Newsletter 20. Februar 2009
Im Frühjahr öffnen viele Hochschulen ihre Türen und Hörsäle für Schüler/innen, um ihnen einen Einblick in ihr Studienangebot und das Studentenleben an sich zu gewähren. In Schnuppervorlesungen und Seminaren erfahren die angehenden Studis dann, wie ein Studium abläuft. Einige Termine finden Sie in diesem Newsletter.
Außerdem haben an der Hochschule Niederrhein Masterstudierende der Wirtschaftswissenschaften den "Großen Studentenreport 2008" erstellt. Da geht es um Vorurteile, Stereotype und das "Hotel Mama". Einen Teil der Ergebnisse stellen wir in diesem Newsletter vor.
Viel Spaß beim Lesen wünschen
die Herausgeber und die Redaktion von "Studien- und Berufswahl"
Junior-Uni, Schnupperstudium & Co.
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Apropos: Studieren in Schweden
StarterstudiumFür alle Abiturientinnen und Abiturienten, die sich für ein Studium der Natur- und Ingenieurwissenschaften interessieren und in diesem Sommersemester Uniluft schnuppern möchten, bietet die Universität des Saarlandes das "Starterstudium" an. Angeboten werden Anfängervorlesungen und Übungen in den naturwissenschaftlichen Fächern sowie in den Grundlagen der Mathematik. Die erbrachten Leistungen können dann in den meisten Fächern im späteren Studium anerkannt werden. Das Starterstudium dauert ein Semester, Studiengebühren fallen nicht an.
Studieninteressierte können sich am 17. März an den drei Trierer Fachhochschulstandorten über das Studium an der FH Trier informieren und sich einen Überblick über das Studienangebot in den Bereichen Gestaltung, Informatik, Technik, Wirtschaft und Umwelt verschaffen.
Darüber hinaus gibt es Infos zu Themen wie Au Pair, Work and Travel und das Freiwillige Soziale Jahr bzw. soziale Dienste im Ausland.
Auch die Ausbildungsmöglichkeiten an den "Dualen Hochschulen" in Baden-Württemberg werden vorgestellt. Die Katholische FH in Mainz sowie die Fachhochschulen Köln, Koblenz, Kaiserslautern und Bad Honnef informieren ebenfalls über ihr Studienangebot.
Physik erleben können Schüler/innen der Klassen 8 und 9 in den kommenden Osterferien an der Ruhr-Universität-Bochum (RUB): von den Farben des Lichtes und dem Blick ins Körperinnere über Radioaktivität bis zum Bau von Windrädern. Die Fakultät für Physik und Astronomie der RUB bietet gemeinsam mit dem Alfried Krupp-Schülerlabor vom 06. bis 09. April die Projektwoche "In unbekannte Welten schauen" an.
Anmeldungen sind bis zum 20. März möglich.
Die Hochschule Neubrandenburg lädt am 04. April Schüler/innen der oberen Klassenstufen und alle an einem Studium Interessierten zu ihrem Hochschulinformationstag "HIT 2009" ein.
Am "HIT 2009" stehen Führungen, praktische Übungen und Aktionen auf dem Programm. Zur Bewerbung und zu den teilweise notwendigen Vorpraktika, zu den Fristen und Zulassungsbedingungen, zum studentischen Wohnen, zum BAföG und zur studentischen Krankenversicherung wird im Foyer des Hauptgebäudes beraten.
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Design und Journalismus! In praxisnahen Workshops erwerbt Ihr nicht
nur professionelles Know-how für Abi-Vorbereitungen, Ihr habt auch die
Möglichkeit herauszufinden, wo eure Stärken im Hinblick auf die spätere
Studien- und Berufswahl liegen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Mehr Infos unter www.fhm-bielefeld.de/pimp-your-abi.html
TIPP: Noch mehr aktuelle Veranstaltungshinweise für Schüler/innen und Studieninteressierte gibt's bei Studienwahl.de
An der Fachhochschule Erfurt soll zum Wintersemester 2009/10 der Studiengang "Verkehrsinformatik" starten. Das Studium wird von den Fachrichtungen Verkehrs- und Transportwesen sowie Angewandte Informatik angeboten. Verkehrsinformatik ist eine Kombination eines grundständigen Informatik-Studiums mit Inhalten des Studiums des Verkehrs- und Transportwesens. Die Studierenden lernen dort IT-Lösungen in allen Bereichen des Verkehrs- und Transportwesens entwickeln und einsetzen zu können. Nach ihrem Studium können sie z.B. als Systemarchitekten und Entwickler von Telematikanwendungen, als Software-Entwickler im Bereich Logistik/Transport oder als Systembetreuer von IT-Systemen im Verkehrs- und Transportwesen tätig werden.
