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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Pädagogik / Erziehungswissenschaften

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Hauptaufgabe von Erziehungswissenschaftler(inne)n ist neben dem Beraten von Einzelpersonen und Gruppen in verschiedensten Lebensbereichen die konzeptionelle Arbeit in der Aus- und Weiterbildung. Dazu entwickeln und erproben sie zielgruppenspezifische Angebote und werden in der Erziehungs-, Unterrichts- und Beratungsarbeit (einschließlich der Verwaltung und Leitung entsprechender Einrichtungen) auch selbst praktisch tätig. Die Lehrangebote der einzelnen Hochschulen sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von der Frühpädagogik und Grundschuldidaktik über Medien- und Kulturpädagogik bis zu Erwachsenenbildung und Berufspädagogik. Wichtige Nachbarwissenschaften sind Psychologie und Sozialwissenschaften, Anthropologie und Biologie.

Für eine Anstellung im Lehrerberuf ist der Erwerb einer Lehrbefähigung in ein oder zwei Unterrichtsfächern Voraussetzung (siehe Lehrämter).

Es ist empfehlenswert, schon während des Studiums berufsbezogene Zusatzqualifikationen zu erwerben.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Die Tätigkeitsfelder von Pädagog(inn)en liegen im Bildungs- und Erziehungswesen außerhalb der Schule. Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es z.B. bei:

  • Einrichtungen der Erwachsenenbildung

  • Einrichtungen für Behinderte

  • Beratungseinrichtungen (z.B. Erziehungsberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung)

  • Freizeit-, Erholungs- und Sportzentren

  • Seniorenheimen, altenpädagogischen Einrichtungen

  • pädagogischen Einrichtungen von Städten und Landkreisen, z.B. Jugendzentren

  • Bildungsträgern (z.B. Bewerbungstraining, Coaching, berufliche Integration, Betreuung berufsvorbereitender Maßnahmen, Unterrichtstätigkeit)

  • Kindergärten und vorschulpädagogischen Einrichtungen.

Je nach Einsatzgebiet sollten Kenntnisse im kaufmännischen Bereich, im Personalwesen, therapeutische Zusatzqualifikationen sowie EDV-Kenntnisse nachgewiesen werden können.

Studium an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

zwei bis drei Monate in Schulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung, der Sozialpädagogik, des betrieblichen Ausbildungswesens o.Ä.

Studium:

Im Bachelorstudium werden erziehungswissenschaftliche Grundlagen vermittelt durch Module wie: Theorien pädagogischen Denkens und Handelns, pädagogische Handlungsfelder und Anthropologie, allgemeine Didaktik, qualitative und quantitative Forschungsmethoden (einschl. Statistik), Bildungs-, Erziehungs- und Lernprozesse, Medien und pädagogische Kommunikation, lebenslanges Lernen und lebensbegleitende Bildung. Hinzu kommen Module aus Bereichen Soziologie und Psychologie.

Im Masterstudium Vertiefung und Profilbildung durch forschungs- und anwendungsbezogene Module wie Bildungstheorie und Bildungsprozesse, internationale Bildungsforschung, Erwachsenenbildung, Mediendidaktik, Migration und interkulturelle Pädagogik, außerschulische Jugendbildung, Pädagogik der frühen Kindheit, Kulturpädagogik, Bildungs- und Lernberatung, Bildungsökonomie und -planung, Organisationsentwicklung.

 

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Weitere Informationen

ISA
Das Informationssystem Studienwahl & Arbeitsmarkt der Universität Duisburg-Essen gibt Informationen zur Entwicklung in den einzelnen Studienbereichen und Teilarbeitsmärkten.
www.uni-due.de/isa

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