Beratungsangebote

So unterstützt die Berufs- und Studienberatung

Holzschild mit der Aufschrift "Berufsberatung"
Foto: Martin Rehm | Bundesagentur für Arbeit

Ob vor dem Studium, mittendrin oder kurz vor dem Abschluss: Fragen oder Probleme können immer mal wieder auftauchen. In diesen Situationen bietet es sich an, die unterschiedlichen Beratungsangebote der Berufs- und Studienberatung zu nutzen.

Auch Anthony Kaes hat auf diese Weise seinen Weg gefunden. Der 27-Jährige absolviert ein Bachelorstudium in Kunstgeschichte an der Universität Leipzig und kommt nun in das vierte Fachsemester. „Ich habe das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und zuvor eine Ausbildung zum gestaltungstechnischen Assistenten abgeschlossen“, berichtet er. Wegweisende Entscheidungen, die er mithilfe der Berufsberatung getroffen hatte. „Bei uns wurde diese bereits in der achten Klasse durch die zuständige Agentur für Arbeit angeboten. Wir haben uns mit dem Thema Bewerbung beschäftigt, waren im Berufsinformationszentrum, um uns über sämtliche Möglichkeiten im Anschluss an die Schule zu informieren und herauszufinden, welche berufliche Richtung zu uns passen könnte“, erinnert sich Anthony Kaes. Und doch war er nach dem Realschulabschluss ratlos, wohin die Reise gehen sollte. „Die Berufsberaterin in der Agentur für Arbeit hat sich meine Noten angeschaut und mit mir die Möglichkeit erörtert, auf einer weiterführenden Schule das Abitur zu machen.“ Letztlich war dieser Schritt die Basis dafür, studieren zu können.

Ein Porträt-Foto von Anthony Kaes
Anthony Kaes | Foto: privat

„Dabei ist es wichtig, dass man zur Beraterin oder zum Berater einen guten Draht hat. Als ich die Berufsberatung nach meinem Schulabschluss wieder für mich entdeckt hatte, hatte ich das Glück, gleich sehr gut mit der Beraterin ins Gespräch zu kommen“, erinnert sich der junge Mann. Besonders schätzt er, dass die Beratung wertfrei abläuft: „Es wird also nichts in den Himmel gehoben oder schlecht gemacht. Es wird ausschließlich informiert. Am besten stellt man sich schon im Vorfeld Fragen zu Arbeitsbedingungen, Zukunftsperspektiven und die eigenen Interessen.“ Nun, in der letzten Phase seines Studiums, nutzt der Student das Angebot erneut, um berufliche Perspektiven auszuloten.

Die Berufsberatung bei den Arbeitsagenturen

„Das Spektrum der Anliegen, bei denen wir unterstützen können, ist sehr groß“, bestätigt Mandy Rusch, Berufsberaterin bei der Arbeitsagentur Leipzig. „Viele Ratsuchende kommen zu uns, weil sie noch nicht wissen, wie es für sie nach der Schule weitergehen soll und kann. Andere wiederum benötigen Hilfe bei der Suche nach einem Studienplatz oder möchten mehr über die fachlichen Anforderungen des Studiums erfahren. Einige Schülerinnen und Schüler, die schon konkrete Pläne haben, suchen uns auf, um über die beruflichen Perspektiven beziehungsweise über die Studiengestaltung zu sprechen.“
Auch wenn jemand bereits ein Studium oder eine Berufsausbildung begonnen hat und merkt, dass es doch nicht seinen Interessen und Fähigkeiten entspricht, helfen sie oder die Kolleg(inn)en vom Team Akademische Berufe gern weiter. „Wir begleiten den gesamten Prozess von der beruflichen (Neu-)Orientierung über die Entscheidungsfindung bis hin zur Realisierung der eigenen beruflichen Ziele“ – siehe hierzu auch Beratungsprotokoll und Checkliste.

