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studienwahl.de - Newsletter Nr. 24 vom 27.11.2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

Berge in Österreich Foto: Ria KipfmüllerZuhause ist es doch am schönsten – von wegen! Zumindest für einen begrenzten Zeitraum sehen das immer mehr deutsche Studierende ganz anders. So besuchten laut der Veröffentlichung „Deutsche Studierende im Ausland“ des Statistischen Bundesamts im Jahr 2011 knapp 134.000 Frauen und Männer eine ausländische Hochschule. Damit stieg ihre Zahl im Vergleich zu 2010 um fast fünf Prozent. Seit 2001 hat sich die Zahl sogar verdoppelt – von drei auf sechs Prozent.

Besonders beliebt war dabei Österreich: Über 30.500 Studierende zog es 2011 in die Alpenrepublik. Zehn Jahre zuvor waren es lediglich knapp 5.000 Deutsche. Auf Rang zwei der beliebtesten Studienländer folgten die Niederlande mit gut 25.000 Studierenden. Mit knapp 10.000 Hochschülerinnen und Hochschülern weniger belegte das Vereinigte Königreich Platz drei. Gemeinsam beherbergten die drei Länder mehr als die Hälfte der Auslandsstudierenden aus Deutschland, von denen die meisten in den Fächergruppen Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingeschrieben waren.

Spielen auch Sie mit dem Gedanken, im Ausland zu studieren? Dann empfehlen wir Ihnen die Rubrik „Studieren im Ausland“ sowie unser aktuelles „Thema des Monats“ unter studienwahl.de.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Auslandsaufenthalt in Down Under"
Service, Kontakt & Impressum



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Das Bachelor-Programm Global Brand & Fashion Management an der ISM verschafft dir Einblick in die faszinierende Welt des Modemanagements. In dein Studium ist Fremdsprachenunterricht integriert sowie bis zu zwei Auslandssemester. Praxisprojekte, Exkursionen und Pflichtpraktika sorgen für den nötigen Praxisbezug.

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Neue Studiengänge

Hebamme bei der Arbeit. Foto: Hans-Martin IsslerIhr Kinderlein kommet: Bachelor „Hebammenkunde“ am Dresdener Uniklinikum
Kleinen Menschen dabei helfen, das Licht der Welt zu erblicken – diese aufregende Tätigkeit erwartet die Absolventinnen und Absolventen des neuen ausbildungsintegrierten Studiengangs „Hebammenkunde“. Das Bachelorangebot am Dresdener Universitätsklinikum Carl Gustav Carus findet begleitend zur regulären Ausbildung zur Hebamme/zum Entbindungspfleger statt. Dabei sind die Ausbildungsinhalte und der Ablauf des Studiums miteinander abgestimmt. So beginnen die Vorlesungen im zweiten Semester der regulären Ausbildung – nach erfolgreich absolviertem Probehalbjahr. Die Lehrveranstaltungen finden an festgelegten Wochenenden einmal im Monat und im Rahmen eines Blockseminars mit einer Dauer von vier Tagen pro Semester statt. Nach der Ausbildung und dem Bestehen der Geburtshilfe-Prüfungen schließt sich eine einjährige Vollstudienzeit an. Der Studiengang endet mit der staatlichen Anerkennung als Hebamme (nach drei Jahren) und dem „Bachelor of Science“ in „Hebammenkunde“ (nach vier Jahren).
Weitere Informationen: www.uniklinikum-dresden.de/bildung-und-karriere/carusakademie/ausbildung/hebammenkunde-b-sc

Neuer Bachelor an der Uni Potsdam: „Jüdische Theologie“ gestartet
Die Jüdische Religion in ihren historischen und gegenwärtigen Erscheinungsformen steht im Mittelpunkt des neuen Studiengangs „Jüdische Theologie“ an der Universität Potsdam. In sechs Semestern setzen sich die Studierenden seit diesem Wintersemester dabei mit theologischen und ethischen Fragestellungen auseinander und bringen diese in Kontext mit aktuellen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskursen. Sie erwerben beispielsweise Fachkenntnisse in jüdischer Religionsgeschichte und -philosophie sowie in der Exegese der Hebräischen Bibel und Rabbinischen Literatur. Hinzu kommen Fertigkeiten in den Quellensprachen Hebräisch und Aramäisch. Auch die Beziehung des Judentums zu anderen Religionen wird behandelt. Studierende jüdischer Religionszugehörigkeit können das Fach auch mit den Schwerpunkten liberales Rabbinat, konservatives Rabbinat sowie Kantorat belegen. Das Studium dauert sechs Semester und schließt mit dem „Bachelor of Arts“ ab. Absolventinnen und Absolventen finden beispielsweise in Archiven und Museen, Gedenkstätten sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen ein Tätigkeitsfeld.
Weitere Informationen: www.uni-potsdam.de/studium/studienangebot/bachelor/ein-fach-bachelor/juedische-theologie.html


