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studienwahl.de - Newsletter Nr. 24 vom 26.11.2014

Liebe Leserin, lieber Leser,

Geldbeutel mit Banknoten und Münzen. Foto: Martin Rehmmehr Geld im Portemonnaie – das erhoffen sich viele Studierende. Ab dem Wintersemester 2016/17 geht dieser Wunsch zumindest für die BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger unter ihnen in Erfüllung. Grund ist die kürzlich vom Bundestag verabschiedete BAföG-Reform, die die Bedarfssätze der Studierenden künftig an die gestiegenen Lebenshaltungskosten anpasst.

So wird der Förderungshöchstsatz ab dem genannten Wintersemester von derzeit 670 Euro auf 735 Euro steigen. Der bisherige Freibetrag von 5.200 Euro erhöht sich auf 7.500 Euro. Kinderbetreuungszuschläge werden auf einheitlich 130 Euro pro Kind und der Wohnungszuschlag auf 250 Euro angehoben. Damit die Gesetzesänderung in Kraft tritt, muss der Bundesrat am 19. Dezember noch zustimmen, was jedoch als sehr wahrscheinlich gilt.

BAföG ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit, um im Studium finanziell über die Runden zu kommen. In der Rubrik „Finanzierung, Förderungsmöglichkeiten“ gibt Ihnen studienwahl.de einen Überblick über Stipendien und Studienkredite sowie Hinweise zum Thema Nebenjobs.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats „Industrie 4.0 - Digitalisierung in der Produktion“
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Junger Mann überwacht ein medizinisches Gerät. Foto: Sonja TrabandtNeuer Master: „Medizinisches Informationsmanagement“ an der Hochschule Hannover
Neues Angebot an der Hochschule Hannover: Zum kommenden Sommersemester startet unter Genehmigungsvorbehalt an der Fakultät III – Medien, Information und Design der Masterstudiengang „Medizinisches Informationsmanagement“. Die Hochschule reagiert damit auf eine Entwicklung, bei der Daten und Informationen in der Medizin eine immer bedeutsamere Rolle spielen. Auf dem Studienplan stehen entsprechend Fächer wie „Klinisches Daten- und Qualitätsmanagement“, „Statistische Datenanalyse“, „Implementierung und Pflege von Qualitätsmanagementsystemen“ sowie „Personalmanagement und -führung“. Die Regelstudienzeit beträgt drei Semester. Die Absolventinnen und Absolventen können Führungs- und Leitungsfunktionen sowie spezialisierte anspruchsvolle Tätigkeiten im medizinischen Informationsmanagement von Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen sowie in der klinischen Forschung und Arzneimittelsicherheit mit dem Fokus auf Daten- und Qualitätsmanagement übernehmen.
Weitere Informationen: http://f3.hs-hannover.de/studium/master-studiengaenge/medizinisches-informationsmanagement-mmi/index.htmlab

„Führung in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft“ startet an der Hochschule Kempten
Die Hochschule Kempten erweitert ihr Studienportfolio: Ab dem kommenden Sommersemester bietet sie den Master „Führung in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft“ an. Dieser soll dem demografischen Wandel, medizinischen Fortschritt sowie den Themen Migration, Integration und Inklusion Rechnung tragen. Der Masterstudiengang an der Fakultät Soziales und Gesundheit baut auf den dort angesiedelten Bachelorstudiengängen „Sozialwirtschaft“ und „Gesundheitswirtschaft“ auf. Allerdings richtet er sich auch an Absolventinnen und Absolventen anderer Studiengänge wie Soziale Arbeit, Gesundheitsmanagement und Betriebswirtschaftslehre. Entsprechend vertieft „Führung in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft“ interdisziplinär und anwendungsorientiert unter anderem Kenntnisse in der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie des Rechts im Sozial- und Gesundheitswesen. Die Regelstudienzeit ist mit drei Semestern in Vollzeit angegeben. Alternativ kann das Studium auch in Teilzeit innerhalb von sechs Semestern absolviert werden. Abschluss ist der „Master of Arts“.
Weitere Informationen: www.hochschule-kempten.de/studium/angebot-studiengaenge/soziales-gesundheit/fuehrung-in-der-sozial-und-gesundheitswirtschaft-master-of-arts/allgemeines.html


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ISMPraktikum in Las Vegas

Die Bachelor-Studiengänge der ISM sind mit Pflichtpraktika, Praxisprojekten und Exkursionen alle sehr praxisorientiert ausgerichtet, um den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Beispielsweise absolvierte Bachelor-Studentin Jelena Meyer Vincente ihr Praktikum als Hochzeitsplanerin in Las Vegas.

