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studienwahl.de - Newsletter Nr. 15 vom 23.07.2014
Liebe Leserin, lieber Leser,

Frau, die Geldscheine in der Hand hält. Foto: Dagmar SchwelleGute Nachrichten für alle BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger: Zum Wintersemester 2016/2017 beziehungsweise mit Beginn des Schuljahrs 2016 will die Bundesregierung die Bedarfssätze um generell sieben Prozent erhöhen. Das bedeutet mehr Geld für geförderte Schülerinnen, Schüler und Studierende. Auch beim Wohnzuschlag greift der Bund künftig tiefer in die Taschen: Er steigt von 224 auf 250 Euro. Für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen, ergibt sich damit ein möglicher monatlicher Höchstsatz von 735 Euro. Bisher lag er bei 670 Euro.

Außerdem können Studierende der Novelle zufolge in Zukunft mehr hinzuverdienen. So wird ein dauerhafter Minijob bis 450 Euro Monatsverdienst ab dem Wintersemester 2016/2017 nicht mehr aufs BAFöG angerechnet. Zusätzlich steigen die Elternfreibeträge um 7 Prozent. Dies soll den Angaben des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung zufolge die Zahl der Geförderten um sieben Prozent erhöhen. Weitere Neuerungen, wie die Anhebung des Kinderbetreuungszuschlags, ergänzen das 25. BAföG-Änderungsgesetz.

Bis die Gesetzesänderung in Kraft tritt, dauert es allerdings noch gut zwei Jahre. In der Zwischenzeit können Sie sich in der Rubrik „BAföG – Fragen und Antworten“ auf studienwahl.de über den aktuellen Stand der Förderung informieren. Dabei erfahren Sie beispielsweise, wie sich BAföG zusammensetzt, welche Voraussetzungen man erfüllen muss, um gefördert zu werden, und wieviel Geld nach dem Studium zurück gezahlt werden muss.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Wie finanziere ich mein Studium?"
Service, Kontakt & Impressum

Neue Studiengänge

Bocksbeutel mit Wein. Foto: Daniel KarmannIm Wein liegt die Wahrheit: Hochschule Geisenheim startet „International Wine Business“
Neuer Studiengang an der Hochschule Geisenheim University: Zum kommenden Wintersemester nimmt der Bachelor „International Wine Business“ den Betrieb auf. Das sechssemestrige Angebot ist komplett auf Englisch und beschäftigt sich mit dem Verkauf und dem Marketing von Weinen. Auf dem Studienplan stehen Fächer wie „Marketing Basics“, „International Wine Profiles“, „Viticulture“, „Evaluation of Wine“ und „Wine and Beverage Marketing“. Dabei lernen die Studierenden etwa, wie Wein angebaut und beurteilt wird. Die Absolventinnen und Absolventen schließen mit dem „Bachelor of Science“ ab. Ein Tätigkeitsfeld finden sie unter anderem bei Weinhändlern und -produzenten.
Weitere Informationen: www.hs-geisenheim.de/en/studiengaenge/bsc-international-wine-business.html

„Angewandte Trainingswissenschaften“: neuer Bachelor an der TH Deggendorf
Zum Wintersemester 2014/2015 beginnt an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der neue Studiengang „Angewandte Trainingswissenschaften“. Das Bachelorangebot verbindet theoretische mit kontinuierlich in das Studium integrierten praktischen Phasen. Neben allgemeinen naturwissenschaftlichen Kenntnissen (zum Beispiel Anatomie, Physiologie, Biochemie etc.) und trainingswissenschaftlichem Wissen werden auch sportwissenschaftliche Kompetenzen vermittelt. Im Rahmen des siebensemestrigen Studiums erhalten die Studierenden auch die Möglichkeit, die Qualifikation als B-Trainer des Deutschen Olympischen Sportbunds zu erwerben. Absolventinnen und Absolventen schließen mit dem „Bachelor of Arts“ ab und können beispielsweise in Sportorganisationen und Vereinen, Bildungseinrichtungen, bei Verbänden und Krankenkassen oder als Trainer/in im Breitensport arbeiten.
Weitere Informationen: www.th-deg.de/de/fakultaeten/bwl-wi/aktuelles/3839-neuer-studiengang-angewandte-trainingswissenschaften

„Digital Humanities“ in Trier vereint Informatik und Geisteswissenschaften
Informatik? Oder Geisteswissenschaften? Warum nicht beides: Die Universität Trier bietet zum kommenden Wintersemester „Digital Humanities“ an. Der interdisziplinäre Master-Studiengang widmet sich dem neuen und schnell wachsenden Forschungsfeld „Digital Humanities“ an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften und Informatik. Kernthemen sind unter anderem die Digitalisierung, Repräsentation, Archivierung, Aufbereitung, Visualisierung und Analyse von geistes- und kulturwissenschaftlichen Daten. Auf die Studierenden warten Fächer wie „Digitale Objekte“, „Informatik“ und „Introduction to Digital Humanities“. Das Studienangebot richtet sich in erster Linie an Bachelorabsolventinnen und -absolventen einer Geistes- oder Kulturwissenschaft oder einer Informatikwissenschaft. „Digital Humanities“ schließt mit dem „Master of Science“ ab und bereitet auf eine Tätigkeit zum Beispiel in Museen, Archiven, im Verlags- und Publikationswesen, in der universitären Forschung oder Tourismusbranche vor.
Weitere Informationen: www.uni-trier.de/index.php?id=52664