Aktuelles & Informationen

Frau telefoniert in ihrem Büro. Foto: Verena HanreichFrauen im Management:
Neue Studie zählt 21 Prozent im Top- und Mittelmanagement
Das Thema Frauenquote sorgt für Diskussionen – auch in den aktuellen Koalitionsverhandlungen. Nun hat der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück die Studie „Frauen im Management“ veröffentlicht. Sie beschäftigt sich mit Fragen wie: Arbeiten Frauen eher in großen oder kleinen Unternehmen? In welchen Bundesländern arbeiten die meisten Frauen im Topmanagement? Für die Publikation wurden 260.000 Unternehmen näher untersucht. Ergebnis: Insgesamt sind im Top- und Mittelmanagement 21 Prozent der Beschäftigten weiblich. Isoliert man die Topmanagement-Positionen, ergibt sich mit elf Prozent ein deutlich geringerer Anteil weiblicher Führungskräfte – jedoch immerhin eine Steigerung um knapp drei Prozent seit 2006. Im Mittelmanagement fiel der Anstieg mit fast neun Prozent deutlich höher aus. Hier sind mittlerweile knapp 30 Prozent der Führungskräfte Frauen.
Weitere Informationen: www.bisnode.de/press_release/frauen-im-management-ja-wo-stecken-sie-denn

Gut vorbereitet ins Studium: Neues Portal gibt Übersicht über Vorkurse
Für viele Studiengänge sind Vorkurse Pflicht – oder zumindest sinnvoll. Einen Überblick über entsprechende Angebote gibt das neue Portal www.vorkurse-studium.de. Sortiert nach Fachrichtungen listet es wichtige Adressen und Links zur Studienvorbereitung auf. So werden etwa Seminartermine genannt. Darüber hinaus geben Erfahrungsberichte Einblick in die verschiedenen Kurse. Die Website richtet sich vor allem an Abiturientinnen und Abiturienten, die vor Studienbeginn ihr Schulwissen auffrischen möchten oder bestimmte Tests absolvieren müssen, um zum Wunschstudiengang zugelassen zu werden. Das ist beispielsweise in Medizin häufig der Fall.
Weitere Informationen: www.vorkurse-studium.de

 

Info- & Schnupperveranstaltungen

Studentin sitzt im Vorlesungssaal. Foto: Nancy HeuselMaster in Jena: Infotag der Ernst-Abbe-Fachhochschule
Für viele Studierende ist der Bachelor nur ein Zwischenziel – sie streben einen Masterabschluss an. Am 29. November veranstaltet die EAH deshalb ihren „Masterinfotag“. Von 13.15 bis 17 Uhr können die Besucherinnen und Besucher auf dem Campus in Vorträgen die Masterstudiengänge der Hochschule kennenlernen. An Infoständen stehen darüber hinaus Professorinnen und Professoren sowie Masterstudierende zur Verfügung und stellen sich den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auch Informationen zur Bewerbung und zum Auswahlverfahren finden sich auf der Agenda der „Masterinfotags“.
Weitere Informationen: www.fh-jena.de/fhj/master/start/Aktuelles/Seiten/default.aspx

