Wirtschaftswissenschaften

Von Mikroökonomie, Analysefähigkeiten und Consulting

Nahaufnahme von verschiedenen nebeneinander stehenden Bücherrücken in einem Regalteil.
Foto: Michael Helbig | Bundesagentur für Arbeit

Wer sich neben dem Studium etwas dazuverdienen möchte, sollte seine Rechte und Pflichten kennen. Studienwahl.de klärt, was Sie beachten müssen – von B wie BAföG bis W wie Werkstudierende.

Analyse

Bilanz-, Finanz-, Markt-, Daten-, Risikoanalyse ... – die systematische Untersuchung ökonomischer Phänomene meist mithilfe statistischer Werkzeuge spielt in zahlreichen Tätigkeitsbereichen von VWLer/-innen und BWLer/-innen eine zentrale Rolle. Eine Analyse und ihre anschließende Bewertung kann Grundlage für Prognosen und für wichtige unternehmerische und/oder gesamtwirtschaftliche Handlungsempfehlungen und Entscheidungen sein.

Buchführung

Buchführung und Bilanzierung sind zentrale Begriffe der BWL und gehören zum Bereich des Rechnungs- und Finanzwesens. In der Buchführung werden alle Geschäftsvorfälle, also der Materialeinkauf, der Warenverkauf oder die Lohnzahlungen, lückenlos chronologisch gelistet. Sie ist Grundlage für den Jahresabschluss mit Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung.

Consulting

Consulting ist der Anglizismus für Unternehmensberatung. Sowohl VWLer/-innen als auch BWLer/-innen können in diesem Bereich tätig werden. Als Beraterinnen und Berater unterstützen sie Unternehmen bei ökonomischen Entscheidungsprozessen in unterschiedlichen betrieblichen Funktionsbereichen. Zudem beraten sie öffentliche Institutionen bei wirtschaftspolitischen Entscheidungen.

Controlling

Controller/-innen analysieren betriebswirtschaftliche Kennzahlen, Marktdaten und Geschäftsergebnisse, sorgen für Transparenz in den Geschäftsabläufen und tragen somit zu einer höheren Wirtschaftlichkeit des Unternehmens bei.

Lenkungs- und Leistungssysteme

Lenkungs- und Leistungssysteme sind Teilbereiche der BWL. Zum Leistungssystem zählen beispielsweise die Material- und Produktionswirtschaft, der Absatz und das Marketing. Das Lenkungssystem umfasst unter anderem die Informationswirtschaft, das Rechnungswesen, das Controlling, das Personalwesen und die Unternehmensführung.

Beispiele aus der Praxis: Wirtschaftswissenschaften studieren

Marketing

Alle Aktivitäten eines Unternehmens müssen auf aktuelle und potenzielle Märkte ausgerichtet sein. Dafür müssen Ziele festgelegt, das Produktionssortiment zusammengestellt und Preise bestimmt werden. Märkte müssen analysiert, Zielgruppen identifiziert, Produkte präsentiert und der Erfolg der Maßnahmen kontrolliert werden. Zum Marketing zählen außerdem das Analysieren von Märkten, die Identifikation bzw. Definition von Zielgruppen, Projektpräsentationen sowie die Erfolgskontrolle für die durchgeführten Maßnahmen

Mikro- und Makroökonomie

Mikro- und Makroökonomie sind Teilbereiche der VWL, die aber auch für BWLer/-innen wichtig sind. Die Mikroökonomie beschäftigt sich mit dem wirtschaftlichen Verhalten einzelner Wirtschaftssubjekte, etwa von Konsumentinnen und Konsumenten sowie Produzentinnen und Produzenten, von privaten Haushalten und Unternehmen und damit, wie sich dieses auf Angebot und Nachfrage auf verschiedenen Märkten auswirkt. Die Makroökonomie dagegen befasst sich mit übergreifenden wirtschaftlichen Fragestellungen, zum Beispiel mit Veränderungen der Beschäftigungszahlen oder des Gesamteinkommens.

Supply-Chain-Management (SCM)

Das Lieferkettenmanagement, kurz SCM, bezeichnet Planung und Management aller Aufgaben eines Unternehmens im Zusammenhang mit der Lieferantenwahl, der Beschaffung und Umwandlung von Waren sowie aller Aufgaben der Logistik. Beim SCM steht die Koordinierung und Zusammenarbeit der beteiligten Partner (Lieferanten, Händler, Logistikdienstleister, Kunden) im Mittelpunkt.

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