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studienwahl.de - Newsletter Nr. 19 vom 18.09.2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

Windräder hinter einem Rapsfeld. Foto: Andreas Landerwas halten Sie davon, nach dem Abi die Welt zu retten? Klingt für Sie nach wirren Superhelden-Fantasien aus kunterbunten Comic-Universen? Klar: Mit einem roten Cape um den Hals werden Sie wenig ausrichten. Mit einer fundierten Ausbildung hingegen können Sie durchaus einen wertvollen Beitrag zumindest zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

Einen Überblick über das vielseitige Angebot an „grünen“ Berufen und Studiengängen verschafft Ihnen der „Green Day“. Der bundesweite Aktionstag geht 2013 in die zweite Runde und findet am 12. November statt. Dabei stellen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen – von der mittelständischen Handwerksfirma bis zum Großbetrieb – ihr Engagement für den Klima- und Umweltschutz vor.

Der „Green Day“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 8. bis 13. Klasse. Sie können sich vor Ort über Berufe wie Energieberater oder Studiengänge wie Umwelttechnik informieren. Dabei stehen Schnuppervorlesungen, Experimente, der Austausch mit Studierenden und Rundgänge auf dem Programm.

Im vergangenen Jahr fanden im Rahmen des „Green Day“ bundesweit 135 Veranstaltungen statt. Wer diesmal mitmacht, verrät die Übersicht unter www.greenday2013.de/veranstaltungen. Alle weiteren Informationen rund um den Tag der „grünen“ Umweltberufe finden Sie unter www.greenday2013.de.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik "Wie versichere ich mich?"
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Junger Mann sitzt hinter einem Monitor.  Foto: Jessica BraunNeuer Bachelor an der Hochschule Coburg: „Automatisierung und Robotik“
Aus der modernen Welt sind Roboter kaum mehr wegzudenken. Sie kommen als Industrieroboter in der Fertigung, als Serviceroboter bei der Erledigung von Hausarbeiten oder als Forschungsroboter in den Tiefen der Meere zum Einsatz. Um die metallenen Helfer zum Leben zu erwecken, bedarf es kompetenter Elektroingenieurinnen und -ingenieuren mit fundierten Kenntnissen in der Automatisierungstechnik und Robotik. Entsprechende Fähigkeiten vermittelt die Hochschule Coburg im Bachelorstudiengang „Automatisierung und Robotik“. Ab dem kommenden Wintersemester lernen die Studierenden in sieben Semestern allgemeine Grundlagen in Mathematik, Physik, Informatik, Programmieren, Englisch und BWL. Hinzu kommen elektrotechnische Fächer wie „Elektrische Messtechnik“, „Elektrische Antriebe und Netze“ und „Signale und Systeme“. Die Absolventinnen und Absolventen schließen mit dem „Bachelor of Engineering“ ab und finden beispielsweise im Bereich der Herstellung von Steuerungs- und Schaltgeräten sowie in der Automobilproduktion und bei Werkzeugmaschinenherstellern ein Berufsfeld.
Weitere Informationen: www.hs-coburg.de/au.html

„Services Computing“ in Böblingen: Master vereint Wirtschaft und Informatik
70 Prozent Wirtschaftsinformatik, 30 Prozent BWL – so beschreibt das Herman Hollerith Zentrum, eine Außenstelle der Hochschule Reutlingen in Böblingen, das neue Masterstudium „Services Computing“. Ab dem kommenden Wintersemester befassen sich die Studierenden dabei mit der Entwicklung von Dienstleistungen, Beratungsmethoden, der Analyse von Geschäftsprozessen, Datenmanagement und der Architektur sowie Sicherheit und Zuverlässigkeit von Systemen. Auf dem Studienplan stehen Module wie „Services Computing Technology“, „IT Service Management“ und „Knowledge Management“. Das Studienangebot schließt mit dem „Master of Science“ ab und dauert vier Semester. Zugangsvoraussetzung sind ein „Bachelor of Science“ oder „Bachelor of Engineering“ mit jeweils mindestens 180 ECTS oder ein abgeschlossener Diplomstudiengang in Wirtschaftsinformatik oder Informatik (Abschlussnote: 2,5 oder besser).
Weitere Informationen: www.hhzentrum.de