„Tag der offenen Tür“ an der Katholischen Hochschule Mainz
„Soziale Arbeit“, „Gesundheit und Pflege“, „Praktische Theologie“ – diese Fachbereiche stehen im Mittelpunkt beim „Tag der offenen Tür“ an der Katholischen Hochschule Mainz. Am 3. Dezember von 10 bis 14 Uhr erhalten die Besucherinnen und Besucher Informationen über die Studienmöglichkeiten, die Zulassungsvoraussetzungen sowie das Auswahlverfahren. Auch an Lehrveranstaltungen können sie teilnehmen. Auf dem Programm finden sich dabei 15-minütige Vorträge etwa zu den Themen „Berufsperspektiven“, „Pflegeforschung zur Begleitung von Menschen mit Demenz“, „Klinische Expertise in der Pflege“ und „Liebende segnen“. Eine Fragerunde, das Kennenlernen des Studentischen Vereins sowie Gespräche bei Kaffee und Kuchen runden das Angebot ab.
Weitere Informationen: www.kfh-mainz.de/aktuelles/pdf/TOT_2013.pdf

Perspektiven nach dem Abitur: Agentur für Arbeit in Düsseldorf informiert
Was tun nach dem Abitur? So schlicht diese Frage, so schwierig gestaltet sich oft die Suche nach einer Antwort. Unterstützung dabei bietet zum Beispiel die Studien- und Berufsberatung der Arbeitsagentur Düsseldorf. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „abiPerspektiven“ lädt sie am 5. Dezember von 16 bis 17.30 Uhr zu „Sportmanager, Fußballreporterin, Skilehrer & Co. – Berufsbilder und Studiengänge im Sport“ ein. Im BiZ Düsseldorf erwarten die Besucherinnen und Besucher dabei vielseitige Vorträge. Darin werden beispielsweise die Inhalte und Voraussetzungen verschiedener Studiengänge und Berufsausbildungen vorgestellt. Auch Themen wie Ausbildung oder Studium im Ausland sowie Überbrückungsmöglichkeiten nach dem Abi stehen auf der Agenda. Außerdem werden studienbezogene Eignungstests angeboten.
Weitere Informationen: www.arbeitsagentur.de/Dienststellen/RD-NRW/Duesseldorf/AA/Buerger/BIZ/aa-Publikationen/33701-gp-abiPerspektiven-2013-2014.pdf

Angewandte Kunst an der FH Zwickau: „Tag der offenen Tür“ mit Modenschauen
Die Westsächsische Hochschule Zwickau lädt ein: Am 7. und 8. Dezember findet der „Tag der offenen Tür“ an der Fakultät Angewandte Kunst in Schneeberg statt. Jeweils von 10 bis 16 Uhr haben Interessierte dabei Gelegenheit, sich über das Studium an der Fakultät zu informieren und einen Einblick in die verschiedenen Schneeberger Ausstellungen und Werkstätten zu gewinnen. Dabei präsentieren beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter der Studienrichtung Modedesign diverse Studien- und Abschlussarbeiten sowie zahlreiche Projekte des vergangenen Jahres. Besonderes Highlight: Insgesamt fünf Modenschauen an beiden Tagen. Die Besucherinnen und Besucher haben außerdem Gelegenheit, die in der Aula ausgestellten Musikinstrumente anzuspielen oder sich für die Gestaltung der eigenen Künstlermappe beraten zu lassen.
Weitere Informationen: www.fh-zwickau.de/index.php?id=9170&tx_ttnews[tt_news]=2485&tx_ttnews[backPid]=529&cHash=211f114397


Thema des Monats "Auslandsaufenthalt in Down Under"

Oper in Sidney. Foto: Alexa Katharina GamsKänguru, Koala und Kookaburra: Australien erfreut sich gerade bei jungen Menschen großer Beliebtheit. Schließlich ist „Down Under“ landschaftlich wild und vielfältig, aber dank der Landessprache Englisch doch vertraut. Wer dem anderen Ende der Welt einen Besuch abstatten möchte, hat dafür verschiedene Möglichkeiten. Im „Thema des Monats“ stellt studienwahl.de einige vor – von Work & Travel über Au-pair bis hin zum Freiwilligendienst.
Im Interview schildert Silke Henke unter anderem die Unterschiede zwischen dem Studieren in Deutschland und Australien. Die Beraterin des Instituts Ranke-Heinemann ist Ansprechpartnerin für Studierende, die ein Auslandssemester auf dem faszinierenden Kontinent planen oder dort ihr ganzes Studium absolvieren möchten.

Erfahrungsberichte von Studierenden sowie eine Checkliste vom Abflug bis zur Zimmersuche runden das „Thema des Monats“ ab.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813