Allen, die dieses Angebot nutzen möchten, gibt Mandy Rusch Folgendes zu bedenken: „Je besser die oder der Ratsuchende sich über die eigenen Interessen und Stärken im Klaren ist, desto ergiebiger kann das Beratungsgespräch werden.“ Im Gegenzug erwartet die Abiturient(inn)en breites Fachwissen und sie erhalten einen guten Überblick über Ausbildungsberufe und Studiengänge. „Wir kennen die beruflichen Perspektiven und die beruflichen Alternativen. Die Beratungen sind kostenfrei und für jede oder jeden zugänglich. Die Inhalte unserer Gespräche werden streng vertraulich behandelt. Wir begegnen den Ratsuchenden respektvoll, stellen das Anliegen in den Mittelpunkt des Gesprächs und behandeln es wertneutral“, fasst die Expertin die Vorteile zusammen.

Die zentrale Studienberatung

Ein Porträt-Foto von Anja Staffler
Anja Staffler | Foto: privat

Wer bereits ein Studium plant und sich zu Studiengängen und deren Inhalte informieren möchte, kann sich an die Zentrale Studienberatung wenden, die es an den meisten Hochschulen gibt. „Zu meinen Aufgaben als Studienberaterin gehört unter anderem die Unterstützung von Studieninteressierten bei ihrem Weg an die Hochschule“, sagt Anja Staffler, Diplom-Ökotrophologin und Studienberaterin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. „Als Zentrale Studienberatung haben wir eine Reihe von Angeboten. Neben der individuellen Beratung organisieren wir verschiedene Veranstaltungen und stellen umfangreiche Informationen sowohl online als auch gedruckt zur Verfügung. Hier stellen wir Studiengänge ausführlich vor, aber auch das Studium an sich und die Universität.“

Damit auch der Übergang in das neue Studienumfeld gelingt, bietet die Zentrale Studienberatung eine Einführungswoche an. „Es gibt beispielsweise Campusrundgänge, Informationen zu Modulen, Prüfungsregelungen, Unterstützung beim Erstellen des Stundenplans und vieles andere mehr“, ergänzt Anja Staffler. Bei alldem soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen: „Bei Stadtrallyes, Kneipenbesuchen und Partys erleben alle auch die andere Seite des Studierendenlebens, und vor allem lernen sich die Studienanfänger gegenseitig kennen.“

Und auch später ist die Zentrale Studienberatung der Uni Gießen jederzeit erreichbar. „Wenn es im Studium mal nicht so gut läuft, Zweifel und Unsicherheit aufkommen, wie es weitergehen kann – mit uns kann man darüber sprechen“, betont Anja Staffler. „Das kann auch mal Liebeskummer oder Heimweh sein – Sorgen, die das Studieren erschweren können.“ Ist der Überblick verloren gegangen, hilft die Studienberatung beim Sortieren der Anforderungen und der nächsten Schritte im Studium: „Wir versuchen gemeinsam mit der oder dem Ratsuchenden zu klären, wo der Schuh drückt und welche Lösungsstrategien es für sie oder ihn geben könnte.“ – Siehe hierzu auch Beratungsprotokoll und Checkliste.

Die Fachstudienberatung

Ein Porträt-Foto von Yvonne Lips
Yvonne Lips | Foto: privat

Außer der Zentralen Studienberatung gibt es an vielen Hochschulen auch Beratungsstellen in den unterschiedlichen Fachbereichen. Hier können während des jeweiligen Studiums auftauchende Fragen und Probleme geklärt werden. An der Georg-August-Universität Göttingen ist das Angebot der Dezentralen Studienberatung, wie hier die Fachstudienberatung genannt wird, sehr umfangreich. Neben den hauptamtlichen Studienberater/-innen, die bei allen fachbezogenen formalen und organisatorischen Fragen weiterhelfen, gibt es ergänzend für jeden Studiengang weitere Fachberater/-innen, die bei inhaltlichen Fragen zu Veranstaltungen hinzugezogen werden. Wie sich dies genau gestaltet, erläutert Dr. Yvonne Lips, Studiendekanatsreferentin und Studienberaterin an der Fakultät für Physik in Göttingen. „Zu meinem Aufgabenbereich gehört unter anderem die Beratung von Schülerinnen und Schülern, die sich für ein naturwissenschaftliches Studium interessieren und sich konkret über das Physikstudium in Göttingen informieren möchten. Ich erläutere den Studienverlauf sowie die Vorteile, die das Physikstudium in Göttingen mit sich bringt. Außerdem berate ich Studierende bei Fragen zum Stundenplan, zu Themen wie Auslandsaufenthalt oder Praktika, Nachteilsausgleiche oder Beurlaubungen, dem Übergang in das Masterstudium oder den Beruf sowie bei Problemen mit Prüfungen. Darüber hinaus biete ich auch Bewerbungsmappenchecks an.“

