Überblick

Wirtschafts­wissen­schaften, Volks­wirtschaft

Studiengänge der Wirtschaftswissenschaften legen ein höheres Gewicht auf die methodische Ähnlichkeit der Volkswirtschaft und der Betriebswirtschaft. Die Volkswirtschaftslehre beschreibt und analysiert systematisch einzel- und gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge (Mikro- bzw. Makroökonomie).

Das Studienfeld im Überblick

In den Wirtschaftswissenschaften werden zunächst sowohl betriebs- als auch volkswirtschaftliches Wissen sowie Zusammenhänge zwischen beiden Disziplinen vermittelt.

Die Volkswirtschaft versucht, Gesetzmäßigkeiten zu finden, und leitet daraus Handlungsempfehlungen ab, etwa zu Ursachen von Arbeitslosigkeit, der Funktionsweise von Märkten oder zu internationalen Wirtschaftsbeziehungen.

Die ökonomische Globalisierung führt dazu, dass Waren, Dienstleistungen und Kapital nahezu weltweit mobil sind. Bisherige auf nationaler oder transnationaler Ebene stattfindende wirtschaftliche Verflechtungen und Beziehungen z.B. von Unternehmen erweitern sich im globalen Maßstab.

Unternehmen und Organisationen benötigen daher akademische Fachkräfte, die global denken und entsprechend entscheiden und/oder handeln. Es sind Expert(inn)en gefragt, die weltwirtschaftliche Zusammenhänge erkennen und verstehen, nationale und internationale Märkte untersuchen, und  länderspezifische Probleme und Besonderheiten einbeziehen. Dafür sind gute Sprachkenntnisse wichtig.

Studienangebot

Das Studium wird überwiegend an Universitäten angeboten. Die Studierenden können sich beispielsweise  auf Finanzwissenschaft, (monetäre) Wirtschaftspolitik, Entwicklungsökonomie und Industrie-/Wettbewerbspolitik spezialisieren.

Inhalte des Studiums

Zu den Pflichtmodulen im Bachelorstudium Wirtschaftswissenschaften gehören etwa Grundlagen der Betriebs- und der Volkswirtschaftslehre, Handelsrecht, Rechnungswesen, Stochastik und Wirtschaftsstatistik. Außerdem können beispielsweise Module aus den Bereichen Arbeits- und Organisationspsychologie, Mathematik, Informatik und Wirtschaftsethik hinzukommen.

In Volkswirtschaft geht es beispielsweise um Mikro- und Makroökonomik, Statistik, Einführung in die Theorie der Unternehmung, Theorie der Geldpolitik oder Währungstheorie.

Berufsmöglichkeiten nach dem Studium

  • Absolvent(inn)en der Wirtschaftswissenschaften übernehmen oftmals Aufgaben im mittleren Management von Wirtschaftsunternehmen, bei Banken und Versicherungen, Forschungsinstituten, Parteien, Verbänden, Kammern, nationalen oder internationalen Organisationen, aber auch in der öffentlichen Verwaltung.
  • Die Studiengänge der Volkswirtschaft qualifizieren für planende, analysierende und beratende Tätigkeiten z.B. in Behörden, Ministerien, internationalen Organisationen, Kammern und Verbänden, in internationalen Konzernen und nationalen Unternehmen mit globalem Bezug, bei Banken und Versicherungen sowie in der Unternehmens- und Politikberatung.

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