Weitere Informationen


Aktuelles & Informationen

Studierende mit einem Buch über den Islam in der Hand. Foto: Daniel LöbStipendienprogramm für muslimische Studierende und Promovierende
Neue Fördermöglichkeit: Seit diesem Wintersemester können sich muslimische Studierende und Promovierende beim Avicenna-Studienwerk um ein Stipendium bewerben. Wer an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist, kann dabei eine Grundförderung von bis zu 670 Euro pro Monat sowie eine zusätzliche Studienkostenpauschale von 300 Euro erhalten. Promovierende werden mit bis zu 1.150 Euro monatlich unterstützt. Bei der Bewerbung um ein Stipendium berücksichtigt das neue Studienwerk neben überdurchschnittlichen Leistungen auch das gesellschaftliche Engagement der Kandidat(inn)en. Das neue Begabtenförderungswerk hat bislang 65 Stipendien vergeben – zwei Drittel davon an Frauen. Bis 2018 stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung dem Avicenna-Studienwerk etwa zehn Millionen zur Verfügung. Eine weitere Million Euro hat die Stiftung Mercator während der Aufbauphase beigesteuert.
Weitere Informationen: www.avicenna-studienwerk.de

Bio, Mathe, Physik? MINT-Schnuppersemester an der TU München
Viele Abiturientinnen und Abiturienten liebäugeln mit einem Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), können sich jedoch nicht für ein konkretes Fach entscheiden. Ihnen hilft die Technische Universität München (TUM) mit dem Orientierungsprogramm „studium MINT“ auf die Sprünge. Dabei können Studieninteressierte ein Semester lang verschiedene Lehrveranstaltungen und Fakultäten besuchen. „studium MINT“ bietet neben einer Auffrischung der mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen tiefergehende Einblicke in die einzelnen Fachdisziplinen. Außerdem werden die Teilnehmer/-innen über die Berufsaussichten in den einzelnen MINT-Fächern informiert. Am Ende findet eine individuelle Studienberatung statt. Das Programm ist so konzipiert, dass ein Einstieg in ein Studium zum folgenden Wintersemester möglich ist. Für die Teilnahme am Orientierungsprogramm ist der Studierendenwerksbeitrag von 111 Euro fällig. Bewerbungen sind online noch bis zum 15. Januar 2015 möglich. Das „studium MINT“ zählt nicht als Wartesemester und kann auch nicht bei der BAföG-Förderung geltend gemacht werden.
Weitere Informationen: www.tum.de/studium/studienangebot/studium-mint


Info- & Schnupperveranstaltungen

Studierende im Bereich Medien. Foto: Jens Oellermann„Masterinfotag“ an der Hochschule für Medien Stuttgart
„Bibliotheks- und Informationsmanagement“, „Computer Science and Media“, „Deutsch-Chinesischer Studiengang Drucktechnologie und Management“, „Elektronische Medien“, „International Business“, „Master of Media Research“, „Packaging, Design & Marketing“ und „Print & Publishing“ – das sind die Masterstudiengänge an der Hochschule für Medien (HdM) Stuttgart. Wer mehr über die einzelnen Angebote erfahren möchte, sollte den „Masterinfotag“ am 28. November von 13.15 bis 17 Uhr besuchen. Den Auftakt der Veranstaltung bilden allgemeine Informationen zum Masterstudium gefolgt von Vorträgen aus den jeweiligen Fachbereichen. Außerdem referieren Vertreterinnen und Vertreter der HdM über Themen wie Bewerbung, Zulassung und Immatrikulation sowie Promotion und Forschung.
Weitere Informationen: www.hdm-stuttgart.de/master/infotag

HMKW in Berlin stellt Bachelorstudiengänge vor
„Tag der offenen Tür“ an der privaten, staatlich anerkannten Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Berlin: Am 28. November können sich die Besucherinnen und Besucher zwischen 12 und 17 Uhr ein Bild von den Bachelorstudiengängen „Journalismus und Unternehmenskommunikation“, „Grafikdesign und Visuelle Kommunikation“, „Medien- und Wirtschaftspsychologie“ sowie „Medien- und Eventmanagement“ machen. Auf dem Programm stehen dabei unter anderem persönliche Studienberatungen, Workshops, Exkursionen, Führungen sowie Vorlesungen. Wer sich für die Masterangebote „Konvergenter Journalismus“ oder „Wirtschaftspsychologie“ interessiert, kann unabhängig vom Infotag einen individuellen Termin mit der Studienberatung vereinbaren – telefonisch unter 030/467769330 oder via Mail an studienberatung-berlin@hmkw.de.
Weitere Informationen: www.hmkw.de/aktuelles/aktuelles-im-november/#c2467

