Handel, Industrie, Handwerk
Handel, Industrie und Handwerk sind heute von Globalisierung und Digitalisierung geprägt. Was das für die Wertschöpfung, Logistik und Produktion bedeutet, lernen zukünftige Führungskräfte in diesem Studienfeld.
Das Studienfeld im Überblick
Das Studienfeld umfasst Studiengänge, die Managementqualifikationen für die spezifischen Handlungs- und Entscheidungsfelder in Handel, Industrie und Handwerk vermitteln. Aufbauend auf einer grundlegenden betriebswirtschaftlichen Ausbildung werden unter anderem Fragen des Rechnungswesens sowie zu den Instrumenten des Marketings behandelt.
Zum Bereich Handel gehören beispielsweise Module wie Handelslogistik, Handelscontrolling oder Strategisches Handelsmanagement. In Studiengängen mit Spezialisierung etwa auf Mode und Marken, E-Commerce oder Buchhandel ergänzen fachspezifische Module wie Trendmanagement, digitale Geschäftsmodelle oder Medienwirtschaft das Studium.
Auf die Aufgabenstellungen in der Industrie fokussieren Studiengänge mit Inhalten wie Industrielles Controlling, Industrielle Prozesse und Wertschöpfung, sowie angewandte Produktions- und Logistikoptimierung.
Das Studium Handwerksmanagement bereitet mit Lehrveranstaltungen wie Operatives und Strategisches Handwerksmanagement oder Unternehmensgründung auf Führungsaufgaben im Handwerk vor.
Worum geht es im Studium?
Im Bachelorstudium erwerben die Studierenden wissenschaftliche und praktische Grundlagen in Betriebswirtschaftslehre, Marketing und Rechnungswesen. Im Bereich Industrie wird dieses Wissen durch Module wie Bilanzierung und Steuern, Materialwirtschaft und Logistik sowie Organisation und Personalmanagement vertieft.
Im Bereich Handel vermitteln Module wie Handelsmanagement, Handelsmarketing, Marktforschung und -psychologie, Kommunikations- und Distributionspolitik sowie Statistik das notwendige Know-how.
Der Bereich Handwerk ist meist praxisorientierter. Beispielhafte Module sind Betriebsorganisation und -planung, Innovationsmanagement, Leistungserstellungsprozesse, Strategisches Handwerksmanagement oder Teammanagement.
Was muss ich mitbringen?
Eine gute Grundlage für ein erfolgreiches Studium sind – je nach gewähltem Studiengang – Kenntnisse in den Fächern Mathematik, Wirtschaft/Recht, Informatik Deutsch und Englisch. Im Modemanagement bildet auch Kunst eine wichtige Basis.
Welche Studienangebote gibt es?
Studiengänge in Handel, Industrie und Handwerk sind überwiegend an Hochschulen für angewandte Wissenschaften angesiedelt, häufig als duales Studium. Mögliche Bezeichnungen sind „Betriebswirt – Handel und E-Commerce“, „Internationales Handelsmanagement“, „Industriemanagement“, „Modemanagement“, „Handwerksmanagement“, „Industriemanagement“, „Industriewirtschaft“ oder „Industrial and Digital Management“.
Wo arbeitet man nach dem Studium?
Absolvent*innen arbeiten vor allem in Unternehmen der freien Wirtschaft, z.B. in den Bereichen Betriebsorganisation und -planung, Einkauf und Beschaffung, Vertrieb und Verkauf sowie im Management oder in der Unternehmensführung.