Wirtschaftswissenschaften

Die globale Wirtschaftspolitik verstehen

Zwei Hände einer Person schreiben auf einer silbernen Tastatur, die auf einem Tisch vor einem Monitor steht.
Foto: Axel Jusseit | Bundesagentur für Arbeit

Die Internationale Wirtschaft und ihre Funktionsweise fand Lisa Gerland schon immer faszinierend. Heute studiert die 21-Jährige im vierten Semester Economics an der Universität Heidelberg.

Ein Porträt-Foto von Lisa Gerland
Foto: Simon Wollowski

Wie funktioniert globale Handelspolitik? Wie arbeiten Staaten auf wirtschaftlicher Ebene zusammen? Welche Auswirkungen haben internationale Finanz- und Wirtschaftsbeziehungen auf die gesellschaftspolitische und soziale Lebenswirklichkeit der Bevölkerung? Wie beeinflussen sie beispielsweise den Arbeitsmarkt? Welche Methoden gibt es, solche Vorgänge zu analysieren – und welche Wege, die internationale Wirtschaftspolitik mitzugestalten? Beim sechssemestrigen Bachelor-Studiengang Economics an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg handelt es sich um einen „klassischen VWL-Studiengang“, erklärt die 21-Jährige. Der Beiname „Politische Ökonomik“ verweise auf die interdisziplinäre Ausrichtung.

Neben der Vermittlung von volkswirtschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen sowie von methodischen Kompetenzen will der Studiengang „interdisziplinäre Perspektiven“ eröffnen. Deshalb stehen von Beginn an auch politikwissenschaftliche und/oder soziologische Veranstaltungen auf dem Stundenplan.

Beispiele aus der Praxis: Wirtschaftswissenschaften studieren

Mit einem Master in die Politikberatung

Lisa Gerland, die sich im vierten Semester befindet, hat sich unter anderem für das politikwissenschaftliche Modul „Internationale Beziehungen“ entschieden. Auch den Einsatzort für ihr Pflichtpraktikum hat sie entsprechend ihrem Interesse an globalen (volks-)wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen gewählt: Sechs Wochen wird sie im Referat Welthandel des Hilfswerks „Brot für die Welt“ erste Praxiserfahrungen sammeln.

Für ihre berufliche Zukunft kann sich Lisa Gerland gut vorstellen, in der Politikberatung tätig zu werden. „Um dort Fuß zu fassen, braucht man allerdings teilweise sogar einen Doktortitel“, berichtet die 21-Jährige. Ob sie eine Promotion anschließen möchte, weiß sie heute noch nicht. Auf jeden Fall will sie aber noch einen Master absolvieren. Ihre Uni bietet einen konsekutiven englischsprachigen Masterstudiengang an. Lisa Gerland kann sich gut vorstellen, in Heidelberg zu bleiben, da sie das interdisziplinäre Konzept schätzt, das es ihr ermöglicht, ihr Interesse an internationaler Wirtschaftspolitik weiter zu verfolgen.

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