Podcast

Ins Ausland mit Erasmus+

02.02.2026

Ein Semester im Ausland: Für viele der Traum im Studium. Neue Städte, neue Menschen, eine neue Sprache. Aber wie fühlt sich das wirklich an? Wie viel Organisation steckt dahinter? Wie läuft das Studieren in einer Fremdsprache? Und lohnt sich der Aufwand? In dieser Folge des Studienwahl-Podcasts beantwortet uns Katharina Ritz vom International Office der Eberhard Karls Universität Tübingen diese Fragen. Leonie Oyen gibt zudem Einblicke in ihr Auslandssemester in Rom, Italien.

  • Ein Porträt-Foto von Leonie O.

    Es hat mich irgendwie gecatcht, dass ich einfach ein halbes Jahr in Rom verbringen kann – also in einer der geschichtsträchtigsten Städte überhaupt. Wunderschön, jede Straße – schon in meiner Vorstellung. Und das hat sich jetzt auch so bestätigt.

    Leonie Oyen, Studierende im Fach Sozial- und Kulturanthropologie
  • Ein Porträt-Foto von Katharina R.

    Wir unterstützen beim ganzen Bewerbungsablauf. Wir sind gerne die ersten Ansprechpartner. Wenn es irgendwelche Fragen gibt, dann kann man uns immer gerne kontaktieren. 

    Katharina Ritz, Erasmus+ Hochschulkoordinatorin im International Office der Eberhard Karls Universität Tübingen

Textversion des Podcasts zum Lesen (Audio-Transkript)

Jingle: Der Studienwahl-Podcast – Wissenswertes für deinen Weg ins Studium

studienwahl.de: Ein Semester im Ausland: Für viele der Traum im Studium. Neue Städte, neue Menschen, eine neue Sprache. Aber wie fühlt sich das wirklich an? Wie viel Organisation steckt dahinter? Wie läuft das Studieren in einer Fremdsprache? Und lohnt sich der Aufwand? Ich bin Nina und in dieser Folge nehme ich euch mit auf eine kleine Erasmus+-Reise. Leonie berichtet von ihren ganz persönlichen Erfahrungen in Rom – von Highlights bis zu echten Herausforderungen. Außerdem gibt uns Katharina aus dem International Office an der Uni Tübingen praktische Tipps rund um Bewerbung, Vorbereitung und den richtigen Zeitpunkt.

studienwahl.de: Und damit geht's auch direkt los. Hallo Katharina, hallo Leonie! Schön, dass ihr da seid.

Katharina Ritz: Hallo! Danke für die Einladung.

Leonie Oyen: Hallo!

studienwahl.de: Leonie, meine erste Frage an dich: Was studierst du?

Leonie Oyen: Ich studiere Sozial- und Kulturanthropologie im Hauptfach und Geschichtswissenschaften im Nebenfach.

studienwahl.de: Du bist gerade in Italien. Wie bist du denn eigentlich auf das Erasmus+-Programm aufmerksam geworden? Und warum hast du dich dafür entschieden, ein Auslandssemester zu machen?

Leonie Oyen: Auf das Erasmus+-Programm bin ich gekommen, weil ich davor tatsächlich ein Kurzprogramm gemacht habe. Und zwar habe ich zehn Tage in Bukarest verbracht und danach habe ich einfach geschaut, was es sonst noch so gibt und bin eben auf die Universität Rom gestoßen, also die Sapienza Universität, eben auch im Rahmen von einem CIVIS-Auslandsprogramm. Das hat mich irgendwie gecatcht, dass ich einfach ein halbes Jahr in Rom verbringen kann – also in einer der geschichtsträchtigsten Städte überhaupt. Wunderschön, jede Straße – schon in meiner Vorstellung. Und das hat sich jetzt auch so bestätigt.

studienwahl.de: Katharina, wann ist es denn sinnvoll, ein Erasmus+-Semester zu planen? Gibt es da einen idealen Zeitpunkt im Studienverlauf?