„Tag der offenen Tür“ an der Katholischen Hochschule Mainz
Studieren am Rhein? Möglichkeiten hierzu bietet unter anderem die Katholische Hochschule Mainz, die sich am 2. Dezember beim „Tag der offenen Tür“ vorstellt. Von 10 bis 14 Uhr erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen über die verschiedenen Studiengänge an der Hochschule, über Zulassungsvoraussetzungen sowie zum Auswahlverfahren. Auf der Agenda steht dabei beispielsweise eine Fragerunde zu den Fachbereichen „Soziale Arbeit“, „Praktische Theologie“ sowie „Gesundheit und Pflege“ mit den Berufsgruppen Pflege, Hebammen, Physiotherapie und Logopädie. Im „Kaffee-Haus“ besteht außerdem Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen mit Lehrenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen.
Weitere Informationen: www.kfh-mainz.de

Ingenieur werden? RFH Köln informiert über Bachelorstudiengänge
Wer sich für die Studiengänge „Elektrotechnik“, „Maschinenbau“ und „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der privaten, staatlich anerkannten Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) interessiert, sollte sich den 2. Dezember im Kalender anstreichen. Dann findet an der Hochschule um 18 Uhr eine Infoveranstaltung rund um den „Bachelor of Engineering“ statt. Dabei stellen die Studiengangsleiter die verschiedenen Bachelorangebote in den Varianten Vollzeit und berufsbegleitend vor und widmen sich den Fragen der Besucherinnen und Besucher. Eine Anmeldung für den Informationsabend ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen: www.rfh-koeln.de/aktuelles/termine/infoveranstaltungen/index_ger.html?record_id=e3272&cur_id=e3272

Alle Jahre wieder: TU München lädt zur „Mastermesse“
Von „Advanced Construction and Building Technology“ über „Mathematik“ bis hin zu „Chemieingenieurwesen“ und „Wirtschaftsinformatik“ – die Technische Universität München (TUM) bietet zahlreiche Masterstudiengänge an. Sie stehen im Mittelpunkt der „TUM Mastermesse“ am 10. Dezember. Von 12 bis 16 Uhr präsentieren dabei die Fakultäten und Zentralen Einrichtungen der TUM ihre Angebote an Informationsständen. In persönlichen Gesprächen werden dort Fragen zu den Zugangsvoraussetzungen, dem Bewerbungsverfahren und den Studieninhalten beantwortet. Außerdem wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgezeigt, welche weiteren Studienmöglichkeiten ihnen mit ihrem Bachelorabschluss offenstehen. Auch Themen wie das Auslandsstudium, Sprachkurse und überfachliche Qualifikationsmöglichkeiten spielen auf der Veranstaltung eine Rolle. Begleitend zur Messe findet bereits von 11 bis 12 Uhr eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Job oder Master – Nach dem Bachelor zunächst in die Wirtschaft oder sofort ins Masterstudium?“ statt. Von 12.30 bis 13 Uhr geht es um „Finanzielle Fördermöglichkeiten fürs Studium im In- und Ausland“.
Weitere Informationen: www.tum.de/studium/im-studium/mastermesse


Thema des Monats Industrie 4.0 - Digitalisierung in der Produktion“

Jemand steuert einen Roboter. Foto: viaframe - Steffen Kirschner und Sebastian MildenbergerOb Breitband-Zugang, „Cloud-Computing“ oder mobiles Surfen: Das „neue Internet“ ist inzwischen aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und auch im industriellen Bereich schreiten technologische Entwicklungen rasant voran. Schlagworte gefällig? „Big Data“, „Smart Factory“ und „Industrie 4.0“ – um nur einige zu nennen. Doch inwieweit verändert sich damit der Studienalltag in den Ingenieurwissenschaften und im IT-Bereich? Und welche Anforderungen müssen Absolventinnen und Absolventen künftig erfüllen, um sich auf dem wandelnden Arbeitsmarkt zurechtzufinden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich studienwahl.de im „Thema des Monats“ „Industrie 4.0 – Digitalisierung in der Produktion“.

Dabei schildert beispielsweise Alexander Schulte-Mattler seine Arbeit am Projekt „Audi Industrie 4.0“. „Es geht darum, eine Produktionsstrategie zu entwickeln, damit in naher Zukunft eine ‚Smart Factory‘ entstehen kann“, erklärt der 28-jährige Doktorand. Wer mit dem Begriff „Smart Factory“ nichts anfangen kann, findet im Glossar zum „Thema des Monats“ Hilfe. Dort werden technische Fachbegriffe kurz und prägnant erklärt.

Weitere Artikel des Dossiers sind ein Interview mit Dagmar Dirzus von der VDI/VDE Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) sowie eine Bachelor- und Masterreportage. Links zu weiterführenden Informationen komplettieren das „Thema des Monats“.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
Meramo Verlag GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813