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Newsletter 14. Januar 2010

Studienwahl Kopfleiste

Editorial

21 Prozent aller Studierenden brechen ihr Studium vorzeitig ab. Das ist ein Ergebnis der neuesten Studienabbrecher-Studie der Hochschul-Informations-Systems GmbH (HIS). Leistungsprobleme und mangelnde Studienmotivation aufgrund falscher Erwartungen an die fachlichen Inhalte sowie die Bedingungen und Anforderungen des Studiums sind neben Problemen der Studienfinanzierung die Hauptgründe für einen vorzeitigen Studienabbruch.
Das zeigt, wie wichtig eine gründliche Information über das gewählte Studienfach ist. Viele Hochschulen bieten daher Schnupperstudien zur Studienorientierung an. Eine neue Form des Schnupperns ermöglicht jetzt www.unischnuppern.de. Auf dem Portal werden in über 150 Videoclips die 15 beliebtesten Studienfächer vorgestellt.
Ob virtuelles oder reales Schnupperstudium - im Newsletter erfahren Sie mehr dazu.

Viel Spaß beim Lesen wünschen

die Herausgeber und die Redaktion von "Studien- und Berufswahl".

Inhalt

Junior-Uni, Schnupperstudium & Co.

Infotag in Lüneburg

Bild: Leuphana Universität LüneburgSchüler/innen, Eltern und andere Interessierte sind eingeladen, am 19. Januar Informationen über das interdisziplinäre Studium an der Leuphana Universität Lüneburg zu erhalten und den Campus zu erkunden.
Wissenschaftler/innen aller Fakultäten sowie Studierende stehen den Studieninteressierten Rede und Antwort. Außerdem gibt es Tipps zur Studienwahl, zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren sowie Infos zu den Themen Wohnen, Freizeit, BAföG, Stipendien, Auslandssemester und den Möglichkeiten studentischen Engagements im Studium.

Hochschulmesse 2010 für Köln-Bonner Raum

Am 26. Januar 2010 organisiert die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg in der Bonner Beethovenhalle eine Hochschulmesse für Studieninteressierte.
Nahezu alle Universitäten und Fachhochschulen des Köln-Bonner Raums, einschließlich der Hochschulen in Aachen, Koblenz und Siegen werden bei der Hochschulmesse an Informationsständen und in Vorträgen ihr Fächerangebot präsentieren. Studienberater/innen beantworten Fragen zu Praktika, Studieninhalten und Auslandsaufenthalten.
Der Eintritt ist kostenlos.

Nach Paderborn zum Schülerinfotag

Der Informationstag der Universität Paderborn am 25. Januar gibt Studieninteressierten Gelegenheit, sich über die dortigen Studienmöglichkeiten und -bedingungen kompakt zu informieren: Es können spezielle Facheinführungen, reguläre Lehrveranstaltungen und auch verschiedene Labore besucht bzw. besichtigt werden. Außerdem berichten Studierende, wie sie das Sudium in Paderborn erleben und welche Erfahrungen sie gemacht haben.


TIPP: Noch mehr aktuelle Veranstaltungshinweise für Schüler/innen und Studieninteressierte gibt's bei Studienwahl.de.

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Neue Studiengänge

Molekulare und technische Medizin

Ab dem kommenden Sommersemester bietet die Hochschule Furtwangen den Bachelor-Studiengang "Molekulare und technische Medizin" an. Der interdisziplinär ausgerichtete Studiengang befasst sich mit molekularen und zellbiologischen Methoden mit Fokus auf deren Einsatzmöglichkeiten in der Medizin.
Absolventen dieses Studiengangs können in Kliniken, medizinischen Versorgungszentren und großen Arztpraxen, in Industrie und Wirtschaft, in Laboren, bei Behörden sowie in der Lehre tätig werden.
Der Antrag auf Zulassung muss für das Wintersemester bis zum 15. Juli bzw. für das Sommersemester bis zum 15. Januar eines Jahres bei der Hochschule eingegangen sein.


TIPP: Infos über Studienangebote gibt's auch bei Studienwahl.de.

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Studium, Ausbildung & Beruf

unischnuppern.de - mit Videoclips durch den Fächer-Dschungel

Sreenshot Startseite unischnuppern.deBWL oder Biologie? Medizin oder Maschinenbau? Mehr als 400.000 junge Menschen stehen jedes Jahr vor der Qual der Studienwahl. Jeder fünfte Erstsemester wird sein Studium irgendwann wieder abbrechen – auch, weil nur die wenigsten vorher wissen, was sich konkret hinter der gewählten Fachrichtung verbirgt.
Den Blick in die Uni-Zukunft macht www.unischnuppern.de jetzt möglich. Studentische Filmteams drehten an Hochschulen bundesweit mehr als 150 Kurzvideos. 50 Professoren ließen sich bei Vorlesungen über die Schulter schauen, und Studenten und berufstätige Absolventen berichteten aus ihrem Alltag. Das so entstandene Studienwahl-Portal wird kontinuierlich aktualisiert und um zusätzliche Fächer erweitert.

