Überblick

Studentenwerke

Studentenwerke (in einigen Bundesländern auch Studierendenwerke) bestehen an den Hochschulstandorten als eigenständige Einrichtungen. Sie betreuen die Studierenden, stellen gastronomische Einrichtungen, Studentenwohnheime und Beratungsangebote zur Verfügung und tragen so beitragsfinanziert zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Studium bei.

Ein junge Frau sitzt an einem Schreibtisch mit Computer, telefoniert und hat einen Stift in der Hand.
Foto: Bundesagentur für Arbeit

Für die bundesweit mehr als 450 Hochschulen sind insgesamt 58 Studentenwerke zuständig (hochschulübergreifende Struktur). Die Studentenwerke sind (Ausnahme: Rheinland-Pfalz) zuständig für den Vollzug des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG); d.h., Studierende können beim Amt für Ausbildungsförderung innerhalb des Studentenwerks am Hochschulort BAföG beantragen. Darüber hinaus bieten die Studentenwerke auch andere Leistungen und indirekte Förderungen an. Sie sind u.a. zuständig für den Betrieb von Mensen und Cafeterien im Hochschulbereich, die durch Zuschüsse der Länder subventioniert werden. Dadurch ist das Essen dort vergleichsweise günstig.

Außerdem sind die Studentenwerke für die Bewirtschaftung von Studentenwohnheimen zuständig. Die Mieten sind daher deutlich günstiger als auf dem freien Wohnungsmarkt. Darüber hinaus gibt es bei vielen Studentenwerken Beratungsangebote (Sozialberatung, psychologische Beratung, Beratung für Studierende mit Behinderungen oder chronischer Krankheit, Rechtsberatung), deren Nutzung i.d.R. unentgeltlich ist.

Hinzu kommen kulturelle Angebote, Kinderbetreuungseinrichtungen für Studierende mit Kind sowie Härtefallfonds (Darlehensfonds) für in Not geratene Studierende. Die Studentenwerke unterstützen zudem durch Dienstleistungsangebote wie studentische Arbeitsvermittlung, Reisedienste, PC- oder Umzugswagenverleih.

Weitere Informationen

Studentenwerke

21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, 2017

Informationen für internationale Studierende

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