Logo Stiftung für Hochschulzulassung Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo studienwahl.de
Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Eine blonde Frau sitz alleine in einem großen Vorlesungssaal mit gelben Stühlen.
Nach der Studienfachwahl steht die nächste große Entscheidung an: Welcher Hochschultyp ist der richtige für mich? Foto: Ria Kipfmüller

Uni, Hochschule, Kunsthochschule Welcher Hochschultyp passt?

Drucken Versenden

Lena Nischwitz (20) ging es so wie vielen Schüler(inne)n. Nach dem Abitur war sie erst einmal unschlüssig, was sie studieren wollte. Schließlich entschied sie sich für den Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Bielefeld. Mittlerweile ist sie im fünften Semester. „Das Studium kombiniert BWL mit psychologischen Modulen und zielt darauf ab, dass wir später im Personalmanagement oder im Marketing arbeiten“, erklärt sie. Sie selbst interessiert sich vor allem für den Personalbereich.

Foto von Lena Nischwitz.

Lena Nischwitz

Foto: Privat

Ein Universitätsstudium der Psychologie wäre für Lena Nischwitz keine Alternative gewesen. „Ich wollte ja nicht in Richtung Therapie. Und wegen meiner Spezialisierung auf Wirtschaftspsychologie bin ich nun an der FH gelandet“, blickt die 20-Jährige zurück.

Wiebke Schröder vom Team Akademische Berufe der Arbeitsagentur Hamburg hingegen erlebt immer wieder, dass die Abiturienten ein Studium an der FH gar nicht in Erwägung ziehen. „Das ist noch so in den Köpfen drin. Die Eltern und die Lehrer denken immer noch, ein Studium an der Uni sei höherwertig. Das ist spätestens seit der Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse längst Vergangenheit“, erklärt sie. Christian Tauch, Leiter des Bereichs Studium und Lehre der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ergänzt: „Die Grenzen verlaufen heutzutage fließend. Die Abschlüsse Bachelor und Master, die an beiden Hochschultypen verliehen werden, sind gleichwertig. Das drückt sich auch darin aus, dass es, anders als früher beim Diplom, keinen Zusatz ‚FH‘ mehr gibt.“ Auch die Abschlüsse akkreditierter dualer Studiengänge an Berufsakademien sind denen an Hochschulen gleichgestellt.

Unterschiedliche Fächerschwerpunkte

Foto von Wiebke Schröder.

Wiebke Schröder

Foto: Privat

Unis mit strengen Stundenmodulplänen und Unternehmenskooperationen, Fachhochschulen mit Forschungsprojekten: Die klassische Teilung Wissenschaft und Theorie (Uni) einerseits und Praxisorientierung (FH) andererseits trifft heute nicht mehr ganz zu, Unterschiede gibt es dennoch, zum Beispiel bei den Zugangsvoraussetzungen: Für die Uni brauchen Studieninteressierte die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, für die FH reicht auch die Fachhochschulreife (Ausnahme Hessen, wo mit Fachhochschulreife auch Bachelorstudiengänge an Universitäten studiert werden können). Außerdem besitzen Unis und gleichgestellte Hochschulen das Promotionsrecht. Die Fächerschwerpunkte an den Fachhochschulen und Berufsakademien liegen vor allem in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, in der Sozialen Arbeit und im Design, wohingegen an den Universitäten alle klassischen Disziplinen gelehrt werden. „Geisteswissenschaften, Sprachwissenschaften, Medizin, Jura und Lehramt kann man nur an der Uni studieren. Grundständige Studiengänge, die bereits spezialisiert und ganz auf die Praxis zugeschnitten sind, gibt es überwiegend an Fachhochschulen“, ergänzt Wiebke Schröder und spielt damit auch auf Lena Nischwitzs Studiengang an.

Tipp: Bei der Entscheidungsfindung, welcher Hochschultyp am besten für Sie geeignet ist, helfen Ihnen die Berufs- und Studienberatung der Agentur für Arbeit vor Ort sowie die Studienberatungen der Hochschulen.

