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studienwahl.de - Newsletter Nr. 19 vom 20.09.2011
Liebe Leserin, lieber Leser,

Messingschilder an einer Hauswand, die eine Behindertentoilette symbolisieren. Foto: Martin RehmAn Kreativität fehlt es Design-Studierenden gewiss nicht. Doch für den 26. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks (DSW) ist noch eine weitere Eigenschaft unverzichtbar: soziale Kompetenz. Bis spätestens 22. Februar 2012 suchen die Organisatoren Studierende der Fächer Grafik-Design, Visuelle Kommunikation und Kommunikations-Design, die sich künstlerisch mit der Situation von behinderten und chronisch kranken Kommilitonen auseinandersetzen. Dazu dürfen diese Plakatvorschläge einreichen, die anklagen, ironisch sind oder dahin gehen, wo es weh tut. Laut DSW darf abstrahiert, zugespitzt, aufgeklärt, überlistet, provoziert und vor den Kopf gestoßen werden.

Die 30 besten Arbeiten gehen im Anschluss an den Wettbewerb im Rahmen einer Wanderausstellung auf Tour durch die Studentenwerke in ganz Deutschland. Vier Plakate werden darüber hinaus in einer Auflage von jeweils 1.000 Stück gedruckt. Und: Eine fünfköpfige Fachjury entscheidet über die Verteilung der Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.500 Euro. Weitere Infos und Teilnahmeformulare finden sich unter www.studentenwerke.de.

Egal ob Design-Studiengang oder anderes Fach: Ein guter Start ins Campusleben ist wichtig. Grund genug für studienwahl.de, ihn zum „Thema des Monats“ zu machen. Mehr dazu lesen Sie am Ende dieses Newsletters.

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Studentin, die ein Kabel und einen Block in Händen hält. Foto: Verena MüllerNaturwissenschaften und Energietechnik: „Energy Science“ an der Uni Duisburg-Essen 
„Energy Science“ an der Universität Duisburg-Essen kombiniert Naturwissenschaften und Energietechnik. Der neue Bachelorstudiengang startet zum kommenden Wintersemester an der Fakultät für Physik. In acht Semestern vermittelt er interdisziplinär den aktuellen Stand der Forschung über Energiewandlung sowie -speicherung und gibt einen Überblick über entsprechende Technologien und ihre Nachhaltigkeit. Das Studienangebot ist international ausgerichtet, weshalb die Studierenden das komplette fünfte und sechste Semester an einer Partneruniversität im Ausland verbringen. Zur Wahl steht dabei etwa die Budapest University of Technology and Economics. Abschlussgrad von „Energy Science“ ist der Bachelor of Science.
Weitere Informationen: http://www.uni-due.de/energy-science

„Alternativer Tourismus“ an der Hochschule Rhein-Waal
Zum kommenden Wintersemester startet an der Hochschule Rhein-Waal der neue Bachelorstudiengang „Alternativer Tourismus“. Dabei werden die Studierenden neben dem klassischen Tourismusmanagement in spezielle Bereiche wie Gesundheits- und Medienökonomie, Verhaltenstheorie sowie Tourismuspolitik eingeführt. Im Mittelpunkt stehen Themen wie „Nachhaltigkeit im Tourismus“, „Tourismus als Entwicklungshilfe“ und „Menschenrechte, Ethik und Tourismus“. Die Absolventen des Angebots erhalten den Bachelor of Arts und finden unter anderem bei Reiseveranstaltern, in Fremdenverkehrsämtern und im Hotelmanagement eine Beschäftigungsmöglichkeit. Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester.
Weitere Informationen: http://www.hochschule-rhein-waal.de/studium

