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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Gartenbauwissenschaften

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Wichtige Gebiete sind Baumschule und Staudengärtnerei, Gemüsebau, Obstbau, Zierpflanzenbau, gärtnerische Pflanzenzüchtung und Samenbau, gärtnerische Betriebs- und Marktlehre, Gewächshaustechnik, Pflanzenschutz.

Das Studium des Gartenbaus vermittelt ein breites Basiswissen in allen Bereichen der modernen Gartenbauwissenschaften, wie z.B. in modernen Verfahren der Produktion in Intensivkulturen, nachhaltiger Ressourcennutzung und biologischem Pflanzenschutz, und führt so auch zum ökologischen Verständnis des Gartenbaus. Zusätzlich werden  notwendige wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Kenntnisse vermittelt.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Absolvent(inn)en der Gartenbauwissenschaften sind in der öffentlich-rechtlichen Verwaltung, in privaten und öffentlichen Garten- und Landschaftsbaubetrieben, in Handelsbetrieben und Gartencentern sowie in behördlichen, privaten oder fachverbandseigenen gartenbaulichen Beratungsstellen tätig. Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in öffentlich-rechtlichen und industriellen Forschungs- und Versuchsanstalten und -abteilungen, z.B. im Bereich der Pflanzenzüchtung, oder in der Pflanzenschutz- und Düngemittelindustrie. Auch im Vertrieb der Zulieferindustrien werden Gartenbauingenieure/-innen beschäftigt, z.B. bei Herstellern von Pflanzenschutz- und Düngemitteln, gartenbaulichen Spezialmaschinen und -geräten.

Studium an Universitäten

Praktische Tätigkeit:

Meist ist ein Betriebspraktikum vorgesehen, das zwischen acht Wochen und sechs Monaten dauert. Studierenden, die den Eintritt in den Höheren Landwirtschaftsdienst anstreben, wird ein einjähriges Praktikum dringend empfohlen.

Studium:

Im Bachelorstudium stehen die naturwissenschaftlichen Grundlagen und die gärtnerische Pflanzenproduktion im Vordergrund. Modulangebote dazu sind: Allgemeine Biologie, Botanik, Mathematik und Statistik, (Bio-)Chemie, Physik, gärtnerische Pflanzenproduktion, Technik im Gartenbau, Gemüse-, Obst- und Zierpflanzenbau, Baumschule, Meteorologie, Pflanzenphysiologie, Bodenkunde, Genetik, Pflanzenernährung, Phytomedizin.

Im anschließenden Masterstudium können Schwerpunkte im biologischen, ökologischen, pflanzenbaulichen, technischen oder ökonomischen Bereich gewählt werden.

Studium an Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

Je nach schulischer/beruflicher Vorbildung meist mehrwöchiges Vorpraktikum z.B. im Produktionsgartenbau, Dienstleistungsgartenbau, in der Floristik, Land- oder Forstwirtschaft. Während des Studiums i.d.R. ein Praxis-/Projektsemester.

Studium:

Im Grundlagenstudium (Bachelor) erhalten die Studierenden eine naturwissenschaftliche und gartenbauliche Basisausbildung in Modulen wie: Mathematisch-physikalische Grundlagen, Botanik, Genetik, Chemie, Pflanzenproduktion, Pflanzenernährung und Bodenkunde, Statistik und Versuchstechnik, gartenbauliche Marktlehre, Zierpflanzenbau, Gemüse- und Obstbau, Baumschule, Phytomedizin, technische und betriebswirtschaftliche Grundlagen, Marketing und Betriebsplanung.

Im Vertiefungsstudium (Master)   werden Kenntnisse  in den Bereichen: Zierpflanzenbau, Gemüsebau, Obstbau, Baumschule, internationaler Gartenbau, Produktionsoptimierung, gartenbauliche Marktlehre, Betriebsführung und Beratung oder ökologischer Gartenbau vermittelt.

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