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studienwahl.de - Newsletter Nr. 9 vom 02.05.2012
Liebe Leserin, lieber Leser,

Studierende, die gemeinsam lernen.Am Image der bundesrepublikanischen Bildungseinrichtungen gibt es wenig zu meckern – finden ausländische Studierende in Deutschland. Knapp 18.000 von ihnen beteiligten sich im Herbst 2011 an einer Benchmarketing-Umfrage des Konsortiums Internationales Hochschulmarketing (GATE-Germany) zu Studienstandortfaktoren. Jetzt wurden die Ergebnisse des „International Student Barometer (ISB)“ vorgestellt.
Demnach punkten die 52 deutschen Hochschulen, die an der Erhebung teilnahmen, besonders durch ein praxisnahes und zugleich forschungsstarkes Studium und liegen mit 5,5 beziehungsweise 2,5 Prozent über dem ISB-Durchschnitt. Auch die moderne technologische Ausstattung (+ 2,3 %), die qualitativ hochwertigen Lehrangebote (+ 2,2 %) sowie die guten Hochschullehrer (+ 2,1 %) werden von den ausländischen Studierenden gelobt. Darüber hinaus sind diese mit den vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten, der erlebten Gastfreundschaft und den guten Aussichten auf eine langfristige Beschäftigung zufrieden.

Verbesserungsbedarf besteht laut den Ergebnissen des ISB hingegen bei der Sprachunterstützung der international Studierenden, der Kursorganisation, der Betreuung bei der Themenbearbeitung, der Studienberatung und der Unterbringung. Detaillierte Ergebnisse der Studie in englischer Sprache finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik "Duales Studium"
Service, Kontakt & Impressum

Neue Studiengänge

Studentin, die hinter einem Laptop sitzt. Foto: Martin RehmNeuer Schwerpunkt: „Transmedia/Games Artist“ an der Filmakademie Baden-Württemberg
Die Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg bietet einen neuen Schwerpunkt im Rahmen des Studiums „Film und Medien“ an. Ab sofort können Studierende sich im Bereich „Interaktive Medien“ zum „Diplom Transmedia/Games Artist“ ausbilden lassen. Absolventen dieser Vertiefungsrichtung können etwa an der visuellen Gestaltung im Rahmen der Spielentwicklung oder bei sonstigen interaktiven Produktionen mitwirken. Dazu besuchen sie das Grundstudium „Film und Medien“ gemeinsam mit den anderen Studierenden der Filmakademie. Im zweiten Jahr belegen sie nicht nur das Grundsemester „Animation 2“, sondern arbeiten auch an Projekten von Studierenden des dritten und vierten Studienjahres sowie an Projekten anderer Abteilungen oder Drittmittelprojekten mit. Im Wintersemester des zweiten Jahres werden sie schließlich in ihr eigenes Projektstudium mit Schwerpunkt „Interaktive Medien“ eingeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei die digitalisierte Medienlandschaft sowie die Spielaspekte Inhalt, Dramaturgie und Benutzerfreundlichkeit. Bewerbungen für das Studium sind noch bis 15. Mai 2012 möglich.
Weitere Informationen: http://www.filmakademie.de

Go east: „Fachübersetzen Arabisch/Deutsch/Englisch“ in Magdeburg und Jordanien
Studieren in Deutschlands Osten und dem Nahen Osten: Diese ungewöhnliche Kombination bietet die Hochschule Magdeburg-Stendal in Kooperation mit der German-Jordanian University in Amman an. Im Rahmen des Masterstudiums „Fachübersetzen Arabisch/Deutsch/Englisch“ finden die Semesterphasen zum Teil in Magdeburg, zum Teil in der jordanischen Hauptstadt Amman statt. Dabei werden den Studierenden neben sprachwissenschaftlichen Inhalten auch Fachkompetenzen in Technik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften vermittelt. Damit soll der Grundstein für eine berufliche Karriere in Bereichen wie der Terminologiearbeit, technischen Dokumentation und der Unternehmenskommunikation gelegt werden. Zulassungsvoraussetzung für das viersemestrige Angebot, das mit dem „Master of Arts“ abschließt, ist neben einem einschlägigen Bachelorstudium in „Fachübersetzen Arabisch/Deutsch/Englisch“, „Islamwissenschaften“, „Arabistik“ oder „Orientalistik“ auch das Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2012.    
Weitere Informationen: http://www.hs-magdeburg.de