Computerspiele entwickeln in München: „Informatik: Games Engineering“
Der Markt für Computerspiele boomt. Das hat auch die Technische Universität München erkannt und bietet ab dem kommenden Wintersemester den Bachelorstudiengang „Informatik: Games Engineering“ an. Dabei können sich die Studierenden von Anfang an auf die Grundlagen der Spieleentwicklung wie 3D-Simulation, Interaktion und Social Games konzentrieren. Dazu werden im Laufe des Studiums fundierte Informatikkenntnisse vermittelt. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Fächer wie „Einführung in die Softwaretechnik“, „Grundlagen: Datenbanken“ und „Einführung in die Informatik“. Der Studiengang schließt nach sechs Semestern mit dem Bachelor of Science ab.
Weitere Informationen: http://www.in.tum.de/Informatik_Games_Engineering


Aktuelles & Informationen

Ein fahrender Bus. Foto: WillmyCC„Campus Thüringen Tour“: alle Hochschulen im Freistaat entdecken
Nächster Halt: Hochschule. Während der „Campus Thüringen Tour“ lernen Schülerinnen der Klassen zehn bis 13 aus allen Bundesländern die staatlichen Universitäten und Fachhochschulen des Freistaates kennen. Dabei erhalten sie vom 16. bis 20. Oktober Einblicke in Studien- und Berufsfelder im MINT-Bereich. Neben der Bauhaus-Universität Weimar, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Technischen Universität Ilmenau präsentieren sich auch die Fachhochschule Erfurt, die FH Jena, FH Nordhausen und FH Schmalkalden den mitreisenden Mädchen. Sie wecken mit Mitmach-Experimenten und Einblicken in Forschungslabore das Interesse der Schülerinnen an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Teilnehmerzahl der Tour ist auf 25 Personen begrenzt; die Anmeldegebühr liegt bei 25 Euro. Darin sind die Kosten für den Bustransfer und die Übernachtungen enthalten.
Weitere Informationen: http://www.thueko.de/angebote/campusthueringentour.html

Neuer Leitfaden für Praktikantinnen und Praktikanten
Mehr rechtliche Klarheit für Praktikantinnen und Praktikanten – dieses Ziel verfolgt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit Kammern und Verbänden mit einem neuen Leitfaden. Mit Hilfe der Broschüre „Faire Spielregeln für Praktikanten“ können junge Menschen überprüfen, ob die rechtlichen und inhaltlichen Vorgaben auch bei ihrem Praktikum erfüllt sind. Dazu ist der Leitfaden in vier Kapitel aufgeteilt. Sie beschäftigen sich mit dem Zweck und Ziel von Praktika, Pflichtpraktika, freiwilligen Praktika sowie dem Thema Sozialversicherung. Im Anhang beantwortet die Publikation häufig gestellte Fragen und bietet je ein Vertragsmuster für ein Pflichtpraktikum und ein freiwilliges Praktikum. Der Leitfaden kann hier bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.
Weitere Informationen: http://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen.html


Info- & Schnupperveranstaltungen

Ein Abiturient lässt sich von einer Frau beraten. Foto: Martina StrieglSonderausbildungstag in Düsseldorf
Viele Abiturientinnen und Abiturienten ziehen nach der Schule eine Sonderausbildung in Erwägung. Sie können sich am 22. September im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit in Düsseldorf informieren. Dort präsentieren sich von 15 bis 18 Uhr zahlreiche Arbeitgeber, Unternehmen und Hochschulen, die Sonderausbildungen oder die Möglichkeit des dualen Studiums anbieten. Mit dabei sind unter anderem die Bundespolizei, die Deutsche Telekom, die Fachhochschule Köln, Ford, Henkel sowie Peek & Cloppenburg. Die Besucher können zur Veranstaltung auch ihre Bewerbungsmappen mitbringen, vor Ort Entscheider aus den Personalabteilungen treffen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Weitere Informationen: http://www.arbeitsagentur.de/nn_10432/Dienststellen/RD-NRW/Duesseldorf