Je nach Anliegen kann auch bei der Fachstudienberatung eine gute Vorbereitung zum guten Ergebnis beitragen. „Bei Bewerbungsmappenchecks oder einer Berufseinstiegsberatung sollten mir Ratsuchende vorab ihren aktuellen Lebenslauf sowie gegebenenfalls das Bewerbungsanschreiben auf eine konkrete Stellenanzeige mailen, damit ich einen Blick darauf werfen kann“, betont Yvonne Lips. „Und wer zum Beispiel ins Ausland möchte, sollte sich zuvor schon mal auf unserer Homepage mögliche Partnerhochschulen ansehen.“ – Siehe auch das entsprechende Beratungsprotokoll und die Checkliste.

Beratungsprotokolle: Schritt für Schritt weiterkommen

Wie kann eine typische Beratung aussehen? Unsere Expertinnen aus der Berufs- und Studienberatung schildern jeweils Situationen aus ihrem Beratungsalltag.

Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit

Mandy Rusch, Berufsberaterin für Akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit Leipzig:

Ein Porträt-Foto von Mandy Rusch
Mandy Rusch | Foto: privat

„Leider weiß ich noch überhaupt nicht, was ich nach dem Abi machen will.“ Mit diesen Worten erschien Janine B. (17)* etwas resigniert bei mir in der Berufsberatung. Also haben wir in diesem Erstgespräch zunächst gemeinsam ihre Interessen und schulischen Stärken ausgelotet. Ich habe die Schülerin gefragt, womit sie sich gern beschäftigt und in welchem beruflichen Arbeitsumfeld sie sich sieht. Dazu fiel ihr ein, dass sie gerne liest und Freude an Knobelaufgaben hat. Konkrete berufliche Tätigkeiten konnte sie sich jedoch nicht vorstellen. Auf die Frage, wo ihre besonderen Fähigkeiten lägen, antwortete sie klar mit Mathematik und Naturwissenschaften, vor allem Biologie. Beides sind ihre Leistungskurse. Ob für sie ein entsprechendes Studium infrage käme, da war Janine B. sich allerdings unsicher. Den Bereich Forschung könne sie sich eher nicht vorstellen, und für Lehramt fühle sie sich zu schüchtern. Ohnehin würde sie vielleicht lieber mit einer Ausbildung ins Berufsleben starten, doch ganz sicher ist sie sich auch dabei nicht.

Ein grundlegendes Ziel unserer Berufsberatung ist es herauszufinden, wie die eigenen Ziele und Ideen mit den eigenen Fähigkeiten in Einklang gebracht werden können und diese dann mit den vorhandenen beruflichen Möglichkeiten abzugleichen. Weil dies sich bei Janine B. im Erstgespräch noch nicht klar herauskristallisiert hat, schlug ich ihr zunächst vor, unser Selbsterkundungstool (SET) zu nutzen. Die Ergebnisse liefern eine gute Arbeitsgrundlage für das Folgegespräch. Außerdem stellte ich Janine B. www.berufenet.arbeitsagentur.de und andere einschlägige Informationsquellen vor, damit sie sich schon einmal über Ausbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Mathematik und Biologie informieren kann. Auch das trägt zu einer guten Basis für weitere Beratungsgespräche bei. So werden wir sicherlich auch für Janine B. das Passende finden.

*fiktives Beispiel

Zentrale Studienberatung

Anja Staffler, Diplom-Ökotrophologin und Studienberaterin an der Justus-Liebig-Universität Gießen:

Ein Porträt-Foto von Anja Staffler
Anja Staffler | Foto: privat

Martin M. (17)* kommt zu mir in die Zentrale Studienberatung. Er steht kurz vor dem Abitur und ist sich noch nicht sicher, was er anschließend studieren möchte. Weil ihm sein Leistungskurs Deutsch so gut gefällt, interessiert er sich für ein Germanistik-Studium, doch ihm wurde gesagt, dass diese Geisteswissenschaft eher ein „brotloses Fach“ sei, mit dem er anschließend nicht viel anfangen könne.