Die 20-jährige Studentin ist froh, dass sie die Wirtschaftspsychologie an die FH geführt hat. Es gibt feste Lernvorgaben und in den Vorlesungen und Seminaren sind nie über 100 Leute. „Wir sind hier nicht nur eine Nummer, die Dozenten kennen uns mit Namen. Jeder wird beachtet, jeder hat die Chance hinterherzukommen“, schildert sie. In der Regel wisse man, was in den Klausuren auf einen zukomme. „Das ist vergleichbar mit der Schule. Aber ich sehe das als Vorteil“, sagt sie. Wiebke Schröder ergänzt: „Die Abbrecherquote an den FHs ist geringer als an den Unis – sicherlich auch wegen der intensiveren Betreuung.“ An den Universitäten wird von den Studierenden mehr Selbstverantwortung und Eigeninitiative erwartet.

Starker Bezug zum Berufsleben

An beiden Hochschultypen gibt es Vorlesungen, Seminare und Übungen. Der Praxisbezug in Lena Nischwitzs FH-Studium hat aber vergleichsweise mehr Gewicht. Viele ihrer Dozenten kommen aus Unternehmen und beleuchten jede theoretische Vorlesung unter einem praktischen Aspekt. „Da mir klar war, dass ich im Personalbereich arbeiten möchte und nicht wissenschaftlich oder forschend, war mir der Praxisbezug sehr wichtig“, sagt die Studentin. Im sechsten und letzten Semester wird sie bei einem dreimonatigen Pflichtpraktikum ihr Wissen in einem Unternehmen anwenden.

Gerade der direkte Bezug zum späteren Berufsleben spreche viele junge Leute an, erklärt Wiebke Schröder. „Je mehr aber jemand Freude am Theoretisieren, am Sachendurchdringen hat, desto mehr spricht für ein Uni-Studium. Es ist auch etwas für Studierende, die zum Beispiel eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen wollen, Forscher oder auch Vorstandsvorsitzende werden wollen, die promoviert haben sollten.“ Wer noch praxisorientierter mit direktem Bezug zum Arbeitsalltag studieren möchte, für den sei ein duales Studium zum Beispiel an einer Berufsakademie oder Dualen Hochschule (siehe Reportage) das Richtige. „Die Hälfte des Studiums ist man dann in einem Unternehmen, was dann aber auch heißt, dass man für den Studienteil faktisch nur die Hälfte der Zeit hat. Das ist nicht für jeden etwas“, merkt sie an.

Für den Master an die Uni

Am Ende ihres sechssemestrigen Studiums wird Lena Nischwitz mit 21 Jahren den Bachelor of Science haben. „Ich möchte einen Master dranhängen. Jetzt bin ich noch im Lernen drin und will mir alle Türen offenhalten“, sagt sie. Allerdings denkt sie darüber nach, für den Master an die Uni zu wechseln, um mal eine andere Perspektive kennenzulernen. Diese Möglichkeit steht ihr grundsätzlich offen (siehe Reportage).

Foto von Christian Tauch.

Christian Tauch

Foto: Privat

„Im Endeffekt zählt, dass man dort landet, wo man sich am besten aufgehoben fühlt, wo man glücklich und erfolgreich ist. Hierbei ist Selbstreflexion das A und O. Kann ich mich selbst motivieren, dann werde ich auf der Uni eher keine Probleme haben. Oder brauche ich verstärkt Anleitung? Dann ist eine FH vielleicht geeigneter. Im Gespräch mit Eltern und Freunden kann man sein Selbstbild hinterfragen“, resümiert Beraterin Wiebke Schröder. Sie empfiehlt außerdem, sich gut zu informieren, mit Studien- und Berufsberatern zu sprechen und die Selbsttests zu durchlaufen, die viele Hochschulen online anbieten. Auch könne man in Unis bei Vorlesungen problemlos reinschnuppern. „Eine tolle Möglichkeit, auszuprobieren, ob man besser an die Fachhochschule oder die Universität passt, haben beispielsweise die FH und RWTH Aachen geschaffen. Im ‚nullten Semester‘ - also noch vor Studienbeginn - lernen Studieninteressierte die Bedingungen und Anforderungen an beiden Institutionen kennen“, gibt Christian Tauch von der HRK mit auf den Weg.

Von der FH an die Uni

Mehr Freiheit beim Studium

Roman Krusche hat gerade seine Masterarbeit im Studiengang Maschinenbau an der Universität Erlangen-Nürnberg abgegeben. Davor hat der 26-Jährige an einer FH studiert. Gewechselt hat er, weil er an der Uni sein Spezialgebiet gezielt vertiefen kann. Außerdem möchte er anschließend promovieren.

Ein Mann tippt auf einen Taschenrechner.

