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Neun bunte Quadrate auf einem roten Hintergrund.

Offizieller Studienführer für Deutschland

EIn rotes i für Information steht auf einer Glasscheibe.
Foto: Tilman Weishart
Tipps für den Studienstart

Studium planen

Sobald Sie die Zulassung für einen Studiengang erhalten haben, sollten Sie die Studien- und Prüfungsordnung, das Modulhandbuch sowie das Vorlesungsverzeichnis gründlich studieren. Hier können Sie sich über den Aufbau Ihres Studiums, Wahl- und Spezialisierungsmöglichkeiten, erforderliche Leistungsnachweise sowie wichtige Termine informieren. Nutzen Sie zur Studienplanung auch die Beratungsangebote der zuständigen Fachstudienberatung und der studentischen Fachschaft.

Im Bachelorstudium geben Ihnen spezielle Einführungsveranstaltungen in den Anfangssemestern einen Überblick über das Fach und seine Methoden. Außerdem vermitteln sie die fachlichen Grundlagen. In den anschließenden Semestern müssen Sie oft Entscheidungen zu bestimmten Wahl(pflicht)modulen treffen. So können Sie eine erste Spezialisierung vornehmen. Dabei können Sie sich auch schon Gedanken über das Thema Ihrer Abschlussarbeit machen. Mit Spezialthemen und Forschungsgebieten befassen Sie sich im Masterstudium.

Auf dem Campus navigieren

Machen Sie sich unbedingt schon vor der ersten Studienwoche mit Ihrer Hochschule und dem Hochschulort vertraut. Es hält immens auf, wenn Sie in den ersten Semestertagen, an denen Sie sehr viel organisieren müssen, die vielen Abkürzungen nicht verstehen oder erst herausfinden müssen, wo welches Institut bzw. welcher Hörsaal liegt, wo Sie sich für Veranstaltungen einschreiben oder anmelden müssen und wo beim Studentenwerk (www.studentenwerke.de) die verschiedenen Serviceleistungen zu finden sind. Den Termin für die „Einführung in die Bibliotheksnutzung“ sollten Sie sich auf jeden Fall im Kalender rot anstreichen. Anlaufstelle für diese Informationen ist die Allgemeine bzw. Zentrale Studienberatung und natürlich die Internetseite der Hochschule. Oft werden zu Beginn des ersten Semesters Orientierungstage veranstaltet. Das ist eine gute Möglichkeit, um Hochschule, Stadt, Fachschaft und Kommiliton(inn)en kennenzulernen.

Neue Arbeitstechniken lernen

An der Hochschule sind Sie selbst für die Gestaltung Ihres Lern- und Arbeitsprozesses verantwortlich. Wie man sich selbst organisiert, will gelernt sein. Nutzen Sie die Angebote Ihrer Hochschule zum Soft-Skill-Training, zu Lern- und Arbeitstechniken oder zur Prüfungsvorbereitung. Sie können hier viel über effektives Mitschreiben, Referate, Thesenpapiere, Ablage, Recherche und Datenverwaltung lernen.

Eine große Hilfe ist es auch zu wissen, wie riesige Mengen von Lernstoff sinnvoll strukturiert werden können. Lerngruppen können Sie dabei unterstützen, motivieren und anspornen. Zudem lernen Sie, im Team zu arbeiten und Aufgaben aufzuteilen.

Vorkurse nutzen

Zur Ergänzung und Auffrischung von Schulkenntnissen, z.B. in Mathematik oder Fremdsprachen, bieten einige Hochschulen sogenannte Vor(semester)kurse an. Über aktuelle Kursangebote können Sie sich bei den Hochschulen informieren.

Auch für Bewerber/-innen aus dem Ausland gibt es z.T. umfassende vorbereitende Angebote, die im Semester vor der Studienaufnahme durchgeführt werden.

Von Beginn an für Praxis sorgen

Wenn Ihr Studiengang es zulässt, versuchen Sie, sich durch interessante Studienschwerpunkte, Zusatzqualifikationen und allen voran Praxiserfahrung ein Plus aufzubauen. Das kann Ihnen Vorteile bei einer späteren beruflichen Bewerbung bringen. Doch Achtung: Viel wichtiger als Masse ist eine klar erkennbare Zielrichtung und Prioritätensetzung.

Soft Skills

Persönlichkeitsmerkmale und soziale Kompetenzen (sog. Soft Skills) sind wichtig im Studium, noch wichtiger aber im Beruf. Schulen Sie also z.B. Ihre Team- und Kommunikationsfähigkeit, indem Sie an teamorientierten Projekten oder an einem Rhetorikkurs teilnehmen. Die Mitarbeit in studentischen bzw. fachlichen Gremien oder Initiativen stärkt Ihre Organisationskompetenzen. Und die Teilnahme an Vortragsreihen anderer Fachbereiche erweitert Ihren fachlichen Horizont.

Zusatzausbildungen

An vielen Hochschulen werden Kurse angeboten, in denen grundlegendes Handwerkszeug wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank-Grundkenntnisse, Online-Kommunikation und Fremdsprachen vermittelt werden.

Auch Ihre schulischen Sprachkenntnisse können evtl. ein Update in Richtung Business-English oder französische Konversation für Fortgeschrittene gut vertragen. Ebenso kann eine kleine Erweiterung, z.B. in Spanisch, sinnvoll sein – je nachdem, was Sie beruflich anstreben.