In der individuellen Beratung hinterfragen wir gemeinsam, wie es genau zum Interesse am Fach Germanistik kommt und welche Ziele er mit diesem Studium verbindet. Es stellt sich heraus, dass es ihm tatsächlich große Freude macht, sich mit der deutschen Sprache und Literatur intensiv zu beschäftigen und er sogar schon ein Praktikum in einem Verlag gemacht hat. Während er davon erzählt, leuchten seine Augen und ihm wird klar, dass das der Weg ist, den er gehen möchte. Vorstellen könne er sich auch eine Karriere in der Forschung oder im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Um letzte Zweifel auszuräumen, empfehle ich ihm unsere Hochschulinformationstage, wo er vor Ort Hochschulluft schnuppern kann. Wissenswertes findet er außerdem auf den Internetseiten der Universität. Einige gedruckte Materialien gebe ich ihm gleich mit. Ich verabschiede mich von Martin M. mit dem Angebot, wieder auf unsere Beratung zurückzukommen, wenn er sich entschieden hat. Schließlich begleiten wir unsere Studierenden auch beim Einstieg und während des gesamten Studiums.

* fiktives Beispiel

Dezentrale Studienberatung/Fachstudienberatung:

Dr. Yvonne Lips von der Dezentralen Studienberatung im Studiendekanat der Fakultät für Physik der Georg-August-Universität Göttingen:

Ein Porträt-Foto von Yvonne Lips
Yvonne Lips | Foto: privat

Lisa S. (19)*, Bachelorstudentin der Physik im zweiten Semester, möchte gern ein Auslandssemester machen. Aus diesem Grund schaut sie bei uns im Studiendekanat vorbei. Zunächst frage ich sie, ob sie sich schon Gedanken darüber gemacht hat, wohin sie möchte. Nach Schweden, steht für sie fest. Auf unserer Homepage hat sie sich bereits über die Universitäten Lund, Stockholm und Uppsala informiert, mit denen wir eine Erasmuskooperation haben. Wenn ein europäischer Auslandsaufenthalt infrage kommt, ist dieses Programm ideal, da es mit einer Bewerbung sowohl den Studienplatz sichert als auch über das Stipendium die Reise- und Mehrkosten für den Lebensunterhalt.

Da sich die Studentin nicht ganz sicher ist, an welche der drei Unis sie möchte, rufe ich meine Kollegin Silke Bertram hinzu, die unseren Erasmuskoordinator unterstützt und daher viele wertvolle Infos zum Programm und zu den Unis hat. Gemeinsam klären wir, in welchem Semester ein Auslandsaufenthalt vom Stundenplan her am besten passen würde. Die meisten unserer Studierenden gehen im fünften oder sechsten Bachelorsemester beziehungsweise im ersten oder zweiten Mastersemester ins Ausland. Lisa S. würde das fünfte Bachelorsemester oder zweite Mastersemester bevorzugen. Da hakt Silke Bertram jedoch gleich ein, denn die Semestertermine des schwedischen Sommersemesters passen nicht zu unserem. Besser wäre das Wintersemester oder sie geht gleich ein ganzes Jahr. Im fünften Bachelorsemester hat Lisa S. allerdings drei große Pflichtmodule auf ihrem Stundenplan stehen. Wie das denn funktionieren könne, fragt sie. Wenn diese auch im Lehrplan der ausländischen Universität vorgesehen sind, kann sie sie dort belegen und bei uns einbringen.