Katharina Ritz: Ja, das ist immer ein bisschen abhängig von dem eigentlichen Studiengang, was in den einzelnen Modulplänen vorgesehen ist. Manchmal ist da schon ein Auslandssemester miteingeplant, ist auch dann verpflichtend und entsprechend können sich dann die Studierenden daran orientieren. Wir merken bei uns, dass die Studierenden meistens im Bachelorstudium im fünften Semester herum ein Auslandssemester bei sich einplanen. Und wir empfehlen auch tatsächlich, dass man, wenn man im Bachelorstudium einsteigt, sich erstmal an der Uni orientiert, ungefähr ein Jahr dort studiert und dann ins Ausland geht. Weil man braucht auch einfach schon für die Vorbereitung von einem Auslandssemester ungefähr ein Jahr Vorlaufzeit bei der Vorbereitung.

studienwahl.de: Gut, also erstmal ein bisschen Studienerfahrung ist sicherlich sinnvoll. Leonie, wie war es jetzt bei dir? Wie hast du deinen Auslandsaufenthalt organisiert? Also als du dann gesagt hast, aufgrund der Erfahrungen, die du gemacht hast, du möchtest auch unbedingt ein Semester im Ausland verbringen: Was waren die ersten Schritte?

Leonie Oyen: Erstmal würde ich auch damit übereinstimmen, dass man sich das gut überlegen sollte und auch gut im Voraus planen muss. Denn bei so Sachen wie Wohnungssuche, aber auch dieses ganze Bürokratische, da will man sich schon die Zeit nehmen. Vor allem man ist ja mitten im Semester. Deswegen hat das bei mir, glaube ich, ein Dreiviertel Jahr vorher angefangen, dass ich diesen Entschluss gefasst habe und mich dann erstmal mit dem International Office in Verbindung gesetzt habe, mit der Auslandskoordinatorin. Also für jedes Fach gibt es eine Referentin oder einen Referenten, mit dem kann man dann erstmal die Ideen durchsprechen. Passt das überhaupt in mein Studium rein? Was sind die nächsten Schritte, die ich machen muss? Und auch mit den Professoren absprechen, ob das von den Modulen her überhaupt so klappt. Und das ging dann bei mir ganz gut nach einiger Planung. Dann ging es eben schon los mit den Bewerbungen.

studienwahl.de: Also du hast es angesprochen, Leonie, das International Office, das unterstützt da auch auf jeden Fall. Katharina, könntest du noch mal zusammenfassen, welche Unterstützung ihr da bietet, während der Bewerbung und der Vorbereitung und auch dann während des Auslandsaufenthalts?

Katharina Ritz: Es gibt zwei unterstützende Säulen. Einmal die Erasmus-Fachkoordinatoren in den Fachbereichen, die auf der akademischen Seite unterstützen. Das ist so der erste Anlaufpunkt, wo man hingeht, um sich eine Beratung einzuholen. Wo könnte man denn überhaupt hingehen? Welche Partneruniversität ist passend? So wie Leonie das jetzt gerade schon sehr schön beschrieben hat. Und vor allem, wenn es dann auch genau darum geht: Welche Kurse sind denn richtig? Wie läuft denn der ganze Prozess dann auch mit den Noten, wenn ich wieder zurückkomme, mit den Prüfungen, die ich im Ausland belegt habe? Und wir nennen uns immer das „zentrale Erasmusbüro“ hier an der Universität Tübingen. Wir unterstützen dann bei dem ganzen Bewerbungsablauf. Also für das Erasmus-Programm ganz viele Dokumente ausfüllen und während des Aufenthalts sind wir auch da. Wir sind da auch gerne die ersten Ansprechpartner, wenn es irgendwelche Fragen gibt, dann kann man uns da immer gerne kontaktieren. Also ich glaube, das ist ganz wichtig, dass man weiß, man ist in dieser ganzen Phase, also sobald man sich für einen Auslandsaufenthalt entscheidet und dann auch während des Aufenthaltes, man ist nicht alleine. Wir sind immer da und unterstützen.

studienwahl.de: Das klingt gut! Leonie, gab es bei dir bestimmte Herausforderungen bei der Vorbereitung? Wo du sagst: Oh, das war ein bisschen hakelig. Zum Beispiel bei der Wohnungssuche?

