Überblick

Dialogorientiertes Serviceverfahren

Hochschulstart.de bietet zur Unterstützung der Hochschulen bei der Durchführung ihrer örtlichen Auswahlverfahren das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) an.

Studierende im Foyer einer Universität.
Foto: Sonja Trabandt

Im Wintersemester 2019/20 sind 160 Hochschulen mit rund 1.800 Studienangeboten an diesem Verfahren beteiligt. Einige Hochschulen koordinieren alle ihre zulassungsbeschränkten Studienangebote über dieses Verfahren, da die Studienplätze so zügiger besetzt und langwierige Nachrückverfahren vermieden werden.

Im Bewerbungs-Portal von www.hochschulstart.de geben teilnehmende Hochschulen ihre Studienangebote bekannt. Studienbewerber/-innen müssen sich dort registrieren und können sich im Anschluss – je nach Wunsch der Hochschule – im Bewerbungsportal der Hochschule oder bei hochschulstart.de für einen Studienplatz bewerben. Im DoSV haben Sie die Möglichkeit, die Reihenfolge (Prioritäten) Ihrer Studienwünsche anzugeben und den Bearbeitungsstand Ihrer Bewerbungen zu verfolgen.

Auch mögliche Bewerbungen für bundesweit zulassungsbeschränkte (oder vereinzelt auch für zulassungsfreie) Studiengänge werden in dieser Übersicht erfasst und lassen sich hier in Kombination priorisieren – d.h. auch die Studiengänge Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie werden ab dem Verfahren für das Sommersemester 2020 im DoSV dargestellt.
Nach Abschluss der Koordinierungsphase werden die restlichen verfügbaren DoSV-Studienplätze mithilfe einer separaten „Nachrückphase“ (auch „koordiniertes Nachrücken“ genannt) vergeben. Diese Phase berücksichtigt zwar keine bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengänge, liefert aber die Möglichkeit, dass an diesem Nachrücken auch Bewerber/-innen teilnehmen können, die sich zuvor noch nicht im Zuge des DoSV-Hauptverfahrens beworben hatten.

Die Termine und Verfahrensbedingungen finden Sie unter www.hochschulstart.de sowie auf den Internetseiten der Hochschulen.

Ergebnis der Studienplatzvergabe

Ob es mit dem Studienplatz geklappt hat oder nicht, erfahren Sie per Zulassungsbescheid. Dass eine Ablehnung Probleme verursacht, ist nachvollziehbar. Auch Zusagen können allerdings zu kniffligen Entscheidungslagen führen.

Viele Studieninteressierte bewerben sich parallel an mehreren Hochschulen. Im Hinblick auf bessere Zulassungschancen im Wunschfach oder in den Wunschfächern ist das ggf. auch sinnvoll.

Zu Problemen kann es allerdings kommen, wenn die Zulassungsbescheide zu unterschiedlichen Terminen versandt werden und Bewerber/-innen – ohne das Ergebnis aller Bewerbungen zu kennen – bis zu einem bestimmten Termin erklären sollen, ob sie einen Studienplatz annehmen wollen.

Mehrfachbewerbungen außerhalb des DoSV führen an den „betroffenen“ Hochschulen außerdem zu aufwendigen und bis in die Vorlesungszeit hinein dauernden Nachrück- und Losverfahren, bei denen dann viele noch eine Zusage bekommen, die vorher einen Ablehnungsbescheid erhalten hatten und sich zwischenzeitlich eventuell schon für einen anderen Studienplatz entschieden haben. Mithilfe des Dialogorientierten Serviceverfahrens wird diesem (auch für Hochschulen sehr belastenden) Effekt entgegengewirkt.

Bundesweite Studienplatzbörse

Wer bis zum Abschluss der Haupt- und Nachrückverfahren keinen Studienplatz bekommen hat, erhält mit der bundesweiten Studienplatzbörse eine zusätzliche Chance: Auf www.hochschulkompass.de werden jeweils zum Sommer- und Wintersemester Studiengänge nach Durchführung der Nachrückverfahren aufgeführt, an denen noch Studienplätze verfügbar sind, für das Wintersemester frühestens ab 1. September bzw. für das Sommersemester ab 1. Februar. Bewerber/-innen für zulassungsbeschränkte Studiengänge können sich über die Internetbörse informieren und die Teilnahme am Losverfahren bei der jeweiligen Hochschule beantragen. Die Einträge werden täglich aktualisiert. Es kann sich also lohnen, öfter auf die Seite zu schauen.

Hinweis

Damit Sie innerhalb der vorgegebenen Frist die Erklärung über die Annahme eines Studienplatzes abgeben und sich immatrikulieren können, sollten Sie in den Wochen nach dem Bewerbungsschluss unbedingt erreichbar bleiben.

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