Aktuelles & Informationen

Studierende vor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Foto: Frank PiethDuale Hochschule Baden-Württemberg: neuer Standort Heilbronn
Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) hat mit dem Campus Heilbronn seit 1. Juli einen neuen eigenständigen Standort. Bis zu diesem Tag zählte dieser zur DHBW Mosbach. Nun wird er als „DHBW Heilbronn“ weitergeführt. Grund für die Eigenständigkeit ist die rasante Entwicklung der Studierendenzahl. War der Campus Heilbronn ursprünglich für 800 Eingeschriebene ausgelegt, ist ihre Zahl inzwischen auf etwa 1.500 angewachsen. Gegründet wurde der Standort 2010. Derzeit werden dort die Bachelor-Studiengänge „BWL – Dienstleistungsmanagement“, „BWL – Food Management“ sowie „BWL – Handel“ angeboten.
Weitere Informationen: www.heilbronn.dhbw.de

Ein halbes Jahrhundert voller Ideen und Innovationen: „Jugend forscht“ wird 50
Jubiläum bei „Jugend forscht“: Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb findet bereits zum 50. Mal statt. Auch im Jubiläumsjahr werden wieder Jungforscherinnen und -forscher gesucht, die Freude an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik haben und sich spannenden Projekten widmen möchten. Spezielle Aufgaben gibt „Jugend forscht“ dabei nicht vor. Vielmehr können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Forschungsthema frei wählen. Einzige Bedingung: Die Fragestellung muss sich einem der sieben Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik zuordnen lassen. Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler ab der vierten Klasse sowie Studierende im ersten Studienjahr – sofern sie nicht älter als 21 Jahre sind. Zugelassen werden sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- und Dreierteams. Anmeldeschluss ist der 30. November.
Weitere Informationen: www.jugend-forscht.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Frau skizziert etwas auf einer Flipchart. Foto: Friso Gentsch„Tag der offenen Tür“ an der EBC Hochschule in Stuttgart
„International Business Management“, „Tourism & Event Management“, „Business Psychology“ und „Fashion, Luxury & Retail Management“ – das sind die Bachelorstudiengänge, die an der privaten, staatlich anerkannten EBC Hochschule in Stuttgart angeboten werden. Wer sich ein genaues Bild von den Fächern machen will, hat dazu am 26. Juli Gelegenheit. Von 11 bis 16 Uhr findet dann der „Tag der offenen Tür“ statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge wie „International studieren – auf dem Weg zum globalen Mitarbeiter?“, „Event Management“ und „Ihr Studium im Ausland (International Office)“. Führungen durch die Hochschule und eine offene Studienberatung ergänzen den Infotag. Zudem besteht die Möglichkeit, mit Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden ins Gespräch zu kommen. Um eine Voranmeldung bis zum 23. Juli (heute!) unter stuttgart@ebc-hochschule.de wird gebeten.
Weitere Informationen: www.ebc-hochschule.de/de/standorte/campus-stuttgart/veranstaltungen-termine.html

Von Journalismus bis Eventmanagement: HMKW präsentiert Bachelorstudiengänge
Die private, staatlich anerkannte Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln öffnet am 26. Juli ihre Türen für Besucherinnen und Besucher. Diese können sich von 10 bis 16 Uhr über alle Bachelorstudiengänge der Hochschule informieren. Dazu zählen beispielsweise „Journalismus und Unternehmenskommunikation“, „Grafikdesign und Visuelle Kommunikation“ und „Medien- und Eventmanagement“. Auf dem Programm stehen etwa Probevorlesungen und Workshops sowie ein Informationsgespräch für Eltern. Außerdem wird die Semesterausstellung eröffnet. Eine Anmeldung für den „Tag der offenen Tür“ ist nicht nötig.
Weitere Informationen: www.hmkw.de/hochschule/campus-koeln/termine-koeln

Hochschule Heilbronn stellt Studiengänge am Campus Künzelsau vor
„Elektrotechnik“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen“? „Antriebssysteme und Mechatronik“ oder „Energiemanagement“? Oder doch lieber „Energieökologie“? Wer sich für einen dieser Studiengänge interessiert, sollte sich den 29. Juli dick im Kalender anstreichen. Am Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn findet von 14 bis 17 Uhr der „Bewerbertag“ statt. Dabei stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät für Technik und Wirtschaft die Hochschule und das Studienangebot in Künzelsau vor. Angekündigt sind unter anderem Präsentationen zu den Studieninhalten. Auch der Austausch mit Professorinnen und Professoren sowie Studierenden ist möglich.
Weitere Informationen: www.hs-heilbronn.de/bewerbertag-kuen


Thema des Monats „Wie finanziere ich mein Studium?"

Geldbeutel, vor dem Münzen liegen. Foto: Jessica BraunOhne Moos nix los – das gilt auch während des Studiums. Auch wenn zum kommenden Wintersemester in keinem Bundesland mehr an öffentlichen beziehungsweise staatlichen Hochschulen Studiengebühren für ein grundständiges Studium erhoben werden, können Fachbücher, Semester-, Sozial- und Verwaltungsbeiträge den Geldbeutel arg strapazieren. Hinzu kommen Kosten für Miete und andere Lebenshaltungskosten.

Im Thema des Monats „Wie finanziere ich mein Studium?“ stellt studienwahl.de verschiedene Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung vor. Dazu zählen etwa BAföG, Stipendien, Studienkredite und Bildungskredite. Außerdem erläutert Bernhard Börsel vom Deutschen Studentenwerk im Interview, wie BAföG eigentlich funktioniert. Pascal Pieters schildert hingegen seine Erfahrungen mit einem Nebenjob. Der 23-Jährige arbeitet beim Deutschen Roten Kreuz.

Eine Reportage zum Studienkredit, statistische Daten sowie weitere Informationen runden das Thema des Monats ab.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
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(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@meramo.de

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ISSN 2193-0813