Bachelor und Berufsausbildung: „Pflege“ an der Hochschule für Gesundheit in Bochum
Pflegeprozessplanung, Pflege und Betreuung, Gesundheitsinformatik – Module wie diese stehen im Mittelpunkt des ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengangs „Pflege“. Mit dem neuen Angebot können Studierende an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum in vier Jahren den „Bachelor of Science“ erwerben und eine Berufsausbildung im Schwerpunkt Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege oder Altenpflege absolvieren. Dazu schließen die Hochschüler auch einen Ausbildungsvertrag mit einem hsg-Kooperationspartner aus dem Pflegebereich ab und erhalten dafür drei Jahre lang eine Ausbildungsvergütung. Voraussetzung für die Zulassung sind die Hochschulzulassungsberechtigung, ein Gesundheitszeugnis und der Nachweis eines vierwöchigen Praktikums in einer Pflegeeinrichtung. Die Online-Bewerbung für „Pflege“ in Bochum läuft seit Anfang April.
Weitere Informationen: http://www.ich-studiere-pflege.de


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Zeit StudienführerFinde das Studium, das zu Dir passt!

Auf die Eltern hören? Arbeitsmarktprognosen lesen oder dem Bauchgefühl vertrauen? Der neue ZEIT Studienführer 2012/13 ist Dein Wegweiser zum Studium. Was studieren? Wo studieren? Wie studieren?

Hier gibt’s alle Antworten! Gleich informieren!


Aktuelles & Informationen

Junge Frau hält Glas mit Chemikalien in der Hand. Foto: Daniel LöbAktion gegen Fachkräftemangel: MINT-freundliche Schulen gesucht
Dass besonders in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz: MINT) Fachkräfte gesucht werden, haben auch viele Schulen erkannt. Deshalb passen sie ihre Lehre und Angebote entsprechend an. Die besten unter ihnen werden von der Kultusministerkonferenz (KMK) ab sofort als „MINT-freundliche Schulen“ ausgezeichnet. Die Titelvergabe basiert auf einem Kriterienkatalog mit insgesamt 14 Punkten. Dazu zählen etwa die Teilnahme der Schulen an MINT-Wettbewerben, die Möglichkeit, MINT-Praktika zu absolvieren oder das gezielte Begeistern von Mädchen für naturwissenschaftlich-technische Fachbereiche. Ziel der Aktion – neben dem Aktivieren schlummernden Potenzials – ist es auch, die Aufstiegschancen von Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft, zu erhöhen.
Weitere Informationen: http://www.mintzukunftschaffen.de/schulen/html


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www.dhfpg.deNeu: Bachelor in Sportökonomie

Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (www.dhfpg.de) bietet neben dem dualen Bachelor-Studium in Fitnesstraining, Fitnessökonomie, Gesundheitsmanagement und Ernährungsberatung ab dem WS 2012/2013 auch Sportökonomie an.

Das Studium verbindet eine Ausbildung und ein Fernstudium mit Präsenzphasen an bundesweiten Studienzentren.


Info- & Schnupperveranstaltungen

Gebäude der Uni Leipzig. Foto: Michael Studieren in Sachsen: Informationstag an der Uni Leipzig
14 Fakultäten, mehr als 150 Institute und über 600 Jahre Tradition – die Universität Leipzig hat einiges zu bieten. Einen guten Einblick in den Studienbetrieb an der renommierten Hochschule ermöglicht der Studieninformationstag am 5. Mai. Auf dem Campus Innenstadt haben die Besucher dabei von 10 bis 15 Uhr Gelegenheit, bei Vorträgen die unterschiedlichen Studiengänge kennen zu lernen. Dazu zählen etwa „American Studies“, „Wirtschaftsmathematik“, „Geschichte“, „Ägyptologie“, „Theaterwissenschaft“ sowie Angebote in den Lehrämtern, Politik- und Rechtswissenschaften. Außerdem erfahren die Teilnehmer Wissenswertes rund um die Themen Bewerbungsverfahren, BAföG und Studentenwohnheim. Auch Führungen durch die Campus-Bibliothek sowie das digitale Sendestudio und die Redaktionsräume von Radio mephisto 97.6, dem lokalen Radiosender der Uni Leipzig, stehen auf dem Programm. Für die musikalische Umrahmung des Studieninformationstags sorgen Studierende der Hochschule Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.  
Weitere Informationen: http://www.uni-leipzig.de/studieninformationstag

Cottbus und Senftenberg: Hochschule Lausitz informiert
Die Hochschule Lausitz öffnet ihre Pforten: Am 5. Mai können sich Studieninteressierte mit Freunden und ihren Familien ein Bild von den Studienbedingungen vor Ort machen. Sowohl am Campus Cottbus als auch Senftenberg dürfen sich die Besucher auf Laborbesichtigungen, Experimente, Vorträge, Vorführungen und Mitmachaktionen freuen. Auf dem Programm stehen dabei etwa die Programmierung eines Roboters oder die Gewinnung von Strom aus Pflanzen. Der wird möglicherweise direkt für die Verstärkeranlage der Band genutzt, die für die akustische Untermalung des „Tags der offenen Tür“ sorgt. Auch um das leibliche Wohl der Studieninteressierten kümmert sich die brandenburgische Hochschule, an der Studiengänge von Informatik über Soziale Arbeit bis hin zu Architektur angeboten werden.
Weitere Informationen: http://www.hs-lausitz.de/service/aktuelles/tag-der-offenen-hochschultueren-2012.html

