Tourismuswirtschaft, Sport- und Eventmanagement
Neue Trends im Freizeitverhalten, veränderte wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen in den Reiseländern sowie neue Online-Vertriebskanäle: Reiseveranstalter, Hotels, Tourismusorganisationen sowie Veranstalter im Sport-, Messe- und Eventbereich stehen vor immer neuen Herausforderungen.
Das Studienfeld im Überblick
In diesem Studienfeld werden Fach- und Führungskräfte ausgebildet, die sowohl über fundiertes Branchenwissen in der Tourismuswirtschaft als auch über wirtschaftswissenschaftliche Kompetenzen verfügen. Studierende lernen, touristische Dienstleistungen sowie Sport-, Messe- und Kulturveranstaltungen zu planen, zu organisieren, zu vermarkten und zu finanzieren.
Worum geht es im Studium?
Neben betriebs-, volkswirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnissen vermitteln die Studiengänge branchenspezifische Qualifikationen, z.B. im Bereich Tourismus- und Hotelmanagement, Destinationsmanagement, Tourismusmarketing, Kreuzfahrttourismus, Hotel- und Hospitality-Management oder Geschäftsreise-Management. Häufig werden einzelne Lehrveranstaltungen in Fremdsprachen angeboten; Auslandssemester können in den Studienplan integriert sein. Im Eventmanagement bzw. in der Messe- und Kongresswirtschaft spielen zudem Kommunikation, Kreation und Konzeption eine wichtige Rolle. Im Sportmanagement werden ergänzend sportökonomische Inhalte sowie teilweise medizinische, trainingswissenschaftliche oder biologische Grundlagen vermittelt.
Was muss ich mitbringen?
Eine gute Grundlage sind – je nach Studiengang – Kenntnisse in Wirtschaft und Recht, Englisch, Spanisch, Französisch und Mathematik.
Für die Zulassung zu Studiengängen im Sportmanagement oder in der Sportökonomie kann eine Sporteignungsprüfung erforderlich sein. In Event-, Hotel- und Tourismusmanagement-Studiengängen wird teilweise ein Nachweis über Englischkenntnisse verlangt.
Welche Studienangebote gibt es?
Bachelor- und Masterstudiengänge in Tourismuswirtschaft sowie im Sport- und Eventmanagement werden überwiegend an Hochschulen für angewandte Wissenschaften angeboten. An Universitäten finden sich vor allem Studiengänge im Bereich Sportmanagement. Einige Programme sind interdisziplinär ausgerichtet, z.B. „Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement“ oder „Gesundheits- und Tourismusmanagement“. Spezialisierte Studiengänge konzentrieren sich auf Teilbereiche wie „Sportökonomie“, „Hotel Management“, „Eventmanagement“ oder „Culinary Management“.
Wo arbeitet man nach dem Studium?
- Touristikmanager*innen finden z.B. Beschäftigung bei Touristik- und Hotelunternehmen, bei Reiseveranstaltern und -anbietern, im Destinationsmanagement, bei Tourismusverbänden und Verkehrsträgern. Tätigkeitsfelder sind unter anderem operatives Management, Marketing, Produktmanagement, Rechnungswesen und Controlling.
- Sportmanager*innen und -ökonom*innen arbeiten in Sportorganisationen und -vereinen, in der Sport(artikel)branche, bei Sportvermarktungs- und Sportreiseagenturen, im Gesundheits-, Tourismus- und Fitnessbereich sowie in der öffentlichen Sportverwaltung. Sie übernehmen Managementaufgaben, verantworten Budgets, akquirieren Sponsoren, verhandeln mit Medienpartnern oder organisieren Veranstaltungen.
- Eventmanager*innen sind z.B. bei Veranstaltungsagenturen, Messe-, Ausstellungs- oder Konzertveranstaltern, Kongressagenturen oder in der öffentlichen Verwaltung bei Kulturämtern oder im Stadtmarketing beschäftigt. Sie planen und koordinieren Veranstaltungen von der Konzeption bis zur Nachbereitung und behalten dabei sowohl Kundenwünsche als auch das Budget im Blick.
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Siehe hierzu auch das Studienfeld Sport.