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studienwahl.de - Newsletter Nr. 1 vom 07.01.2015

Liebe Leserin, lieber Leser,

Zwei Frauen in einem Beratungsgespräch. Foto: Heidrun Hönningerwir hoffen, dass Sie gut ins neue Jahr gestartet sind und freuen uns, dass Sie uns auch 2015 die Treue halten. Als kleines Dankeschön hierfür starten wir diese Ausgabe mit guten Nachrichten für viele Studierende, die nebenbei jobben oder ein Praktikum machen:

Seit 1. Januar gilt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro brutto in der Stunde. Das macht sich auch für zahlreiche Studierende bemerkbar. Wer etwa seine Haushaltskasse mit Mini- oder Midi-Jobs aufbessert, muss sich ab sofort nicht mehr mit Löhnen unter dem Mindestsatz begnügen. So werden nun beispielsweise auch in der Gastronomie mindestens 8,50 Euro pro Stunde bezahlt – unabhängig von der Arbeitszeit und dem Umfang der Arbeit. Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit, Gefahrenzulagen oder Trinkgelder dürfen dabei nicht in die Kalkulation des Mindestlohns einbezogen werden.

Etwas kniffliger wird es bei Praktika. Grundsätzlich haben Praktikantinnen und Praktikanten Anspruch auf Zahlung des Mindestlohns. Allerdings gibt es einige Ausnahmen. Eine davon betrifft Pflichtpraktika, die auf Grund hochschulrechtlicher Bestimmungen verpflichtend geleistet werden. Auch bei freiwilligen Praktika von bis zu drei Monaten, die der beruflichen Orientierung dienen oder im Anschluss an ein Studium absolviert werden, greift der Mindestlohn nicht. Überschreiten sie jedoch die Dauer von drei Monaten, müssen ab dem ersten Tag des Praktikums mindestens 8,50 Euro pro Stunde bezahlt werden.

Weitere Infos zum Thema Praktikum finden Sie hier.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik „Entscheidungshilfen“
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Mann, der den Motor einer Baumaschine inspiziert. Foto: Christof Stache„Maschinenbau – Mobile Arbeitsmaschinen“ erweitert Angebot der FH Köln
Die Fachhochschule Köln plant einen neuen Studiengang: Zum kommenden Wintersemester startet das Bachelorangebot „Maschinenbau – Mobile Arbeitsmaschinen“. Es vermittelt in sieben Semestern zunächst natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen des Maschinenbaus und darauf aufbauend Kenntnisse rund um die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Land-, sowie Forst-, Erdbau- und Kommunalmaschinen beziehungsweise Baumaschinen. Dabei können sich die Studierenden im Hauptstudium für die Schwerpunkte Bau- und Baustoffmaschinen oder Landmaschinentechnik entscheiden. Auf dem Studienplan stehen unter anderem Fächer wie „Ingenieurmathematik“, „Maschinendynamik“, „Ölhydraulik/Pneumatik“ und „Baustofftechnik“. Für das vierte Semester ist ein Praktikum vorgesehen. Abschluss ist der „Bachelor of Engineering“. Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich beispielsweise in der Landwirtschaft, der Nahrungsmittelproduktion, der Bauwirtschaft sowie der Bau- und Baustoffmaschinenindustrie. Der Studiengang befindet sich derzeit im Akkreditierungsprozess.
Weitere Informationen: www.fh-koeln.de/studium/maschinenbau--mobile-arbeitsmaschine-bachelor_16302.php

Zwei neue Bachelorstudiengänge an der Hochschule Bochum
Am Campus Velbert/Heiligenhaus der Hochschule Bochum nehmen im Wintersemester 2015/16 die Studiengänge „Mechatronik und Produktentwicklung“ sowie „Technische Informatik“ den Betrieb auf. Das erstgenannte Bachelorangebot beschäftigt sich interdisziplinär mit den Ingenieurwissenschaften Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Beim Bachelor „Technische Informatik“ wird den Studierenden Wissen aus der Informatik in Kombination mit Kenntnissen der Elektro- und Kommunikationstechnik vermittelt. Ziel ist es, nach dem Studium IT-Systeme für technische Produkte entwickeln zu können, während bei „Mechatronik und Produktentwicklung“ der Bereich Konstruktion eine große Rolle spielt. Außerdem wird Wert auf Projektmanagement und Entwicklungsplanung gelegt. Die beiden Studiengänge werden dual und in Vollzeit angeboten. Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester, im dualen Modell verlängert sie sich auf neun Semester.
Weitere Informationen: www.hochschule-bochum.de/campus-velbert-heiligenhaus/studium/bachelor-studiengaenge/mechatronik-und-produktentwicklung.html


