Wirtschaftswissenschaften

Theorie und Praxis fürs Berufsleben

Nahaufnahme von drei Fachbüchern zu den Themen Betriebswirtschaftslehre und Risikomanagement, die übereinander liegen.
Foto: Frank Pieth | Bundesagentur für Arbeit

Keanu Eftekhari (23) hat sich entschieden, Industriekaufmann zu werden und zeitgleich ein Studium der Bertriebswirtschaftslehre (BWL) zu absolvieren. Schon als Kind war er von Autos fasziniert, deswegen war für ihn klar: Nach dem Abitur sollte es in die Automobilbranche gehen.

Keanu Eftekhari entschied sich für einen betriebswirtschaftlichen Zugang in die Branche. Und weil er nicht nur in Hörsälen sitzen, sondern auch die Praxis erleben wollte, war für ihn der siebensemestrige duale BWL-Studiengang Betriebswirtschaftslehre der Hochschule Mainz ideal.

Samstags zur Hochschule

Ein Porträt-Foto von Keanu Eftekhari
Foto: privat

Mittlerweile ist Keanu Eftekhari im fünften Semester – und ausgebildeter Industriekaufmann. Die Ausbildung hat er verkürzt auf zwei Jahre bei Opel in Rüsselsheim absolviert. Das erste halbe Jahr verbrachte er ausschließlich dort und in der Berufsschule. Dann wurde es anstrengend: Ab sofort standen die Arbeit im Betrieb, Berufs- und zusätzlich noch die Hochschule auf dem Wochenplan. Die Berufsschule absolvierte er wie zuvor in mehrwöchigen Blöcken, die Hochschule besucht er donnerstags und samstags. Er habe Glück, berichtet der 22-Jährige: Opel stellt ihn donnerstags frei – andere müssten vormittags arbeiten, bevor sie ab 13 Uhr an Seminaren und Vorlesungen teilnehmen.

Studium deckt alles ab

Seit seiner Prüfung zum Industriekaufmann ist er bei Opel in der Praxisphase des dualen Studiums. Das heißt, er lernt weiterhin verschiedene Abteilungen kennen und muss sich noch nicht auf einen Bereich festlegen. Aus demselben Grund gefällt es ihm, dass das Studium sehr breit aufgestellt ist: „Uns stehen schließlich noch alle Türen offen und das Studium bereitet uns auf jeden Weg vor.“ So decken die Module auch Themen ab, die ihm während der Ausbildung vielleicht nicht oder nicht so vertiefend begegnet wären. Im Unternehmen wiederum sammle er Praxiserfahrung, die ihm dabei helfe, sich Soft Skills wie Verhandlungstechniken oder Teamarbeit besser anzueignen.

Beispiele aus der Praxis: Wirtschaftswissenschaften studieren

Festanstellung und Master

Grob weiß der 22-Jährige, in welche Richtung es für ihn gehen soll, jedoch sei er gerade „zwischen zwei Welten hin- und hergerissen“. Controlling findet er spannend, weshalb er „Operatives Controlling“ als Wahlfach belegt hat, wo er eine Übersicht über Methoden und Instrumente erhielt. Doch auch der Vertrieb reizt ihn. Wobei das eine das andere nicht ausschließen muss, wie er bei seinem derzeitigen Einsatz im Vertriebscontrolling feststellt. Sein beruflicher Zukunftswunsch: Nach dem Bachelor in einem dieser Bereiche fest angestellt zu sein, „mit beiden Füßen sicher im Berufsleben“ zu stehen und dazu berufsbegleitend an der Hochschule Mainz den Master zu machen.

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