„Master-Tag“ an der Universität Mannheim
Was kommt nach dem Bachelor? Praxiserfahrung oder ein Masterstudium? Antworten auf diese Fragen liefert die Universität Mannheim im Rahmen des „Master-Tags“ am 23. September. Zwischen 10 und 14 Uhr können sich die Teilnehmer umfassend über die Masterangebote in Mannheim informieren. Dazu zählen beispielsweise Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftspädagogik sowie Kultur und Wirtschaft. Den Auftakt des „Master-Tags“ bildet der Programmpunkt „Grundlagen Bewerbung und Zulassung“. Neben den Vorstellungen der einzelnen Studienangebote zählen außerdem Infoblöcke etwa zu Auslandsaufenthalten zur Tagesordnung. Parallel dazu eröffnet das „Master-Café“ die Möglichkeit, sich mit Fachberaterinnen und –beratern sowie Studierenden auszutauschen und individuell beraten zu lassen.
Weitere Informationen: http://www.uni-mannheim.de/studieninteressierte/master

Abiturientenmesse EINSTIEG in Dortmund
„Das A und O der richtigen Bewerbung“, „Wege in den Journalismus“ und „Studieren mit Stipendium“ – das sind nur einige der Themen bei der EINSTIEG Abi Messe in Dortmund. Am 23. und 24. September erhalten die Besucher in den Westfalenhallen Informationen rund um Studium, Ausbildung, Beruf und Ausland. Von 9 bis 17 Uhr präsentieren sich in Halle 3B insgesamt 150 Hochschulen aus dem In- und Ausland. Außerdem treten Unternehmen wie Galeria Kaufhof, die Deutsche Flugsicherung oder Signal Iduna die Reise nach Dortmund an. Junge Menschen, die sich für einen Auslandsaufenthalt interessieren, können darüber hinaus Anbieter von Sprachreisen, Au-Pair und Work & Travel treffen. Die Tageskarte für EINSTIEG Abi mit ihren drei Bühnen und rund 50 Vorträgen und Gesprächsrunden kostet 5 Euro.
Weitere Informationen: http://www.einstieg.com/events/einstieg-abi-messen/dortmund

Ingenieure und Informatiker gesucht: Infotag an der FAU Erlangen-Nürnberg
Die Technische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg stellt sich vor: Am 29. September haben die Besucher in Erlangen Gelegenheit, alle Ingenieur- und Informatikstudiengänge in der mittelfränkischen Stadt kennenzulernen. Dazu zählen beispielsweise Maschinenbau, Berufspädagogik Technik, Energietechnik und Nanotechnologie. Von 9 bis 15 Uhr besteht zwischen den Vorstellungen der einzelnen Studienangebote die Möglichkeit, mit Hochschulvertretern ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an Gymnasien sowie an Fachober- und Berufsoberschulen.
Weitere Informationen: http://www.techfak.uni-erlangen.de/infocenter


Thema des Monats

Studierende sitzen auf dem Campus. Foto: Alex BeckerStudienstart: Gut gerüstet für den Campus
Ab an die Hochschule: Mit der Einschreibung beginnt für viele Abiturientinnen und Abiturienten ein neuer Lebensabschnitt. Der bietet bisher ungekannte Freiheiten, stellt viele Erstsemester allerdings auch vor völlig neue Herausforderungen. Sie müssen flott eine Wohnung finden, die Studienfinanzierung klären und den Umzug in eine fremde Stadt organisiert. Hinzu kommen zentimeterdicke Vorlesungsverzeichnisse, komplizierte Prüfungsordnungen und ein Campus mit den Ausmaßen des verlassenen Heimatdorfes. Dennoch: Studienanfänger haben keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Mit etwas Organisationstalent und den richtigen Tipps lässt sich der Hochschulstart problemlos meistern.

Im „Thema des Monats“ verrät studienwahl.de, wie Studierende erschwinglichen Wohnraum finden können und wo sie erste Hilfe in puncto Studienberatung erhalten. Außerdem erinnern sich angehende Akademiker an ihre ersten Tage an Uni oder FH und berichten von erfolgreichen Strategien, mit denen sich schnell Anschluss in der neuen Umgebung finden lässt. Eine übersichtliche Checkliste sorgt schließlich dafür, dass Studi-Frischlinge keine wichtigen organisatorischen Fragen ungeklärt lassen.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813