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Aktuelles & Informationen

Erzieher mit einer Schar Kinder. Foto: Elizaveta Shlosberg„Girls’Day“? „Boys’Day“? Neue Erklärvideos stellen die Aktionstage vor
Was genau sind eigentlich der „Girls‘Day“ und der „Boys’Day“? Wer sich diese Frage stellt, sollte sich die beiden Erklärfilme des „Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.“ angucken. Die beiden animierten Clips, die mit Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit entwickelt wurden, veranschaulichen den genauen Ablauf der Aktionstage und erläutern die Anmeldung dafür. Beim „Girls’Day“ beziehungsweise „Boys’Day“ können sich Schülerinnen und Schüler der fünften bis zehnten Klasse einmal im Jahr über verschiedene Berufe informieren, die für ihr Geschlecht noch eher untypisch sind. Derzeit gibt es in vielen technischen Berufen nach wie vor einen Männerüberschuss, während im sozialen und erzieherischen Bereich überwiegend Frauen tätig sind.
Weitere Informationen: www.girls-day.de/Header/Erklaerfilm und www.boys-day.de/Header/Boys_Day-Erklaerfilm

Neues Portal listet Fördermöglichkeiten für Studierende mit Behinderung
Studieren mit körperlicher Beeinträchtigung oder chronischer Erkrankung ist häufig eine besondere Herausforderung – etwas Unterstützung schadet dabei nie. Welche Fördermöglichkeiten es für betroffene Studierende gibt, verrät die Online-Plattform „Barrierefrei studieren“. Auf dem von der gemeinnützigen Initiative für transparente Studienförderung betriebenen Portal können die Nutzerinnen und Nutzer ein kostenloses Profil anlegen und mittels eines Matching-Verfahrens einen ersten Eindruck von den individuellen Förderangeboten erhalten. Hierbei werden 13 Förderkriterien berücksichtigt und mit einer Datenbank abgeglichen, in der rund 1.600 Fördermittel erfasst sind. Dazu zählen finanzielle Hilfen wie Stipendien und Fahrtkostenzuschüsse ebenso wie bedarfsgerechte Arbeitsmittel und Assistenzleistungen sowie weitere Unterstützungsmöglichkeiten.
Hinweis: Passende Fördermöglichkeiten für Personen mit körperlicher Beeinträchtigung liefert auch der Stipendienlotse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Unter www.stipendienlotse.de/datenbank.php steht hierfür ein entsprechendes Auswahlfeld („Stipendien speziell für Menschen mit Behinderung“) zur Verfügung.
Weitere Informationen: www.barrierefrei-studieren.de


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www.hmkw.deTag der offenen Tür an der HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft

Du interessierst Dich für ein Studium im Bereich Journalismus, Design, Eventmanagement oder Psychologie? Lerne die Studienangebote der HMKW kennen! Unsere Hochschule lädt Dich zum Tag der offenen Tür ein. An den Standorten Berlin und Köln kannst Du mehr über die Studiengänge erfahren und an spannenden Vorlesungen und Workshops teilnehmen.
Termine: Köln: 17.01.2015 Berlin: 30.01.2015
Mehr: www.hmkw.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Betriebswirt vor einem Notebook. Foto: Axel JusseitBeratungsnachmittag an der Hochschule Weserbergland in Hameln
„Betriebswirtschaft“, „Gesundheitsmanagement“, „Wirtschaftsinformatik“ – das sind einige der Studiengänge an der privaten, staatlich anerkannten Hochschule Weserbergland (HSW) in Hameln. Wer sich selbst einen Eindruck vom Angebot verschaffen möchte, kann dies am 8. Januar tun. Ab 17.30 Uhr findet ein unverbindlicher Beratungsnachmittag an der HSW statt. Dabei besteht für die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich sowohl über duale als auch berufsbegleitende Studiengänge zu informieren und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Räumlichkeiten der Hochschule kennenzulernen.
Weitere Informationen: www.hsw-hameln.de/hsw/termine.php#ctext1946