Foto: Martin Rehm

„Mit meinem Bachelor-Studium an der FH war ich schon zufrieden. An der Uni habe ich jetzt aber die Freiheiten, mein Studium inhaltlich voll und ganz nach meinen Interessen zu gestalten. An der FH wären auch im Master viele für mich uninteressante Module Pflicht gewesen“, erklärt Roman Krusche. Der 26-Jährige belegte stattdessen in viele Veranstaltungen zum Thema Strömungssimulation und Akustik. „Mir hat an der FH gefehlt, dass ich mich intensiv mit etwas beschäftigen kann, dass ich alles hinterfragen darf, von allen Seiten beleuchten und nicht immer den praktikabelsten Weg gehen muss“, meint er.

Beim Wechsel von der Technischen Hochschule Nürnberg an die Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen hatte Roman Krusche kaum Schwierigkeiten. Seine Credit-Points aus dem Bachelor passten, die Übertrittsnote stimmte fast. Ein Auswahlgespräch öffnete ihm schließlich die Türen. Allerdings musste er beim Studienstart feststellen, dass ihm mathematisches Vorwissen fehlt. „Ich musste mir selbst den Stoff aneignen, aber das war nicht schlimm, weil mir Mathe Spaß macht“, erinnert er sich an sein erstes Mastersemester.

Foto von Roman Krusche.

Roman Krusche

Foto: Privat

„In den Vorlesungen sind wir 30, maximal 50 Studierende. Aber das liegt auch daran, dass ich Module belege, die für die Masse nicht so interessant sind“, erklärt er. Anders als an der FH nehme man aber an der Uni die Studierenden nicht so an die Hand. Er persönlich hätte diese Art der fast schulischen Betreuung nicht gebraucht. „Wenn ich mich für ein Thema wirklich interessiere, dann bleibe ich dran, auch wenn es mal komplizierter wird“, sagt er von sich.

Fächerübergreifender Austausch

Ganz neu für ihn ist auch, dass Übungen nicht Bestandteil der Vorlesungen sind, sondern separat laufen. Ansonsten unterscheide sich der Unterricht nicht von dem an der FH – in Bezug auf die Zusammensetzung der Studierenden aber schon. „Mir gefällt es, dass ich in den Vorlesungen immer wieder andere Leute treffe, auch von anderen Fachbereichen. Die meisten sind engagiert und haben großes Interesse am Thema.“

Roman Krusche möchte nach seinem Masterabschluss  mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern promovieren. Ein Doktortitel sei die Eintrittskarte bei global agierenden Unternehmen mit Innovationscharakter, vermutet er: „Ich habe mich in der Industrie umgesehen und diejenigen, die das verantworten, was ich zukünftig machen möchte, haben alle promoviert.“

Duales Studium an der Dualen Hochschule

Theoretisches Wissen direkt anwenden

Christine Krüger (21) studiert im sechsten Semester „Angewandte Informatik mit Vertiefung Kommunikationsinformatik“ an der Dualen Hochschule Stuttgart. An ihrem Studium zum Bachelor of Science mag sie, dass sie alles, was sie lernt im Unternehmen sofort anwenden kann.

Eine Hand tippt auf eine Computertastatur.

Foto: Helge Gerischer

„Ich bin ein Mensch, der wissen muss, warum er etwas lernt“, sagt Christine Krüger. Deshalb entschied sich die 21-Jährige nach dem Abi ziemlich rasch für ein duales Informatik-Studium und kann nun ihr theoretisches Wissen aus dem Studium alle drei Monate direkt beim Telekommunikationsunternehmen Nokia in Nürnberg einbringen. „Das ist für mich definitiv ein Vorteil. Informatik an der Uni habe ich mir auch überlegt, aber ich hatte Bedenken, dass das Studium viel zu theoretisch sein würde“, erinnert sie sich.

Das Studienfach „Angewandte Informatik mit Vertiefung Kommunikationsinformatik“ an der Dualen Hochschule in Stuttgart ist voll auf die Anforderungen ihres Arbeitgebers abgestimmt und deshalb sehr spezialisiert. Einen festgelegten Studien- und Vorlesungsplan ergänzen wenige Wahl- und Zusatzfächer. Auch die Hochschule konnte sich Christine Krüger nicht aussuchen. „Für das Studium habe ich mich nicht an der Hochschule, sondern direkt beim Unternehmen beworben, und somit musste ich nach Stuttgart, weil das Unternehmen einen Vertrag mit der Dualen Hochschule dort hat“, erklärt die angehende Informatikerin, die eigentlich aus der Nähe von Dresden stammt.

