Newsletter Nr. 20
05.10.2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

Bauingenieurin berechnet etwas auf einer Baustelle. (Foto: Ralph Hölzer)Spezielle Infotage, Schnupperunis für Mädchen, Frauenstudiengänge im technischen Bereich – die Hochschulen geben sich reichlich Mühe, mit überholten Rollenklischees aufzuräumen.

Erfolg haben sie damit offenbar nur bedingt: Laut einer Untersuchung des Statistischen Bundesamts (Destatis) entscheiden sich Frauen und Männer bei der Studien- und Berufswahl weiterhin häufig geschlechtertypisch. So lag der Frauenanteil bei den Anfänger/-innen in den Ingenieurwissenschaften im Jahr 2014 deutschlandweit bei 21 Prozent – und damit unter dem OECD-Durchschnitt von 24 Prozent. In diese Zahl fließen sowohl Studiengänge, als auch Fachschulen und -akademien mit ein.

Deutlich mehr Frauen entschieden sich für eine berufliche Zukunft in den Bereichen Erziehungswissenschaften (Frauenanteil: 74 Prozent), Gesundheit und Soziales (72 Prozent) oder Geisteswissenschaften und Kunst (68 Prozent). Relativ ausgeglichen war das Geschlechterverhältnis in den Fächern Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie im Dienstleistungssektor.

Deutliche Unterschiede in puncto Geschlechterverteilung zeigen sich laut Destatis zwischen den einzelnen Bundesländern. Während Brandenburg eine Anfängerinnenquote von 30 Prozent in den Ingenieurwissenschaften hatte, lag sie im Saarland bei 15 Prozent. In den Bereichen Bio- und Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik war das Bild ähnlich.

Höchste Zeit, alte Verhaltensmuster über Bord zu werfen – gerade bei der Studien- und Berufswahl. Welche Informationsangebote Sie dabei nutzen können, erfahren Sie in unserer Rubrik "Studienfachwahl – typisch Frau, typisch Mann?".

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:

Neue Studiengänge

Aktuelles & Informationen

Info- & Schnupperveranstaltungen

Rubrik "Studieren im Ausland"

Impressum & Kontakt

Neue Studiengänge

IT-Expertin steht zwischen Server-Schränken. (Foto: Christof Stache)Neuer Bachelor geplant: "Industrie-4.0-Informatik" an der OTH Amberg-Weiden

Das Schlagwort "Industrie 4.0" ist in aller Munde. Darauf reagiert die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden mit dem neuen Studiengang "Industrie-4.0-Informatik". Der Bachelor startet voraussichtlich zum Wintersemester 2017/18 und bereitet die Studierenden auf Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen Informatik und Ingenieurwesen vor. Das Angebot wird auf dem bestehenden Schwerpunkt "Industrie-Informatik" des Studiengangs "Angewandte Informatik" aufbauen. Erweitert wird es durch Themen wie Big Data Analyse, IT-Sicherheit und Industrie-Netzwerke. Großen Stellenwert innerhalb von "Industrie-4.0-Informatik" sollen außerdem Praktika und Studienprojekte haben. Nähere Angaben zur Studiendauer und dergleichen sind bislang nicht bekannt.

Weitere Informationen: www.oth-aw.de

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Aktuelles & Informationen

Studentin sitzt auf einer Bank und blättert in einem Buch. (Foto: Julien Fertl)Mehr Geld für Stipendiaten/-innen: Höchstförderung steigt auf 735 Euro

Viele Stipendiaten/-innen können sich ab diesem Wintersemester auf mehr Geld freuen. Sie profitieren von den Leistungsverbesserungen für BAföG-Empfänger/-innen, die ab sofort sieben Prozent mehr Förderung erhalten. Damit erhöht sich auch das monatliche Grundstipendium für die Geförderten der 13 deutschen Begabtenförderungswerke von maximal 670 Euro auf 735 Euro. Auch Promovierende, die finanziell unterstützt werden, haben nun mehr Geld im Portemonnaie: Sie erhalten monatlich 200 Euro mehr. Studierende Eltern profitieren zudem von einer höheren Kinderbetreuungspauschale.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen: www.stipendiumplus.de

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Info- & Schnupperveranstaltungen

Studierender sitzt mit dem Laptop auf einer Parkbank. (Foto: Julien Fertl)Herbstuni in Göttingen: Hochschule stellt Studienangebot und Campus vor

Wer die nächsten Ferien sinnvoll nutzen möchte, sollte sich die Herbstuni an der Universität Göttingen dick im Kalender anstreichen. Am 7. und 14. Oktober können Interessierte das Studienangebot der Hochschule sowie den Campus kennenlernen. Die Herbstuni startet an beiden Tagen mit grundsätzlichen Informationen zum Studium in Göttingen. Danach folgt Wissenswertes zur Studienwahl. Auch eine Fragerunde mit Studierenden sowie eine Campusführung stehen auf der Agenda. Ergänzt wird das Programm durch Einzel- und Stipendienberatungen sowie Sprechstunden für Studieninteressierte mit beruflicher Qualifikation oder Fachhochschulreife. Start der Herbstuni ist jeweils um 9.15 Uhr.