Tag der offenen Tür an der TU Bergakademie Freiberg
Die Technische Universität (TU) Bergakademie Freiberg öffnet ihre Türen: Am 15. Januar können sich Schülerinnen und Schüler von 9.30 bis 14 Uhr mit ihren Fragen zu den angebotenen Studiengängen an die Studienfachberaterinnen und -berater der sechs Fakultäten wenden. In Präsentationen werden außerdem die einzelnen Fächer kurz vorgestellt. Darüber hinaus stehen Besichtigungen und Führungen auf dem Programm – etwa durch die chemischen, physikalischen und biologischen Institute. Probevorlesungen und Infovorträge zu den Themen Studienfachfindung, Bewerbung, Zulassung, Einschreibung, Wohnen, BAföG, Soziales sowie Frauen in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Berufen ergänzen den Tag der offenen Tür.
Weitere Informationen: http://tu-freiberg.de/node/16057

Vorträge, Vorlesungen, Führungen: Infotag an der Universität Paderborn
Schülerinnen und Schülern einen Eindruck vom Studienalltag vermitteln und sie über verschiedene Studienmöglichkeiten informieren – dieses Ziel hat der Infotag an der Universität Paderborn am 19. Januar. Ab 9 Uhr stellen Hochschullehrer/-innen und andere Fachvertreter/-innen die Studiengänge der Hochschule vor. Interessierte können dabei auch an regulären Lehrveranstaltungen teilnehmen. Darüber hinaus werden Labor- und Bibliotheksführungen angeboten. Die Fachschaften, Stipendienwerke, das Zentrum für Sprachlehre, das Zentrum für Informations- und Medientechnologien und andere Einrichtungen und Gruppierungen präsentieren sich außerdem mit Infoständen.
Weitere Informationen: zsb.uni-paderborn.de/schnupperangebote/infotag

Hochschulstandort Frankfurt am Main stellt sich vor: „MainStudy 2015“
Fünf Hochschulen am Main machen gemeinsame Sache: Von 19. bis 22. Januar veranstalten die Goethe Universität Frankfurt am Main, die Frankfurt University of Applied Sciences, die Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen die „MainStudy 2015“. Dabei können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Bild von den unterschiedlichen Studiengängen und Berufsperspektiven in der Region machen. Außerdem ist es ihnen möglich, Einrichtungen und Institute zu besichtigen und erste Kontakte mit Studierenden und Professorinnen und Professoren zu knüpfen.
Weitere Informationen: www.mainstudy.de

30 Hochschulen präsentieren sich bei Messe in Bonn
Studieren – aber was? Wer Hilfe bei der Orientierung benötigt, sollte die Bonner Hochschulmesse besuchen. Bereits zum 15. Mal präsentieren sich dort am 20. Januar 30 Hochschulen aus Bonn, Köln, Aachen, Wuppertal, Siegen und Koblenz. Mit dabei sind unter anderem die Universitäten Bonn und Köln, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen sowie die Deutsche Sporthochschule Köln. Von 14 bis 18 Uhr können sich die Besucherinnen und Besucher mit Studienberater/-innen an Messeständen über das jeweilige Studienangebot, Voraussetzungen, Bewerbungsmodalitäten und Studienschwerpunkte unterhalten. Weitere Aussteller der von der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg organisierten Veranstaltung informieren etwa zum BAföG sowie zu den Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes nach der Schulzeit. Darüber hinaus bieten Vorträge Einblick in unterschiedliche Studienrichtungen wie Lehramt, Medizin, Soziale Arbeit und Sport. Die Hochschulmesse findet in der Beethovenhalle in Bonn statt.
Weitere Informationen: www.hochschulmesse.de


Rubrik Entscheidungshilfen“

Junge Frau im Berufsinformationszentrum. Foto: Meramo StudiosWie soll es nach der Schule weitergehen? Diese Frage bereitet vielen (angehenden) Abiturientinnen und Abiturienten Kopfzerbrechen. Dabei wird jedoch niemand mit seiner Entscheidung alleine gelassen. Zahlreiche Unterstützungsangebote erleichtern die Wahl der richtigen Ausbildung oder eines passenden Studiums.

In der Rubrik „Entscheidungshilfen“ stellt studienwahl.de einige wichtige vor. Dazu zählt beispielsweise das Berufsinformationszentrum (BiZ). In zahlreichen Broschüren und Büchern finden die Besucherinnen und Besucher dort Informationen zu allen Berufen und Ausbildungen beziehungsweise Studiengängen.

Darüber hinaus ist ein Termin bei der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit sinnvoll. Auch die Hochschulen bieten entsprechende Beratungsstellen an. Self-Assesments, Orientierungstests und Praktika sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, sich seine eigenen Wünsche und Ziele vor Augen zu führen. Mehr zum Thema „Entscheidungshilfen“ finden Sie hier.

 

Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
Meramo Verlag GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@meramo.de

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ISSN 2193-0813