Eine Idee, viele Fächer: „Interdisziplinäre Europastudien“ an der Universität Augsburg
Europa in seiner ganzen Vielfalt und Komplexität steht im Mittelpunkt eines neuen Masterstudiums an der Universität Augsburg. Zum kommenden Wintersemester startet dort „Interdisziplinäre Europastudien“. Der Studiengang verbindet verschiedene Forschungsperspektiven und will die fächerübergreifende Auseinandersetzung mit Europa ermöglichen. Entsprechend vielfältig sind die Studieninhalte: Sie erstrecken sich von Alter Geschichte und Mittelalterlicher Geschichte, über Europäische Ethnologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Europäischer Rechtsgeschichte bis hin zu Neuerer und Neuester Geschichte und Klassischer Archäologie. „Interdisziplinäre Europastudien“ ist auf vier Semester angelegt und schließt mit dem „Master of Arts“ ab.
Weitere Informationen: www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/europastudien-augsburg/index.html

„Angewandte Forschung und Entwicklung“ startet an der Hochschule Rosenheim
Starr vorgeschriebene Stundenpläne im Masterstudium? Wer sich danach sehnt, ist im Fach „Angewandte Forschung und Entwicklung“ wohl fehl am Platz. Das neue Angebot, das zum kommenden Wintersemester an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Rosenheim startet, lässt den Studierenden viel Freiraum bei der Gestaltung ihres Studiums. Sie dürfen sich ihr Curriculum aus dem Fächerspektrum der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät weitgehend selbst zusammenstellen und dabei individuelle Schwerpunkte setzen. Wählen können sie dabei etwa aus den Bereichen Kunststofftechnik, Mechatronik, Produktions- oder Elektrotechnik. „Angewandte Forschung und Entwicklung“ schließt nach drei Semestern mit dem „Master of Science“ ab. Absolventinnen und Absolventen sollen bei Arbeitgebern mit ihrer Fähigkeit zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten und ihren Erfahrungen bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten punkten können.
Weitere Informationen: www.fh-rosenheim.de/afe.html


Aktuelles & Informationen

U-Bahn-Schild in Paris.  Foto: WillmyCC Studios/Möller„Parlez-vous français?“: Uni Jena vergibt Französisch-Zertifikate
Ab sofort gehört das Sprachenzentrum der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Kreis der anerkannten Prüfungszentren, die staatliche Französisch-Zertifikate vergeben dürfen. Als erste ostdeutsche Universität bietet sie Tests für das „Diplôme d’Etudes en langue française“ (DELF) und für das „Diplôme approfondi de langue française“ (DALF) an. Somit können Studierende ihr Französischniveau vor Ort nachweisen, ohne dafür ans Leipziger Institut Français fahren zu müssen. Die DELF- und DALF-Zertifikate basieren auf dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Die für den Erwerb erforderlichen Prüfungen werden an der Uni Jena künftig zweimal im Jahr abgenommen. Die erste Prüfungsrunde startet im Januar 2014, der Vorbereitungskurs beginnt bereits im Oktober 2013.
Weitere Informationen: www.uni-jena.de/spz.html

624.000 zusätzliche Studienplätze bis 2015: Bund unterstützt Länder
Bis 2015 will der Bund im Rahmen der zweiten Phase des Hochschulpakts 624.000 Studienplätze zusätzlich finanzieren. Er unterstützt damit die Länder, die auf steigende Studierendenzahlen mit einem Ausbau der Hochschulen reagieren. Laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) haben sich 2011 über eine halbe Million Erstsemester eingeschrieben, 2012 waren es immerhin noch 493.000. Zwar ist dem Bund seit der Föderalismusreform eine dauerhafte Finanzierung der Hochschulen untersagt, zeitlich und thematisch begrenzte Projekte dürfen jedoch gefördert werden. Bereits für die erste Phase von 2007 bis 2010 flossen aus dem Hochschulpakt Gelder für 91.000 zusätzliche Studienplätze. Insgesamt stellt der Bund für die ersten beiden Phasen zehn Milliarden Euro für den Studienplatzausbau zur Verfügung, die Länder neun Milliarden. Im Mittelpunkt der dritten Phase von 2016 bis 2020 wird das Thema Masterstudienplätze stehen.
Weitere Informationen: www.iwkoeln.de/de/infodienste/iwd/archiv/beitrag/hochschulpakt-hype-an-den-hochschulen-118317