TIPP: Infos über Studienangebote gibt's auch bei Studienwahl.de
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Das "Hotel Mama" ist bei den Studierenden der Hochschule Niederrhein über alle Fachbereiche hinweg beliebt: 35 Prozent der 536 befragten Studierenden wohnen noch zu Hause. Das ist eines der Ergebnisse des "Großen Studentenreports 2008", den Masterstudierende der Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Niederrhein im Kurs "Multivariate Analyse von Erhebungsdaten" erstellt haben. In dieser Studie sind sie Vorurteilen und Sterotypen bei Studierenden auf den Grund gegangen - und haben viel Spannendes herausgefunden. Was, das kann man hier nachlesen.
Startschuss für Freiwilligendienst "kulturweit" Beim neuen Freiwilligendienst des Auswärtigen Amtes "kulturweit" können sich junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren 6 oder 12 Monate in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik engagieren.
Die Partnerorganisationen bieten den Freiwilligen Einsatzstellen in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa an. Typische Einsatzfelder sind z.B.: Einsatz in einer deutschen Schule und Organisation von Projekten in einer Außenstelle des Deutschen Akademischen Austausch Diensts, des Goethe Instituts oder des Deutschen Archäologischen Instituts.
„kulturweit“ basiert auf den Regelungen für das Freiwillige Soziale Jahr. Koordiniert und durchgeführt wird dieser Freiwilligendienst von der deutschen UNESCO-Kommission.
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ISM – jetzt bewerben!Wer sich für ein Bachelor-Studium in "International Management", "Tourism & Event Management", "Communications & Marketing" oder "Corporate Finance" interessiert, kann sich jetzt für das Wintersemester 2009 an der ISM bewerben.
Aufnahmetesttermine: 06.03. (Campus Dortmund), 17.04. (Campus Frankfurt), 20.03. (Campus München).
Mehr Infos: www.ism.de
Schüler entwickeln Mikrochips Schüler/innen der Jahrgangsstufen 9 bis 13 sind aufgerufen, sich beim Wettbewerb "INVENT a CHIP" zu beteiligen. Dabei gilt es, 20 Fragen aus der Welt der Mikro- und Nanoelektronik zu beantworten und eine eigene Idee für einen Mikrochip zu entwickeln.
Die Wettbewerbsunterlagen wurden bis Mitte Februar bundesweit an 3.300 weiterführende Schulen versandt - vielleicht liegen sie schon bei Ihrem Fachlehrer? Einsendeschluss der Fragebögen ist der 05. April.
"MUSARTE Wege zur Kunst" ist eine spezielle Internet-Suchmaschine, die nur Quellen im Original durchsucht: Websites von Museen, Künstlern und Galerien, aber auch von Hochschulen, Städten und Gemeinden. Vorteil: Die wirklich interessanten Infos müssen nicht aus Tausenden von Treffern mühsam herausgefunden werden. MUSARTE wendet sich mit diesem Angebot an Schüler/innen, Studierende und alle, die sich für Kunst interessieren.
Bio hält verstärkt Einzug an den deutschen Hochschulmensen: 45 der insgesamt 58 Studentenwerke bieten in mehr als 140 Mensen Bio-Essen an. Das teilt das Deutsche Studentenwerk mit. 33 Studentenwerke tragen sogar das offizielle Bio-Siegel nach der EG-Ökoverordnung.
Beim Studierenden-Wettbewerb "Mensa des Jahres" belegten die beiden Mensen des Studentenwerks Osnabrück die Spitzenplätze in der Kategorie "Bio-Mensa".
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Mit Fremdsprachen zum ErfolgSprachen eröffnen neue Perspektiven. Internationale Kontakte und Einblick in andere Kulturen erweitern den Horizont. Beruflich steigen die Erfolgsaussichten. Nach der Schule führen viele Wege ins Ausland: Studienjahr, Uni-Vorbereitung, Auslandspraktikum. Derzeit gibt es einen Freiflug bis € 800,- für das EF Studienjahr.
Infos unter: www.ef-deutschland.de
Zwischen Lund und Uppsala Knapp 2.900 deutsche Studierende zog es im Jahr 2005 an eine Hochschule im schwedischen Königreich. Damit steht Schweden auf Platz sieben in der Rangfolge der beliebtesten Zielländer deutscher Studierender. Was macht den Reiz dieses skandinavischen Landes für einen Studienaufenthalt aus? Ist es der gute Ruf, den das gesamte Bildungssystem Schwedens international genießt? Sind es die bekannt guten Studienbedingungen an den oft traditionsreichen Hochschulen, die relativ niedrige Sprachbarriere, die lockere Campusatmosphäre oder die einzigartigen Landschaften, die ein Naturerlebnis pur bieten?
Eine ehemalige Erasmusstudentin, Masterstudentin und jetzt Doktorandin in Schweden berichtet im aktuellen Thema des Monats von ihren Motiven und Erfahrungen aus dem Land der Elche: www.studienwahl.de
ISSN 1860-1847