Lernen im Klassenverband

Foto von Christine Krüger.

Christine Krüger

Foto: Privat

Die Vorlesungen und Seminare finden während des Studiums in einer Art Klassenverband statt. „Wir sind immer die gleichen Leute, maximal 30 pro Kurs, das macht das Lernen sehr angenehm“, sagt Christine Krüger. Alle Dozenten kommen aus der Praxis. Fragen werden direkt geklärt. Jeder kennt jeden. Viele Übungen schaffen Sicherheit.

Spätestens um 9 Uhr ist sie an der Hochschule, abends geht sie in der Regel erst um 17 Uhr Richtung Studentenwohnheim. „Ich bin diese vollen Tage aus den Praxisphasen im Unternehmen gewöhnt, deshalb habe ich damit keine Probleme. Ich lerne sowieso lieber gemeinsam und nicht alleine in meinem Kämmerchen“, erklärt sie. Viel Freizeit hat sie in den sechs Semestern Regelstudienzeit nicht. „Stressig ist das schon. Man muss wirklich sehen, dass man das, was man in den drei Monaten lernt, auch sofort drauf hat. Am Ende des Theorieblocks haben wir eine ganze Woche lang Prüfungen. Wer durchfällt, darf einmal in die Nachprüfung. Dann gibt es nur noch eine Chance bei einer einzigen mündlichen Prüfung. Das ist hart aber machbar“, schildert sie.

Christine Krüger hat bisher alle Prüfungen bestanden. Am Ende dieses Semesters steht noch die Bachelorarbeit an. „Die Arbeit werde ich innerhalb von zwölf Wochen über ein Projekt in unserer Firma schreiben. Das führe ich durch und dokumentiere es wissenschaftlich“, erklärt sie.

Gutes Gehalt vom Unternehmen

Schon während des gesamten Studiums hat sie in den dreimonatigen Praxisphasen im Unternehmen richtig mitgearbeitet. „Wir können uns aussuchen, ob wir immer in der gleichen Abteilung bleiben oder ob wir in unterschiedliche Teams reinschnuppern.“, sagt sie. Sie hat sich dazu entschieden, unterschiedliche Abteilungen und damit auch andere Themen kennenzulernen. Für ihre Mitarbeit bekommt die angehende Informatikerin ein Gehalt. „In der IT-Branche ist die Bezahlung für dual Studierende echt gut. So bin ich finanziell unabhängig, kann mein WG-Zimmer in Nürnberg bezahlen und muss nicht jobben“, sagt sie.

Dass sie so weit weg ist von Freunden und Familie und auch kaum Zeit hat, sie zu besuchen, findet Christine Krüger nicht schlimm. Trotzdem überlegt sie, nach ihrem Studium wieder Richtung Heimat zu ziehen. „Ich möchte in jedem Fall gern noch den Master anschließen und dann nicht so spezialisiert studieren, sondern eher allgemeiner. Wirtschaftsinformatik oder Medieninformatik könnte ich mir gut vorstellen, vielleicht sogar an der Uni - aber unbedingt mit Praxisbezug.“

Architektur an der Kunstakademie

Chance zur persönlichen Entfaltung

Andreas Plaianu (29) studiert im ersten Semester im Masterstudiengang Architektur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Für den Master of Arts an einer Kunsthochschule hat er sich entschieden, weil er seinen individuellen Stil voll entfalten möchte.

Ein Architektur-Modell.

Foto: Julien Fertl

„Ich empfinde die Architektur als eine Berufung und will mich voll und ganz einbringen. Ich will etwas erzählen mit meinen Entwürfen und erhoffe mir, dass meine Visionen Wirklichkeit werden. Ich denke, dass mir ein Masterstudium an einer Kunstakademie dabei sehr hilft“, erklärt Andreas Plaianu.

Seinen Bachelor hat der 29-Jährige an der TU München gemacht, in großen Klassen, mit wenig persönlichem Bezug zu den Professor(inn)en, dafür mit vielen strikten Vorgaben. „Das war eine sehr gute Grundausbildung. Ich bin froh, dass mir die Uni das konstruktive und technische Know-how vermittelt hat. Der Standard in München ist sehr hoch, das öffnet mir in der Wirtschaft viele Türen. Was an der Akademie anders ist: Hier herrscht ein gewisser Freigeist. Die Professor(inn)en lassen sich von den Student(inn)en anstecken, ja richtig faszinieren und rücken dafür auch von Vorgaben und Terminen ab. Das wäre in München nicht denkbar gewesen“, sagt er.