Info- & Schnupperveranstaltungen

 Campus der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Foto: Martin Rehm
Studieren in Franken? Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg informiert
„Fit für die Zukunft“ – unter diesem Motto stehen die Infotage an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Vom 24. bis 26. September haben Studieninteressierte Gelegenheit, die Uni von innen kennenzulernen. Den Auftakt bildet die Veranstaltung „Von der Schule zur Uni: lokale Beschränkungen und Bewerbung über hochschulstart.de“ am 24. September von 9 bis 10 Uhr. Weitere Programmpunkte am ersten Tag sind die Vorstellung der medizinischen Studiengänge, der Lehramtsangebote sowie der Fächer aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften und Sozialökonomie. Am zweiten Tag dreht sich dann alles um Naturwissenschaften, Sprache und Kultur, Jura, Sprache und Auslandsstudium sowie Sportwissenschaft. Der dritte Tag ist den Fachbereichen Ingenieurwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften sowie nochmals Sprache und Kultur vorbehalten.
Weitere Informationen:
www.uni-erlangen.de/studium/studienorganisation/studienwahl/Infotage_2013.pdf

„Hochschulinformationstag“ an der Technischen Universität Braunschweig
Die Technische Universität hat einen echten HIT – zwar nicht in den Charts, dafür in der Studienberatung. Hinter den drei Buchstaben verbirgt sich nämlich der „Hochschulinformationstag“, der am 25. September stattfindet. Dabei können Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie Lehrkräfte und Eltern die Uni und ihre Studiengänge hautnah erleben. Auf dem Programm steht die Vorstellung von Fächern wir „Medienwissenschaften“, „Pharmazie“, „Informatik“, „Psychologie“, „Umweltingenieurwesen“, „Mobilität und Verkehr“ und „Informations-Systemtechnik“. Hinzu kommen Schnuppervorlesungen – zum Beispiel „Wozu braucht man Informatik in der Medizin?“, „Die chemische Luftnummer“ und „Leistungselektronik für die Energiewende“. Start des „Hochschulinformationstags“ ist um 9 Uhr; Voranmeldungen sind allerdings nur noch bis 18. September möglich – Eile ist also geboten!
Weitere Informationen und Anmeldung: www.tu-braunschweig.de/zsb/beratung/hit

„Tag der offenen Tür“ an der HMKW in Köln
Die private, staatlich anerkannte Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) lädt Studieninteressierte zum „Tag der offenen Tür“ ein. Am 28. September stellt sie von 10.30 bis 15.30 Uhr am Campus Köln dabei ihr Fächerangebot vor. Dieses erstreckt sich von „Medien- und Wirtschaftspsychologie“ sowie „Medien- und Eventmanagement“ über „Grafikdesign und Visuelle Kommunikation“ bis hin zu „Journalismus und Unternehmenskommunikation“. Beim „Tag der offenen Tür“ stehen Informationsveranstaltungen, Probevorlesungen sowie Workshops auf dem Programm. Dazu zählen auch Beratungsgespräche für Eltern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen: www.hmkw.de/hochschule/campus-koeln


Rubrik "Wie versichere ich mich?"

Verschiedene Krankenkarten, die übereinander liegen.  Foto: Mathias LangeEndlich Studi! Mit dem Start ins erste Semester beginnt ein spannender neuer Lebensabschnitt. Bei aller Euphorie sollte man dabei jedoch nicht vergessen, worum es sich zu kümmern gilt. Zum Beispiel um das Thema Versicherungen: Einige von ihnen, wie die Kranken- und Pflegeversicherung sind Pflicht, mit anderen lassen sich freiwillig verschiedene Risiken abdecken.

In der Rubrik „Wie versichere ich mich?“ stellt studienwahl.de die wichtigsten vor und erläutert, welche Regelungen gelten. So werden bei der Krankenversicherung etwa vier verschiedene Möglichkeiten unterschieden: die gesetzliche Krankenversicherung im Rahmen einer Familienversicherung, die Studentenpflichtversicherung, die freiwillige Mitgliedschaft sowie die private Krankenversicherung.

Darüber hinaus wirft die Rubrik einen Blick auf die Unfallversicherung sowie sonstige Versicherungen wie Hausrat-, Fahrraddiebstahl-, Auslandskranken- oder Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherung.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813