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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Bauingenieurwesen

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Folgende Schwerpunkte sind zu nennen:

  • Städtischer Tiefbau
    (Grundbau, Kanalisation, Wasserversorgung, Kläranlagen)
  • Städtebau und Verkehr
    (Straßen, Gleisanlagen, Rohrleitungen, Kanäle, Häfen und Flughäfen)
  • Wasserbau und Wasserwirtschaft
    (Flussbauten, Talsperren, Deichbau, Wasserkraftanlagen, Wasserversorgung und Abwasserreinigung)
  • konstruktiver Ingenieurbau
    (Brücken, Türme, Industrie- und Verwaltungsbauten sowie Windkraftanlagen)

Bauingenieure/-innen kümmern sich um das Technisch-Konstruktive von Bauwerken sowie um den Einsatz innovativer Werkstoffe und Materialien. Daneben müssen sie wirtschaftliche, ökologische, soziostrukturelle und kulturelle Aspekte beachten. Auch an Maßnahmen zur Erhaltung von baulichen Anlagen oder Denkmälern sind sie beteiligt.

Die Bereiche Bauingenieurwesen und Architektur überschneiden sich von den Aufgabenstellungen her in Teilbereichen: So übernehmen Bauingenieure/-innen und Architekt(inn)en über das Technisch-Konstruktive bzw. Gestalterische hinaus organisatorische Aufgaben: Sie leiten Baustellen, überprüfen die Bauausführung und sorgen für einen effizienten Ablauf des Baubetriebs.

Von Vorteil sind unter Umständen auch Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere im Englischen. Auch Praxiserfahrungen (Praxissemester oder fachrelevante Ferientätigkeiten) sind wichtig für den Berufseinstieg.

Teilgebiete

Die vielfältige Nutzung der elektronischen Datenverarbeitung hat zu einem neuen Teilgebiet geführt, der Bauinformatik.

Und im Studiengang Bauphysik wird eine auf die physikalischen Probleme des Bauwesens (Schall-, Wärme-, Feuchte-, Brandschutz, Licht und Solartechnik, Energieökonomie, Bauschadensanalyse) ausgerichtete Ausbildung vermittelt.

Die Studiengänge Technisches Gebäudemanagement/Facility-Management bilden Fachleute für die Aufgaben an der Schnittstelle zwischen Bau- und Immobilienwirtschaft aus (siehe Versorgungstechnik, Technische Gebäudeausrüstung).

Beschäftigungsmöglichkeiten

Bauingenieure/-innen arbeiten in großen internationalen Unternehmen oder in kleinen Büros in den Bereichen Technische Leitung, Produktion/Fertigung, Konstruktion, Sanierung, allgemeine Verwaltung, Projektcontrolling, Technischer Service, Gebäudemanagement oder im Vertrieb vorrangig bei/in

  • Bauunternehmen, Bauträgergesellschaften,

  • Bauverwaltungen der Kommunen, Bezirke, der Länder und des Bundes und bei Verbänden,

  • Ingenieur-, Consulting-, Planungsbüros,

  • Deutsche Bahn AG, Deutsche Post AG.

Bei der Abwicklung von Auslandsprojekten spielen internationale Mobilität, kulturelle Offenheit und Fremdsprachenkenntnisse eine wichtige Rolle.

Studium an Universitäten

Praktische Tätigkeit:

Zwei bis vier Monate Baustellenpraktikum vor und während des Studiums.

Studium:

Im Grundlagenstudium sind Module in Mathematik, darstellender Geometrie, Physik, Datenverarbeitung/Informatik, Baumechanik zu belegen. Später kommen fachgebietsbezogene Module hinzu wie Vermessungskunde, Baustoffkunde, Bauchemie, Bauphysik, Baukonstruktion, Bautechnik, Baustatik und Festigkeitslehre, konstruktiver Ingenieurbau, Geologie und Bodenmechanik, Baubetrieb und Bauwirtschaft, Verkehrswesen, Wasserwesen, Siedlungswasserwesen, numerische Methoden, CAD, Baumaschinenkunde, Baurecht.

Je nach Hochschule gibt es Spezialisierungsmöglichkeiten in Schwerpunkten wie Baubetrieb und Baumanagement, konstruktiver Ingenieurbau (Beton, Stahl, Holz), Verkehrswesen und Infrastruktur, Geotechnik und Wasserwesen, Umwelttechnik, Grundbau. Fachübergreifende Module wie Arbeitsmethoden, Fremdsprachen, Betriebswirtschaft, Präsentationstechniken oder fächerübergreifendes Projekt.

Studium an Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

Je nach schulischer/beruflicher Vorbildung meist mehrwöchiges Vorpraktikum z.B. auf Baustellen oder bei Baubetrieben; während des Studiums Praxisphasen von unterschiedlicher Dauer.

Studium:

Das Bachelorstudium beginnt mit Modulen zu mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Basiskompetenzen,. Hinzu kommen fachbezogene Module zur technischen Mechanik, Baustatik, Baustoffkunde und Bauchemie, Baukonstruktion, technischen Darstellung, Bauphysik, Ingenieurgeologie, Vermessungstechnik, Photogrammetrie, Erhaltung von Bauwerken, Qualitätssicherung, zum Bau- und Immobilienmanagement und Projektmanagement.

Spezialisierungsmöglichkeiten gibt es in Schwerpunkten wie Bauwirtschaft, Konstruktiver Ingenieurbau, Verkehrswesen und Infrastruktur, Wasserwirtschaft und Umwelttechnik, Bausanierung, Deponietechnik – oft im Zusammenhang mit berufspraktischen Projekten. Ergänzende Module in den Bereichen Recht, Sprachen, Soziales und Kultur.

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Weitere Informationen

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
Hier finden Sie Ausbildungsinformationen und Publikationen zu Ausbildung und Beruf: www.bauindustrie.de und www.werde-bauingenieur.de

BA-Bestellservice
Arbeitsmarktinformationen der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie unter:
www.ba-bestellservice.de (Themen > Bürgerinnen & Bürger > Arbeit & Beruf).

ISA
Das Informationssystem Studienwahl & Arbeitsmarkt der Universität Duisburg-Essen gibt Informationen zur Entwicklung in den einzelnen Studienbereichen und Teilarbeitsmärkten.
www.uni-due.de/isa

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