Überblick

Chancen einschätzen

Die allgemeinen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt lassen zwar den Schluss zu, dass sich ein Studium lohnt, für die individuelle Ausbildungs- und Berufsentscheidung bieten sie allerdings nur eine begrenzte Hilfe. Hier gilt es, die eigenen Chancen realistisch einzuschätzen.

Das gelingt bspw. anhand folgender Fragen:

  • Welches Spektrum an Berufen und Tätigkeitsfeldern steht mir aufgrund meiner beabsichtigten Studienentscheidung offen? (siehe “Studienfelder & Studieninhalte”)
  • Inwieweit gibt es Übergangsmöglichkeiten in andere Berufe, falls die Beschäftigungssituation sich verschlechtern sollte oder mir die Tätigkeit nicht mehr zusagt? Welche der erworbenen Kenntnisse sind bei einem Berufswechsel weiterhin hilfreich?
  • Inwieweit ist auch eine berufliche Selbstständigkeit möglich? Wie war die Arbeitsmarktlage bei bestimmten Studienfächern in der Vergangenheit, wie ist sie gegenwärtig? Haben konjunkturelle Einflüsse oder Planungen und Entscheidungen der öffentlichen Hand für bestimmte Berufe eine besondere Bedeutung?
  • Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?
  • Mit welcher Konkurrenz aus anderen Bereichen ist zu rechnen (Schlagwort „Substitution“: Gleiche Arbeitsplätze können mit Absolvent(inn)en unterschiedlicher Ausbildungsabschlüsse besetzt werden)?
  • Können weiterführende Studienangebote (z.B. Masterstudiengänge) oder der Erwerb von Zusatzqualifikationen dem beruflichen Fortkommen nützen?
Ein junger Mann steht an einer Weggabelung.
Foto: Julien Fertl / Bundesagentur für Arbeit

Tipps zur Arbeitsmarktorientierung

Jede Berufswahl birgt Unsicherheit in Bezug auf die Beschäftigungschancen. Diese Unsicherheit lässt sich mildern, indem man sich zügig breite und solide Grundlagen in seinem Studienfach aneignet, im Rahmen von Praktika berufliche Erfahrungen sammelt und dabei evtl. entscheidende Kontakte knüpft sowie bereits während des Studiums fachübergreifende Fähigkeiten erwirbt.

Hinzukommen sollten realistische Status- und Einkommenserwartungen sowie eine möglichst große regionale und berufliche Mobilität, bis hin zur Bereitschaft zur beruflichen Umorientierung. Eine solche Einstellung und Vorgehensweise trägt, neben Spezialkenntnissen, oft zu höheren Beschäftigungschancen bei.

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