Schaufenster der Wissenschaft

Ein weiteres Angebot für die Studienorientierung bietet "Podcampus" aus Hamburg. Vorlesungen und Veranstaltungen aus Wissenschaft und Forschung werden aufgezeichnet und als Audio- und Videodateien veröffentlicht. Ebenso gibt es eigens für Podcampus produzierte Bildungsbeiträge.
Das Themenspektrum reicht von Einführungsvorlesungen in verschiedene Studienfächer über Präsentations- und Kommunikationstechniken, von naturwissenschaftlichen Fragestellungen bis hin zum Snowboard-Videopodcast.
Das Projekt Podcampus ist eine Initiative des Multimedia Kontor Hamburg, einem Unternehmen der Hamburger Hochschulen.

Studienwahl.tv auf Sendung

Ein weiteres Podcast-Projekt ist bereits seit Mitte November auf Sendung: Studienwahl.tv stellt jeden Monat schwerpunktmäßig eine Studienrichtung vor. Zu jeder Sendung wird passend zum Schwerpunkt ein Gast eingeladen. Zum Schwerpunkt Sprachwissenschaften waren Prof. Dr. Martin Haase vom Lehrstuhl für Romanistische Sprachwissenschaft der Uni Bamberg und zum Schwerpunkt Medienstudiengänge Isabella Schoof, langjährige Mitarbeiterin bei RTL und NTV im Bereich Magazine im Studio. Während der Sendung können die Zuschauer ihre Fragen live per Chat, Telefon oder Skype stellen.
Alle Infos und die Podcasts in Audio- und Videoversion sind zu finden unter www.studienwahl.tv

Mehr BAföG ab Herbst

Bundesbildungsministerin Annette Schavan will das BAföG für Studierende und Schüler/innen um zwei Prozent und die Elternfreibeträge um drei Prozent erhöhen. Dies kündigte die Ministerin am Mittwoch bei der Vorlage eines BAföG-Berichts im Kabinett an. Zusätzlich sind einige strukturelle Änderungen geplant: Ein Masterstudium wurde bislang nur bis zum 30. Lebensjahr gefördert; künftig soll das Eintrittsalter für den Beginn eines Masterstudiums auf 35 Jahre angehoben werden.
Erleichterungen sind auch bei frühem Fachrichtungswechsel im Studium vorgesehen, außerdem für Studierende mit Kindern.

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Projekte, Infos & Tipps

Aussie Van auf Deutschlandtour

Bild: Aussie VanNoch bis zum 26. Januar 2010 bringt der "Aussie Van", ein VW Bus im Australiendesign, Studierende an zehn deutschen Universitäten auf dem Campusgelände in Australien-Stimmung. Wer Insidertipps über Down Under und das Working Holiday Maker Visum braucht, sollte dem kunstvoll gestalteten Vehikel einen Besuch abstatten.
Am Ende der Tour winkt außerdem die Aussicht, das bunte Fahrzeug mit vielen Extras und einem Hochdach durch ein Gewinnspiel zu ergattern.
Roadshow-Termine unter www.unicum.de

Fraunhofer-Talent-School

"Das Gehirn der Maschine", "Augen auf in der optischen Nachrichtentechnik" und "Computerassistierte Chirurgie": Mit drei Workshops rund um das Thema Informatik findet vom 12. bis 14. März die Fraunhofer-Talent-School in Berlin statt. Von Wissenschaftlern angeleitet, können die Teilnehmer/innen im Team Anworten finden, Lösungen entwickeln und Experimente durchführen. Mitmachen können Schüler/innen der 9. bis 13. Jahrgangsstufe.
Anmeldeschluss ist der 31. Januar.

Zum "Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur" per Mausklick

Seit Jahresbeginn ist es möglich, sich über das Internet um einen Platz im Freiwilligen Sozialen Jahr in der Kultur (FSJ Kultur) zu bewerben. In einem Online-Bewerbungsformular können Schritt für Schritt alle nötigen Angaben gemacht und dann per Mausklick versandt werden. Die Bewerbungsfrist für das FSJ Kultur 2010/2011 läuft noch bis zum 31. März 2010.
Das FSJ Kultur ist ein von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. initiiertes Bildungs- und Orientierungsjahr. Es richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren nach Beendigung der Vollzeitschulpflicht.

Neuigkeiten zum Zivildienst

Der Zivildienst wird zukünftig als "Lerndienst" gestaltet. Das heißt, dass begleitende Seminare die persönliche und soziale Kompetenz der Dienstleistenden stärken sollen. So sollen Zivis z.B. in einem einwöchigen Seminar ihre im Dienst erworbenen Kompetenzen erkennen, reflektieren und sichern. Außerdem bekommen sie bessere Angebote zur psychologischen Verarbeitung schwieriger Einsätze.
Weiteres Novum: Zum Abschluss ihrer Tätigkeit erhalten Zivildienstleistende von nun an obligatorisch ein qualifiziertes Dienstzeugnis.

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Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch:
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Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 28. Januar 2010.

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