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Ins Ausland mit Erasmus+

Liebe Leserin, lieber Leser,

jährlich verbringen über 30.000 Studierende aus Deutschland mit "Erasmus+" einen Teil ihres Studiums im Ausland.

Aufnahme eines jungen Mannes von hinten, er hat kurze Haare, ist bekleidet mit einer blauen Jeans, einem blauen Langarmshirt, hat einen blauen Rucksack auf dem Rücken und steht vor den Anzeigetafeln einer Abflughalle in einem Flughafen.
Foto: Martin Rehm / Bundesagentur für Arbeit

Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren es im Studienjahr 2016 genau 32.003 Studierende, ein kleines Plus im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2010 ist die Zahl kontinuierlich gestiegen. Beliebtestes Zielland der "Erasmus+"-Studierenden war Spanien. In die Top 5 kamen außerdem Frankreich, Großbritannien, Schweden und die Türkei.

"Erasmus+" ist ein Förderprogramm der EU. Damit werden Auslandsaufenthalte von Studierenden im (europäischen) Ausland unterstützt. Gefördert werden Studien- oder Praktikumsaufenthalte von zwei bis zwölf Monaten pro Studienphase. Wer also schon im Bachelorstudium ein Jahr unterwegs war, kann sich auch im Masterstudium wieder um eine Förderung bemühen.

Auf studienwahl.de haben wir weitere Infos zu Erasmus+ und zum Studium im Ausland zusammengestellt. Hier verraten wir zum Beispiel, wie Sie sich gut auf Ihre Reise vorbereiten oder was Sie bei der Anerkennung von Studienleistungen beachten müssen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und gute Reise!

Inhalte des Newsletters

  • Thema des Monats „Zweifel am Studium?“
  • Neue Studiengänge
  • Info- & Schnupperveranstaltungen
  • Impressum und Kontakt

Thema des Monats „Zweifel am Studium?“

Ein junger Mann sitzt allein in einem Hörsaal in einer der vorderen Reihen, seinen Kopf hat er mit seiner rechten Hand abgestützt, er blickt nachdenklich nach oben.
Foto: Martin Rehm / Bundesagentur für Arbeit

"Studienzweifel sind etwas völlig Normales", sagt Thomas Klose. Er ist Berater bei der Zentralen Studienberatung an der Uni Jena und hilft Studierenden ihren Weg zu finden. In manchen Fällen führen die Studienzweifel tatsächlich auch zu einem Abbruch. Bis es soweit kommt, sollten sich Studierende aber unbedingt ausführlich beraten lassen und nach den Gründen für ihre Unsicherheit forschen.

Denn in manchen Fällen kann ein Fachwechsel, ein Ortswechsel, ein Praktikum oder eine angepasste Finanzierung schon weiterhelfen. Im neuen Thema des Monats auf studienwahl.de beleuchten wir die verschiedenen Gründe für Studienzweifel und geben Tipps, wie man darauf reagieren kann.

Rebecca Claude zum Beispiel hatte in ihrem Bachelorstudium große Zweifel an ihrer Studienwahl. Sie war sich nicht mehr sicher, ob nicht eine andere Richtung interessanter wäre. Nach einer Studienberatung blieb sie aber dabei und bildete sich in Wahlfächern und außerhalb der Uni weiter. Bei Benedikt Scherer hingegen war der Studienabbruch der richtige Weg. Der 29-Jährige macht nun eine Ausbildung und ist mit seiner Entscheidung sehr zufrieden.

Neue Studiengänge

"Chemtronik" an der TH Rosenheim

In einem Labor stehen mehrere Reagenzgläser in einer Versuchsreihe.
Foto: Martin Rehm / Bundesagentur für Arbeit

Auch in der Chemieindustrie werden die Themen Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung immer wichtiger. Der neue Bachelor-Studiengang "Chemtronik" an der TH Rosenheim will dafür Expert(inn)en ausbilden. Der Schnittstellenstudiengang wird am Standort Burghausen angeboten, wo es eine starke Chemie-Industrie gibt. Die zukünftigen Ingenieure/-innen erhalten im Laufe von sieben Semestern eine Ausbildung in den Bereichen Chemie-, Verfahrens- und Anlagentechnik. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Auf diesen Grundlagen bauen in späteren Semestern die Themen Big Data, Automatisierung und Sicherheitstechnik auf. Teil des Studienganges ist außerdem ein Praxissemester. Nach dem Abschluss finden Absolvent(inn)en laut Hochschule zum Beispiel in der chemischen und pharmazeutischen sowie in der Lebensmittelindustrie einen Job. Der Studiengang startet zum Wintersemester 2019/2020.

Weitere Informationen: www.campus-burghausen.de/chemtronik-studium

Info- & Schnupperveranstaltungen

Studieninformationstage in Würzburg und Schweinfurt

Ein Gebäude mit Flachdach und mit Spiegelglas verkleideter Fensterfront mit einem Anbau verkleidet mit Schiefer. Auf einem gepflastertem Innenhof neben einer Treppenanlage ist eine Grünfläche angelegt.
Foto: Martin Rehm / Bundesagentur für Arbeit

Vom 12. bis 14. März informieren die Universität und die Hochschule Würzburg zu ihren Studienangeboten. Den Anfang macht die Uni am 12. März um 8 Uhr. In Vorträgen werden hier einzelne Studiengänge und Fachbereiche vorgestellt. Außerdem können Studieninteressierte Infos zu Studienfinanzierung, Berufseinstieg und Online-Tests erhalten. Am 13. und 14. März folgt die Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Ab jeweils 14 Uhr erläutern Studienberater/-innen und Dozent(inn)en das Bewerbungsverfahren und einzelne Studiengänge. Die Veranstaltung findet am Mittwoch in Würzburg und am Donnerstag in Schweinfurt statt. Die Teilnahme ist an den Infotagen kostenlos.

Weitere Informationen:

Psychologie studieren

Sie interessieren sich für ein Studium der Psychologie, haben aber noch viele Fragen zum Studiengang? Dann sollten Sie sich den 14. März vormerken und im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Mönchengladbach vorbeischauen. Um 16 Uhr stellt an diesem Tag die Universität Duisburg-Essen den Studiengang, die Studieninhalte, die Zugangsvoraussetzungen und mögliche Karrierewege vor. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: www.arbeitsagentur.de

Infotage an der Uni Göttingen

Am 11. und 12. März stellt die Universität Göttingen ihr Studienangebot vor. Insgesamt sind rund 120 Vorträge geplant. An Infoständen können die Teilnehmer/-innen mit Fakultäts- und Universitätsmitarbeiter(inne)n ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Informationen: www.uni-goettingen.de/informationstage

Studieninfotag in Ansbach

Der finder auf studienwahl.de listet 15 Studienangebote der Hochschule Ansbach. Diese Studiengänge stellt die Hochschule am 30. März von 10 bis 14.30 Uhr auf dem Campus vor. Neben Fachvorträgen können die Studieninteressierten sich in den Laboren, dem Rechenzentrum, der Bibliothek sowie dem Film- und Fotostudio umsehen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: www.hs-ansbach.de/hochschule/veranstaltungen/studieninformationstag.html

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