7. bis 9. Mai: Schnuppertage an der Universität Erfurt
Studieren an der ältesten Uni Deutschlands: Vom 7. bis 9. Mai stellt sich die Universität Erfurt interessierten Besuchern vor. Im Rahmen der Schnuppertage erhalten die Teilnehmer einen Einblick in Studienangebote wie „Katholische Theologie“, „Psychologie“, „Sport- und Bewegungspädagogik“ und „Slawistik“. Dabei können sie etwa Vorlesungen beiwohnen, sich beim Studentenwerk über Finanzierungsmöglichkeiten informieren und im Internationalen Büro Fragen zu Studium und Praktika im Ausland klären. Darüber hinaus stehen Besichtigungen der Universitätsbibliothek sowie Rundgänge über den Campus auf dem Programm.
Weitere Informationen: http://www.uni-erfurt.de/schnupperstudium

„Studieren im Norden“: Fünf Bundesländer stellen sich Studieninteressierten vor
Was soll ich studieren? Wo kann ich studieren? Wie finde ich einen Studienplatz? Fragen wie diese stellen sich viele junge Menschen. Antworten erhalten sie unter anderem auf der Hochschulmesse „Studieren im Norden“ am 12. Mai. In den Räumen der Agentur für Arbeit Hamburg präsentieren sich von 10 bis 16 Uhr Hochschulen aus allen fünf norddeutschen Bundesländern: Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die Besucher erwartet dabei ein vielfältiges Programm mit Vorträgen zu Studienorientierung, -finanzierung und dem Arbeitsmarkt für Akademiker. Außerdem erhalten sie Informationen zu Themen wie Numerus Clausus und Auswahlverfahren oder Interessen- und Studieneignungstests. Am Messestand des Teams Akademische Berufe/Berufsberatung für Abiturienten der Agentur für Arbeit stehen ihnen außerdem verschiedene Berufsberaterinnen und -berater zur Verfügung.
Weitere Informationen: http://www.arbeitsagentur.de/nn_7928/Dienststellen/RD-N/Hamburg/AA/A02-Berufsorientierung/Allgemein/Messe-im-Norden/Messe-im-Norden-Startseite.html

Technische Universität Berlin: Infotage 2012 am 15. und 16. Mai
Alle Bachelorstudiengänge an zwei Tagen – am 15. und 16. Mai stellt die Technische Universität Berlin ihr umfassendes Studienangebot vor. Dazu zählen unter anderem „Biotechnologie/Brauerei- und Getränketechnologie“, „Technischer Umweltschutz“, „Economics“, „Geotechnologie“, „Maschinenbau“, „Architektur“ und „Stadt- und Regionalplanung“. Auf der Agenda stehen jeweils ab 9 Uhr Vorträge von Professorinnen und Professoren, persönliche Gespräche mit Studierenden sowie Besichtigungen von Laboren und Versuchshallen. Außerdem erwarten die Besucher Stände mit Informationsmaterial, beispielsweise vom Studentenwerk und der Arbeitsagentur. Beratung zu Themen wie Auslandsstudium, BAföG und Frauen in Naturwissenschaften und Technik runden das Angebot der TU-Infotage 2012 ab.
Weitere Informationen: http://www.studienberatung.tu-berlin.de/infotage


Rubrik "Duales Studium"

Metallarbeiterin mit Schutzbrille. Foto: SomieskiStudium oder Ausbildung? Wissenschaftliche Theorie oder praktisches Arbeiten? Warum nicht einfach alles zusammen! Möglich macht’s ein sogenanntes „Studium im Praxisverbund“. Unter diesem Begriff werden verschiedene Formen der Kombination von Hochschulstudium und betrieblicher Praxis zusammengefasst. Das Spektrum reicht von ausbildungsintegrierten Studiengängen über berufsbegleitende Studienangebote bis hin zum kooperativen Studium.

In unserer Rubrik „Duales Studium“ informieren wir Sie über die unterschiedlichen Möglichkeiten, Theorie und Praxis zu verbinden. Darin erfahren Sie Wissenswertes über Lehre plus Studium an Fachhochschulen und Universitäten, das Studium an Berufsakademien und länderspezifische Besonderheiten.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
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(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813