Überblick

Die Entscheidung treffen

Im Studienjahr 2018/19 gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamts insgesamt 508.825 Studienanfänger/-innen an deutschen Hochschulen. Das Interesse der Schulabsolvent(inn)en an einem Hochschulstudium ist also weiterhin groß.

Die marmorne Treppe in der Aula eines Hochschulgebäudes in Freiburg.
Foto: Sonja Trabandt

Über die Hälfte der jungen Menschen eines Jahrgangs beginnt im Anschluss an die Schule ein Studium. Doch wie soll man bei der Wahl des Studiengangs vorgehen? Schließlich ist das Angebot immens. Also: Werden Sie aktiv! Bereiten Sie sich vor und nutzen Sie Beratungsangebote.

In aller Kürze: Tipps zur Entscheidungsfindung:

Tipp 1: Frühzeitig informieren Beginnen Sie möglichst frühzeitig damit, sich mit der Studienwahl auseinanderzusetzen. So gewinnen Sie Klarheit über Ihre eigenen Wünsche und Fähigkeiten und können die Entscheidung für einen beruflichen Weg gut überlegen und die folgenden Schritte rechtzeitig angehen. Damit gelingt Ihnen voraussichtlich auch ein möglichst reibungsloser Übergang von der Schule an die Hochschule oder das Ziel Ihrer Wahl.

Tipp 2: Über das Berufsleben reden Die Entscheidung für ein bestimmtes Studienfach oder einen daran anknüpfenden Beruf fällt den Wenigsten leicht. Sprechen Sie deshalb mit Ihren Eltern, Lehrer(inne)n, Bekannten und mit Freund(inn)en, die sich bereits im Studium oder im Berufsleben befinden. Nehmen Sie unbedingt auch die Angebote der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und der Studienberatung der Hochschulen in Anspruch. Hilfreich ist es außerdem, schon während der Schulzeit in eine Hochschule (z.B. Tag der offenen Tür oder Studieninfotag) oder einen Betrieb  hineinzuschnuppern und Praktika zu machen.

Tipp 3: Eigenständig entscheiden Folgen Sie bei Ihrer Studienwahl nicht nur aktuellen Trends – denn dann müssen Sie mit überfüllten Seminaren und großer Konkurrenz rechnen. Entscheiden Sie sich lieber für einen Studiengang, der Ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht. Beziehen Sie in Ihre Entscheidung auch immer die Situation auf dem Stellenmarkt ein. Damit bekommen Sie einen Eindruck von der aktuellen Lage und können wichtige Informationen für die Zeit nach Ihrem Studium erhalten. Entscheiden Sie außerdem nicht nach starren Rollenmodellen, sondern beziehen Sie auch geschlechtsuntypische Berufe in Ihre Überlegungen ein (siehe „Studienfachwahl – typisch Frau, typisch Mann?"). Und beherzigen Sie von Beginn an, dass Flexibilität, Mobilität und die lebenslange Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung Trümpfe für Ihren beruflichen Erfolg sind.

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