Auch hier gilt: Manchmal ist weniger mehr, und offensichtliches „Verzetteln“ trägt nicht eben zur Schärfung Ihres Qualifikationsprofils bei – gezielte Prioritätensetzung aber sehr wohl.

Praxiskontakte im Studium knüpfen

In fast allen Hochschulen gibt es Absolventenvereinigungen (Alumni-Clubs) und Hochschulgruppen. Das sind meist studentische Initiativen mit Unterstützung ihres Fachbereichs oder des Berufsverbandes. Solche Hochschulgruppen haben oft gute Außenkontakte aufgebaut und helfen z.B. bei der Suche nach Praktikumsplätzen. Viele davon organisieren Kontaktbörsen, die meisten bieten Beratung und Veranstaltungen zu Praxis-Know-how. Dadurch kann man sich schon während des Studiums Einblicke in die verschiedenen Berufsfelder verschaffen.

An einigen Hochschulen gibt es Mentoring-Programme. Dabei übernehmen Lehrende, Absolvent(inn)en oder Studierende in höheren Semestern Patenschaften für Studierende und begleiten sie bis zum Berufseinstieg.

Messen und Wettbewerbe

Recruiting-Veranstaltungen, auf denen Studierende höherer Semester und Absolvent(inn)en mit Personalmanagern/-innen zusammenkommen können, nehmen generell zu. Personalberater/-innen oder große Firmen veranstalten außerdem – z.T. in Kooperation mit Hochschulen –Kontaktmessen, Seminare für Schlüsselqualifikationen und Probe-Assessments.

Wettbewerbe für Studierende bieten eine weitere Möglichkeit, frühzeitig Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Nicht nur wissenschaftliche Gesellschaften, öffentliche Einrichtungen oder private Stiftungen, sondern zunehmend auch Unternehmen der privaten Wirtschaft fordern den studentischen Nachwuchs zum Mitmachen auf.

Praktikum und Werkstudententätigkeit

Praktika und fachnahe studentische (Neben-)Jobs können nicht nur eine Orientierungshilfe für Ihre Studiengestaltung geben, sondern sind insbesondere in Fächern mit weniger eindeutigem Berufsbezug wie Sozial-, Kultur- oder Sprachwissenschaften bei der späteren Stellensuche von Vorteil. Solche Stellen werden oft auf Schwarzen Brettern oder im Internet und natürlich bei Firmen selbst ausgeschrieben.

Wichtige Aspekte für die Suche einer geeigneten Tätigkeit sind z.B. inhaltliche Nähe zum eigenen Studienschwerpunkt, ein Betrieb, bei dem Sie künftig gerne Ihren ersten Arbeitsplatz hätten, oder ein renommiertes Unternehmen.

Der Blick ins Ausland

In Zeiten der Globalisierung wird Auslandserfahrung immer wichtiger – ein Auslandspraktikum oder -semester gilt fast überall als Plus im Lebenslauf. Das sollten Sie allerdings frühzeitig organisieren. Genauere Informationen dazu finden Sie unter "Studieren im Ausland".

Brücke zwischen Studium und Arbeitswelt

Berufsvorbereitende Programme haben das Ziel, fortgeschrittene Studierende auf den Übergang von der Hochschule in den Beruf durch Vermittlung von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen, Informationen über Arbeitsmärkte und Berufsmöglichkeiten oder durch die Vermittlung von Kontakten zu potenziellen Arbeitgebern vorzubereiten. Durchgeführt werden diese Programme vor Ort, meist in Zusammenarbeit zwischen der Hochschule – i.d.R. von den sogenannten Career Centern oder Career Services – und einer Agentur für Arbeit sowie Vertretern der Wirtschaft.

Entsprechende Programme und Services bieten u.a.:

  • Bewerbungstrainings
  • Workshops z.B. zur Vertiefung von Schlüsselqualifikationen oder zum Thema Existenzgründung
  • Info-Veranstaltungen zur Berufsorientierung in Kooperation mit Unternehmen, Messen, Wissenschaftler(inne)n
  • Beratung für arbeitsmarktnahe Studiengestaltung und zum Erwerb berufsrelevanter Zusatzqualifikationen
  • Alumni-Kontakte
  • Vermittlung von Absolvent(inn)en und ggf. auch Abbrecher(inne)n

Hinweis

Da Vorkurse oft vor dem Versand der Zulassungsbescheide durch die Stiftung für Hochschulzulassung bzw. die Hochschule beginnen, sollten Sie sich dafür auch auf die Gefahr hin anmelden, dass Sie einen Studienplatz an einer anderen Hochschule erhalten.

Das Hochschul-ABC bei www.studienwahl.de (STUDIEREN > Hochschulinfos) erklärt die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen aus dem Hochschulumfeld.


Weitere Informationen

Ausbildung Plus
Überblick über Angebote zum Erwerb von Zusatzqualifikationen bundesweit:
www.ausbildung-plus.de

Career Service Netzwerk Deutschland (CSND)
Übersicht über Career Services und vergleichbare Netzwerke:
www.csnd.de

Hochschulkompass
Über die Hochschulsuche können Sie nach Career Centern an deutschen Hochschulen suchen; einfach einen Haken beim Menüpunkt „Hochschuleinheit > Career Center“ setzen.
www.hochschulkompass.de

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