Überblick

Angewandte Natur­wissen­schaften

Wie können Mathematik, Physik, Chemie, Biologie oder Informatik die technologische oder medizinische Entwicklung voranbringen? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Studierenden in den Angewandten Naturwissenschaften.

Das Studienfeld im Überblick

Studierende in diesem Studienfeld lernen naturwissenschaftliche Erkenntnisse mithilfe von mathematischen Modellen oder Simulationen systematisch zu erfassen und Probleme aus dem Anwendungsbereich zu lösen.

Absolvent*innen sind insbesondere in der Entwicklung und Forschung tätig und arbeiten eng mit Ingenieur*innen zusammen.

Fächerübergreifendes Denken ist hierbei von großer Bedeutung, denn Absolvent*innen der Angewandten Naturwissenschaften nutzen Methoden aus verschiedenen Disziplinen. Ebenso wichtig ist das Arbeiten in Teams.

Studienangebot

Im Studiengang „Angewandte Naturwissenschaften“ erhalten Studierende eine grundlegende Ausbildung in allen Naturwissenschaften. Wer bereits einen Schwerpunkt setzen möchte, findet in diesem Studienfeld neben Studiengängen mit dem Titel „Angewandte Naturwissenschaften" auch Studienangebote wie „Angewandte Biologie“.

Eine am späteren Berufswunsch orientierte fachliche Vertiefung erfolgt im Masterstudium. Durch den hohen Anwendungsbezug werden einige dieser Studiengänge auch im dualen Studienmodell in Kooperation mit Unternehmen unterschiedlicher Branchen angeboten.

Inhalte des Studiums

Das stark forschungsorientierte Studium vermittelt zunächst Grundlagenwissen in den MINT-Fächern, das später mit hohem Anwendungsbezug vertieft wird. Wahlpflichtbereiche ermöglichen es, eigene Schwerpunkte zu setzen. Im Labor sammeln die Studierenden erste praktische Erfahrungen. Hinzu kommt das Erlernen von Methoden wie Datenerhebung und -analyse, Medien- und Sozialkompetenzen sowie Englisch.

Zulassungskriterien & Studienbewerbung

Bachelorstudiengänge der angewandten Naturwissenschaften sind meist zulassungsfrei, können aber ggf. örtlich zulassungsbeschränkt sein.

Berufsmöglichkeiten nach dem Studium

Naturwissenschaftler*innen mit Anwendungsbezug arbeiten an Schnittstellen zwischen Forschung, Entwicklung und technischer Anwendung. Sie sind etwa in entsprechenden Abteilungen der freien Wirtschaft tätig, für öffentliche Behörden wie Umweltämter, für Kliniken, Institute oder Labore sowie an Hochschulen. Für eine Tätigkeit an Universitäten ist mindestens die Promotion notwendig.

Absolvent*innen sind auch als Gutachter*innen für Forschungsaufträge, als Datenanalyst*innen in der Banken- und Versicherungsbranche, im Bildungsbereich oder als Wissenschaftsjournalist*innen tätig.