Weitere Informationen: www.uni-goettingen.de/Herbstuni

Messe "Dual studieren" an der Hochschule Coburg

Über 40 Unternehmen der Region Bamberg-Coburg präsentieren sich bei der Messe "Dual studieren" am 15. Oktober. An der Hochschule Coburg stellen sie von 10 bis 14 Uhr ihre dualen Studienmöglichkeiten vor. Auf dem Programm stehen darüber hinaus Vorträge rund um die Themen duales Studium und Ausbildung, zum Beispiel "Der Weg ins Euro-Hotel-Management", "Ausleseverfahren an Bayerischen Behörden" und "Sozial dual? Erziehung oder Pflege dual studieren". Der Eintritt zur Messe ist frei; veranstaltet wird sie von der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg in Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg.

Weitere Informationen:  www.hs-coburg.de/studium/angebote-fuer-schuelerinnen-und-kitas/messe-dual-studieren.html 

Uni Bielefeld: Herbsthochschule für Schülerinnen

Schülerinnen, die Spaß an Mathe, Physik, Technik und Informatik haben, sollten sich die Zeit zwischen dem 17. und 20. Oktober freihalten. Dann findet an der Universität Bielefeld die Herbsthochschule statt. Die Orientierungstage unterstützen Frauen der Jahrgangsstufen 10 bis 13 bei der Studien- und Berufswahl. In Vorlesungen, Workshops und bei Laborbesuchen erhalten sie Einblick in naturwissenschaftliche und technische Studiengänge. Die Teilnahme an der Herbsthochschule von Montag bis Donnerstag kostet 135 Euro. Darin enthalten sind Gebühren von 30 Euro sowie die Kosten für drei Übernachtungen inklusive Frühstück.

Weitere Informationen und Anmeldung:  www.uni-bielefeld.de/Benutzer/SchuelerInnen/Buero/peanuts_Index.html 

Hörsaalluft schnuppern an der TU Ilmenau

Wer an der Technischen Universität (TU) Ilmenau Hörsaalluft schnuppern möchte, kann das von 17. bis 21. Oktober sowie 2. bis 4. November. Bei den Schnupperstudientagen werden vorrangig Vorlesungen aus den Ingenieurwissenschaften, aber auch aus anderen Studiengängen angeboten. Von 8 bis 11 Uhr haben die Teilnehmer/-innen außerdem Gelegenheit, am zentralen Infopunkt im Foyer des Humboldtbaus individuelle Fragen rund um das Studium an der TU zu stellen. Übernachtungen während der Schnupperstudientage sind unter anderem in der nahe gelegenen Jugendherberge möglich.

Weitere Informationen: www.tu-ilmenau.de/schnuppern

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Rubrik: "Studieren im Ausland"

Junge Frau steht vor einer Fotowand mit Urlaubsbildern. (Foto: Martin Rehm)

Asien, Amerika, Europa – in kaum einem anderen gesellschaftlichen Bereich ist Internationalität so selbstverständlich wie in der Wissenschaft. Das macht sich bereits im Studium bemerkbar: Angesichts einer Vielzahl etablierter Hochschulkooperationen haben Studierende zahlreiche Möglichkeiten, ein oder mehrere Semester im Ausland zu verbringen.

Wenn auch Sie mit dem Gedanken spielen, ihrer Heimat für einige Zeit den Rücken zu kehren, empfehlen wir Ihnen unsere Rubrik "Studieren im Ausland". Darin erfahren Sie, welche guten Gründe für den Trip an eine fremde Hochschule sprechen, wie Sie diesen organisieren und welche Länder besonders hoch im Kurs stehen. Auch auf den richtigen Zeitpunkt für das Auslandsstudium geht unser Dossier näher ein.

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Impressum und Kontakt

Herausgeber:

Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Redaktion:

Meramo Verlag GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Andreas Bund, Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@meramo.de

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ISSN 2193-0813

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