohen Zuwachs, nämlich um 10 Prozent, gab es allerdings bei den Masterabschlüssen. Im Vergleich dazu sanken die Zahlen zum Beispiel bei den Promotionen und dem Diplom.

Den Abschluss schaffen seit der Bologna-Reform immer mehr Studierende in Regelstudienzeit oder überschreiten diese nur um bis zu drei Semestern, das geht aus einer Untersuchung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor. Darin wurden die Daten deutscher Hochschulabsolvent(inn)en verglichen, die in den Jahren 2003 bis 2005 bzw. 2015 bis 2017 ihr Studium abgeschlossen haben. Besonders deutliche Verbesserungen lassen sich an den Universitäten erkennen. In einigen Studienbereichen, wie Ingenieurwissenschaften oder Informatik, war vor der Bologna-Reform ein Überschreiten der Regelstudienzeit um mehr als drei Semester fast schon üblich. Diese Werte haben sich mit Einführung der Bachelor- und Master-Abschlüsse deutlich verbessert. Das CHE schließt daraus, dass die Bologna-Reform für bessere Strukturen und Studierbarkeit der Studiengänge gesorgt hat.

Informationen zu Studienabschlüssen finden Sie auch auf studienwahl.de.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:

Thema des Monats "Studieren im öffentlichen Dienst"

Im öffentlichen Dienst arbeiten 4,7 Millionen Beschäftigte. Dazu zählen zum Beispiel Lehrer/-innen, Soldat(inn)en, Richter/-innen aber auch die Verwaltungsbeamte/-innen auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene. Für einige Berufe und Bereiche gibt es spezielle duale Studiengänge an Verwaltungsfachhochschulen. Dort werden die Studierenden etwa für die Arbeit im Auswärtigen Amt, dem Wetterdienst oder in der Verwaltung ausgebildet. Das Studium ist in diesen Studiengängen sehr praxisorientiert und findet immer in Kooperation mit einer Behörde statt. In unserem neuen Thema des Monats "Studieren im öffentlichen Dienst" stellen wir solche Studienmöglichkeiten vor.

Bengt Kensy zum Beispiel studiert Verwaltungsinformatik in Hannover und arbeitet in seinen Praxisphasen bei dem IT-Dienstleister der niedersächsischen Landesverwaltung. Gerade die praktische Ausrichtung seines Studienganges schätzt er sehr. Auch Anna-Sophia Kannenberg kann in ihrem Studium das theoretische Wissen praktisch anwenden. Die 19-Jährige studiert Meteorologie an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. Insgesamt 18 Monate verbringt sie zum Beispiel beim Deutschen Wetterdienst und der Bundeswehr, um die Arbeit als Meteorologin kennenzulernen.

Welche weiteren Berufsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst warten, wer sich für ein Studium im öffentlichen Dienst bewerben darf und warum man als Studierende/-r und Absolvent/-in bereit sein sollte für Neues, erfahren Sie im Thema des Monats.

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Freie Studienplätze

Noch auf der Suche nach dem passenden Studium? Die staatlich anerkannte DHfPG bietet ganzjährig bundesweite Plätze für die dualen Bachelor-Studiengänge Fitness-/Sportökonomie, Gesundheitsmanagement, Fitnesstraining sowie Ernährungsberatung an. Sie verbinden eine betriebliche Ausbildung, ein Fernstudium und kompakte Präsenzphasen: www.dhfpg.de.


Neue Studiengänge

Neuer Studiengang an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: "Visuelle Technikkommunikation"

Wie funktioniert autonomes Fahren? Wie gelangt Windenergie aus dem Norden in den Süden? Und warum ist der Mars für Wissenschaftler/-innen so interessant? Technikjournalist(inn)en haben die Aufgabe, komplexe Themen aus Bereichen wie IT, Energie und Naturwissenschaften zu vermitteln und zu erklären. Der neue Bachelorstudiengang der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am Standort Sankt Augustin hat zum Ziel, die Studierenden dafür auszubilden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf visuellen Medien. Studierende lernen mit Fotos, Videos, Grafiken und Virtual Reality umzugehen. Studieninhalte sind aber nicht nur Mediendesign, Videoproduktion und Fotografie, sondern auch MINT-Module, mit Fächern wie Mathematik, Physik und Elektrotechnik. Auf Praxis wird viel Wert gelegt, deshalb müssen die Studierenden regelmäßig praktische Arbeiten abgegeben. Auch ein Praxissemester ist fester Bestandteil. Der Studiengang schließt nach sieben Semestern mit dem Bachelor of Science ab. Absolvent(inn)en finden laut Hochschule Stellen in Redaktionen, Verlagen, Agenturen, Produktionsfirmen sowie PR-Abteilungen.

Weitere Informationen: www.h-brs.de/de/emt/visuelle-technikkommunikation

Info- & Schnupperveranstaltungen

Geisteswissenschaften: Was macht man später damit?

Studiengänge aus den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sind beliebt. Allerdings ist nicht immer klar, welche Studieninhalte die Studierenden erwarten und welche Berufsmöglichkeiten sich nach dem Abschluss ergeben. Die Herbstuniversität der TU Dresden widmet sich vom 8. bis 12. Oktober den Studiengängen aus diesen Bereichen. Studieninteressierte erhalten Einblicke in den Studienalltag, besuchen Vorlesungen, treffen Studierende und haben die Möglichkeit, Dozent(inn)en und Absolvent(inn)en zu befragen. Wer teilnehmen möchte muss sich allerdings beeilen: Eine Anmeldung ist nur noch bis zum 30. September möglich.

Weitere Informationen: www.tu-dresden.de/studium/vor-dem-studium/uni-testen/herbstuni

Schnupperstudium in Potsdam

25 Studiengänge bietet die FH Potsdam an: von Architektur über Interfacedesign bis hin zu Soziale Arbeit. Einige von ihnen können Studieninteressierte vom 15. bis 19. Oktoberausprobieren. Bei der SummerSchool haben die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, sich in Vorlesungen, Vorträgen, Workshops und Exkursionen über das Studienangebot und viele weitere Themen zu informieren. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist über die Website der Hochschule nötig.

Weitere Informationen: www.fh-potsdam.de/kolleg/summerschool/

Herbsthochschule für Schülerinnen

Die Uni Bielefeld lädt junge Frauen zu einer Orientierungswoche vom 15. bis 17. Oktober ein. In Vorlesungen, Workshops und Laborbesuchen werden dabei die Studiengänge der Fakultäten Chemie, Mathematik, Physik, Wirtschaftswissenschaften und Technik vorgestellt. Die Herbsthochschule kostet 29 Euro (ohne Übernachtung) bzw. 99 Euro (mit Übernachtung). Eine Anmeldung ist nötig.

Weitere Informationen: www.uni-bielefeld.de/zll/abteilungen/junge_uni/studienorientierung/herbsthochschule.html

Wie geht dual studieren?

Wer dual studiert, kombiniert Studium und betriebliche Praxis. Wie diese Studienform abläuft, erfahren Studieninteressierte am 20. Oktober an der Hochschule Coburg. In Kooperation mit der Arbeitsagentur Coburg werden an diesem Tag die dualen Studiengänge der Hochschule vorgestellt. Außerdem können sich die Besucher der Messe "Dual studieren" bei über 40 Unternehmen informieren und erste Kontakt knüpfen. Wer seine Bewerbungsmappe mitbringt, kann sich außerdem von den Berufsberater/-innen Feedback abholen. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Weitere Informationen: www.hs-coburg.de/veranstaltungen.html