Studium aus einer anderen Perspektive

Foto von Andreas Plaianu.

Andreas Plaianu

Foto: Privat

An der Kunstakademie sind die Klassen klein, maximal 20 Studierende, ästhetische Fragen und gestalterische Entwürfe stehen im Mittelpunkt. Es wird viel diskutiert, philosophiert und kunsttheoretisch ergründet. Jeder bringt sich ein. „Ich hätte mich im Masterstudium auch spezialisieren können, mir war aber viel wichtiger, das Grundhandwerk noch einmal von einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Hier tauschen wir uns untereinander ständig aus, inspirieren uns gegenseitig. Das öffnet den Blick für Neues.“

Einige von Andreas Plaianus Kommilitonen haben bereits ihren Bachelor an der Kunstakademie gemacht. „Ich würde sagen, wir haben die gleichen Voraussetzungen. Wir haben nur unterschiedliche Blickwinkel. Vielleicht haben die Akademiestudierenden etwas weniger Bautechnik im Hintergrund, nicht so viel Konstruktion und Details.“ Auch von Fachhochschulen kommen einige Kommilitonen. Auf alle sei die Akademie aber gut vorbereitet, jeder werde mit seinem Vorwissen abgeholt, findet er.

Größere Arbeitslast

Andreas Plaianu hat sich für den Masterstudiengang mit einer Mappe beworben. „Ich habe kein spezielles Portfolio zusammengestellt, mit dieser Mappe habe ich mich auch an anderen Kunstakademien und an der TU München für einen Master beworben“, erklärt er den Bewerbungsprozess. Zusätzlich zu seiner Mappe war seine gute Bachelornote ausschlaggebend für die Einladung zur Eignungsprüfung. Vor Ort in Stuttgart musste er anschließend unter anderem sein künstlerisches Talent mit einem gestalterischen Entwurf innerhalb weniger Stunden beweisen. Das Studium schließt nach vier Semestern mit einer Masterarbeit und einer praktischen Arbeit ab.

Grundsätzlich hält Andreas Plaianu die Arbeitslast an der Kunsthochschule für größer als an der Uni. Alle Studierenden nutzen beispielsweise die Chance, sich in den Akademiewerkstätten handwerklich auszuprobieren. „Es gibt hier mehr zu tun, aber ich empfinde es als weniger anstrengend als an der Uni“, sagt er. Er vermutet, dass es daran liegt, dass er hier an Projekten arbeitet, die nicht nur fiktiv sind, sondern wirklich umgesetzt werden. „Es sind kleine Projekte, Rauminstallationen für einen Möbelbauer zum Beispiel“, erzählt er.

Weitere Informationen

Rubrik „Hochschulinfos“ auf studienwahl.de
www.studienwahl.de/de/chstudieren/chhochschulinfos.htm

Rubrik „Wo studieren?“ bei abi>>
www.abi.de/studium/studienpraxis_campus.htm?zg=schueler

Rubrik „Duales Studium“ auf studienwahl.de
www.studienwahl.de/de/studieren/besondere-studienformen/duales-studium.htm

Rubrik „Hochschulen“ auf hochschulkompass.de
www.hochschulkompass.de/hochschulen.html

BERUFENET
Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.500 ausführlichen Berufsbeschreibungen in Text und Bild
www.berufenet.arbeitsagentur.de

Genannte Studiengänge und Hochschulen

Wirtschaftspsychologie an der FH Bielefeld
www.fh-bielefeld.de/fb5/wpsy

Maschinenbau an der Universität Erlangen-Nürnberg
www.mb.studium.uni-erlangen.de

Informatik an der DHBW Stuttgart
www.dhbw-stuttgart.de/themen/bachelor/fakultaet-technik/informatik/studieninhalte

Architektur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
www.abk-stuttgart.de/studium/studienangebote/architektur.html

Drucken Versenden
Nach obenNach oben
Signet Finder
Geprüft von den Ländern der Bundesrepublik Deutschland
Bedienungshinweis
17697
Studiengänge
442
Hochschulen
Erweiterte Suche Deutschlandkarte Bedienungshinweis
Suchergebnisfenster schließen
Treffervorschau
Studiengängez.B.:
Buchinhalte:
Aktuelle Beiträge: