Rohstoff­gewinnung, Hütten­wesen

Metalle, Gesteine, Erdgase und Mineralöle stehen hier im Mittelpunkt. Studierende lernen, wie diese Rohstoffe gefunden, abgebaut und weiterverarbeitet werden. Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie man Rohstoffe sinnvoll wiederverwertet, um sie nachhaltig für die Herstellung von Industriegütern zu nutzen.

Foto: Meramo Studios | Bundesagentur für Arbeit
Nahaufnahme von Glut und geschmolzenem Metall.

Das Studienfeld im Überblick

Die nachhaltige Nutzung von Energie und Rohstoffen ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Um sie nachhaltig zu gewinnen und zu recyceln, müssen verbesserte zukunftsfähige Strategien entwickelt werden. Hierfür braucht es ein breites technisch-naturwissenschaftliches Basiswissen. Ein Studium in diesem Bereich bereitet auf eine Tätigkeit in einer international ausgerichteten Branche vor.

Worum geht es im Studium?

Im Rohstoffingenieurwesen werden mathematisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse, Grundlagen der Ingenieurwissenschaft, des Bauingenieurwesens, der Rohstoffgewinnung und Prozesstechnik sowie betriebswirtschaftliche Themen vermittelt. Grundlagenwissen in fachbezogener Chemie und Mechanik, Baustoffkunde und Werkstoffwissenschaft spielen ebenfalls eine Rolle. Außerdem stehen je nach Vertiefung oder Ausrichtung Fächer wie Geowissenschaften, Geoinformation, Aufbereitungstechnik, Boden- und Felsmechanik, Gewinnungstechnik im Tage- und Tiefbau, Berg- und Umweltrecht, Grundlagen des Recyclings und Umwelttechnik zur Auswahl.

Auch der Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen und interkulturellen Kompetenzen ist in der international ausgerichteten Branche von Bedeutung.

Während des Studiums finden Praktika und Exkursionen statt, auch ein mehrwöchiges Industriepraktikum ist vorgesehen.

Was muss ich mitbringen?

Gute Kenntnisse in Chemie, Physik und Mathematik sind hilfreich.

Welche Studienangebote gibt es?

Das Studienangebot umfasst grundständige Studiengänge wie „Rohstoffingenieurwesen und nachhaltiges Ressourcenmanagement“ und „Nachhaltige Rohstoffgewinnung und Recycling“.

Wo arbeitet man nach dem Studium?

In folgenden Bereichen finden Absolvent*innen dieser Studienrichtung Beschäftigung: 

  • in der Anlagen-, Bau- und Bergbaumaschinenindustrie,
  • in Betrieben der Gewinnungs- oder Sprengstofftechnik,
  • in der Erdgas- und Erdölgewinnung,
  • in Steinbrüchen,
  • und bei Energieversorgern oder in Umweltbehörden, wo sie Aufgaben in der Prozessplanung und-steuerung übernehmen.
Stand: 28.04.2026