Silke Bertram berichtet von einem Studierenden, der das gerade an der Uni Lund erfolgreich gemacht hat. Und wenn sie das nicht schaffe oder lieber andere Module belegen möchte? In dem Fall schauen wir, wie wir die Module nach hinten verschieben können. Das geht zum Glück, ohne dass Lisa S. Zeit verliert. Denn in Göttingen kann man schon im Bachelor Module für den Master vorstudieren. Das heißt, selbst wenn man sieben Semester für den Bachelor benötigt, reichen gegebenenfalls drei für den Master aus, so dass man insgesamt keine Zeit verloren hat. Ich empfehle ihr zum Schluss, sich schon einmal Module auszusuchen, die sie gern belegen möchte, und diese mit unserem Erasmuskoordinator abzustimmen. So kann sie sichergehen, dass ihr diese Module anschließend auch angerechnet werden.

* fiktives Beispiel

Checkliste: Fahrplan für das Beratungsgespräch

Sie können selbst dazu beitragen, dass ein Beratungsgespräch erfolgreich verläuft und gute Ergebnisse bringt. Hier haben wir einige Tipps zusammengestellt, wie ein Gespräch optimal vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden kann.

Frühzeitig Termin vereinbaren

Möglichst frühzeitig sollten Sie sich um einen Termin bei der Berufs- oder Studienberatung kümmern. Falls Sie verschiedene Beratungsangebote nutzen möchten, kann außerdem die Reihenfolge relevant sein: Zunächst können Sie sich zum Beispiel in einem Gespräch – auch Sprechstunden an Schulen werden angeboten – mit einer Berufsberaterin oder einem Berufsberater bei einer Arbeitsagentur darüber klar werden, welcher Studiengang zu Ihren Fähigkeiten und Interessen passt und anschließend die Zentrale Studienberatung und/oder Fachstudienberatung an entsprechenden Hochschulen zurate ziehen.

Selbst recherchieren

Wer sich vorher schon schlau gemacht hat, kann gezieltere Gespräche führen. Obendrein verkürzt eine gute Vorbereitung die Beratungszeit. Daher ist es sinnvoll, sich vorab zum Beispiel über relevante Studiengänge zu informieren. Dabei helfen neben studienwahl.de Portale wie das BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit sowie die Homepages von Hochschulen oder Unternehmen.

Sich Fragen überlegen

Warum bin ich hier und was verspreche ich mir von diesem Beratungsgespräch? Welche Unklarheiten haben sich bei meiner eigenen Recherche ergeben? Wozu möchte ich gerne mehr wissen? Fragen wie diese sollten Sie sich möglichst schon vor einem Beratungsgespräch überlegen und aufschreiben.

Sich Notizen machen

Auch während des Beratungsgesprächs sollten Zettel und Stift nicht fehlen. Wer sich Stichpunkte macht, kann sich hinterher besser an alles erinnern.

Das Gespräch bewerten

Zum Abschluss hilft es, noch einmal in sich zu gehen: Konnten in diesem Gespräch all meine Fragen geklärt werden? Hat es mir schon das gebracht, was ich erwartet habe, oder ist eventuell ein Folgetermin nötig? Diese Dinge sollten Sie mit der Beraterin oder dem Berater besprechen.

Das Gespräch nachbereiten

Lassen Sie das Beratungsgespräch noch mal Revue passieren, überlegen Sie, wie die nächsten Schritte Ihrer beruflichen Orientierung aussehen könnten und leiten Sie diese in die Wege. Sie können beispielsweise weitere Beratungsangebote nutzen und ergänzende Informationen einholen. Und falls Sie sich zum Beispiel schon für eine Studienrichtung entschieden haben, können Sie auch für die Bewerbung um einen Studienplatz entsprechende Beratungsmöglichkeiten nutzen.

Weitere Informationen

Bundesagentur für Arbeit

berufsfeld-info

Infoportal der Bundesagentur für Arbeit zu Ausbildung, Studium und Weiterbildung
www.berufsfeld-info.de

BERUFENET

Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 aktuellen Berufsbeschreibungen in Text und Bild
www.berufenet.arbeitsagentur.de

BERUFE TV

Das Filmportal der Bundesagentur für Arbeit.
www.berufe.tv/

Hochschulkompass

Informationen über deutsche Hochschulen, deren Studien- und Promotionsmöglichkeiten sowie internationale Kooperationen
www.hochschulkompass.de

Universität Leipzig

Justus-Liebig-Universität Gießen

Georg-August-Universität Göttingen

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