Überblick

Medien-, Veranstaltungs­technik

Dieses Studienfeld vermittelt die technischen Grundlagen, um Künstlern, Kreativen, Politikern oder Sportlern eine angemessene Bühne in Bild und Ton zu bereiten – sei es bei einer Veranstaltung oder in den Medien.

Das Studienfeld im Überblick

Das Studium der Medientechnik vermittelt hauptsächlich die technischen Aspekte elektronischer Medien – vom Entwurf bis zur Produktion. Neben der herkömmlichen Fernsehtechnik zählen hierzu alle Medien, die akustische und optische Signale kombinieren: Film, Video, Multimedia sowie die sogenannten Neuen Medien, allen voran das Internet. Der interdisziplinäre Studiengang kombiniert ingenieurwissenschaftliche Fächer, Informationstechnologie sowie gestalterische Elemente.

Im Gegensatz zu den klassischen Ingenieurberufen benötigen Medieningenieure/-innen eine besonders vielseitige Orientierung: Technik und Kunst, Produktion und Kommunikation, Informatik und Elektronik, aber auch Natur- und Sozialwissenschaften.

Im Studium der Veranstaltungstechnik werden die Grundlagen vermittelt, um Events wie Messen, Sportveranstaltungen oder Konzerte technisch zu planen und durchzuführen. Dazu gehören Auf- und Abbau der Ausstattung, Konzeption und Dekoration von Bühnen, die Verkabelung komplexer und vernetzter Anlagen, der fachgerechte Umgang mit elektronischen Geräten sowie die Beherrschung der Pyrotechnik.

Studienangebot

Hauptsächlich bieten Fachhochschulen, vereinzelt aber auch Universitäten und Kunsthochschulen, Bachelor- und Masterstudiengänge in diesem Bereich an. Die Studiengangsbezeichnungen sind beispielsweise auch „Media and Communications“, „Digitale Medien“ oder „Media Engineering“, „Eventmanagement und -technik“ oder „Theatertechnik“, „Sound“ und „Musikübertragung“.

Inhalte des Studiums

Im Bachelorstudium Medientechnik werden Module zu den naturwissenschaftlich-technischen Grundlagen angeboten: Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Messtechnik, Informatik, Audio-/Videotechnik sowie Produktionstechnik. Je nach Studiengang kommen gestalterische Fächer wie z.B. Szenografie, Sounddesign, Grafikdesign oder Lichtgestaltung hinzu. Auch Medienlehre, Mediengestaltung, Medienrecht, Kommunikationsforschung, Wirtschaft und Projektmanagement sind mögliche Fächer.

Weitere Module – oft im Zusammenhang mit anwendungsorientierter Projektarbeit – erlauben ggf. im Rahmen eines Masterstudiums eine Schwerpunktbildung in den Bereichen Fernsehen, Hörfunk, Printmedien, Interaktive Medien.

Im Studium Veranstaltungstechnik gibt es Module zu den naturwissenschaftlich-technischen Grundlagen aus Mathematik, Physik, Elektrotechnik, EDV und Betriebswirtschaftslehre.

Weitere Module sind beispielsweise Hydraulik, Pneumatik, Baurecht, Betriebs- und Arbeitssicherheit, Konstruktion, Technische Mechanik, Lichttechnik, Tontechnik, Veranstaltungsmanagement sowie Kosten und Leistungsrechnung.

Während des Studiums sind Praxisphasen möglich.

Zulassungskriterien & Studienbewerbung

An Fachhochschulen ist häufig ein mehrwöchiges Vorpraktikum im Medienbereich Pflicht. An Kunsthochschulen gibt es vorab eine Eignungsprüfung.

Berufsmöglichkeiten nach dem Studium

Absolvent(inn)en aus dem Bereich Medientechnik können in Produktionsstudios von Hörfunk- oder Fernsehsendern arbeiten, als Projektleiter/-in, Techniker/-in, Konzeptioner/-in oder Producer/-in in einer Multimedia-Agentur, bei Werbeagenturen, Verlagen und anderen Unternehmen der Medienbranche.

Absolvent(inn)en aus dem Bereich Veranstaltungstechnik sind bei Eventagenturen, Messe- und Kongressveranstaltern, in kulturellen Einrichtungen von Kommunen sowie bei öffentlichen Veranstaltungsträgern gefragt.

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