Leonie Oyen: Oh ja. Also jetzt vor allem, wo du Wohnungssuche sagst. Da kommt ein bisschen dunkle Erinnerung hoch. Aber in Rom ist es natürlich auch besonders schlimm. Es ist hier eine riesige Metropole, und es gibt nicht wie bei vielen anderen Orten Studentenwohnheime, die bereitgestellt werden. Und deshalb muss man halt privat auf Wohnungssuche gehen. Was ich empfehlen kann, ist wirklich mindestens ein halbes Jahr vorher schauen. Es wird einem auch an der Sapienza in Rom selber gesagt, wo man da gucken kann und wirklich einfach sich so ein bisschen in WhatsApp Gruppen reinkriegen und dann findet man das auch heraus. Also, auf jeden Fall nicht aufgeben und früh genug starten.

studienwahl.de: Leonie, wie erlebst du jetzt das Studium an der ausländischen Hochschule? Welche Unterschiede hast du auch vielleicht zu deiner Heimathochschule in Tübingen festgestellt?

Leonie Oyen: Ja, also schon einige. Ich muss sagen, es ist wirklich ein komplett anderes System hier in Italien. Zum Beispiel die Vorlesungen sind viel frontaler, es gibt keine richtigen Seminare, wo man sich miteinander austauscht und auch bei den Prüfungen. Ich bin gerade in der Prüfungsphase. Es ist ganz anders. Man muss ganz viele Zahlen und Fakten auswendig lernen, die dann abgerufen werden bei der Prüfung. Da muss man sich auch erstmal darauf einstellen, dass man eben nicht mehr Hausarbeiten schreibt, die auf sehr spezifische Themen sich beziehen, sondern dass man zum Beispiel die Geschichte von einer gesamten Epoche wirklich komplett auswendig lernen muss. Aber ich meine, es ist auch eine Erfahrung und super spannend, einfach zu sehen, wie Universität hier gemacht wird. Und beides hat seine Vor- und Nachteile, meiner Meinung nach. Deswegen ist es schön, das mal zu erleben.

studienwahl.de: Wie ist die Unterrichtssprache? Ist es schwierig für dich, in einer Fremdsprache zu studieren?

Leonie Oyen: Weil unsere Universität so groß ist, gibt es auch viele englische Kurse, die wir belegen können. Viel Administratives ist dann doch auf Italienisch und das Englisch der Professoren ist manchmal auch etwas holprig. Aber ich würde sagen, mit so einer Mischung aus Englisch, Italienisch und einem Lächeln kommt man eigentlich ganz gut durch. Also, da muss man sich nicht so viele Sorgen machen, wenn man jetzt auch nicht so gut die Sprache kann.

studienwahl.de: Ja, sehr schön mit dem Lächeln! Freizeit, Kultur und man lernt ja sicherlich auch sehr viele neue Leute und andere Erasmus-Studierende kennen – kannst du das auch gut miteinander verbinden?

Leonie Oyen: Ja, also unterhalb des Semesters, vor allem in der Klausurenphase ist es dann eher das man zusammen lernen geht. Den ganzen Tag in der Bibliothek oder im Café. Aber das ist ja auch schön. Also Erasmus ist wirklich diese Gemeinschaft, von der immer viele schwärmen – das habe ich mir gar nicht vorstellen können, bevor ich selber ins Erasmus gegangen bin. Aber ich finde es wirklich unglaublich, wie sehr und wie schnell man mit allen in Kontakt kommt. Also man geht zu einer Erasmus-Veranstaltung. Es gibt hier nämlich so eine freiwillige Organisation, die heißen Erasmus Student Network und die organisieren jeden Abend eine Party quasi. Und dann gibt es auch sowas wie Pasta-Class oder am Wochenende einen Ausflug und da kann man einfach mit allen quatschen. Und dann hat man sofort gute Leute kennengelernt, mit denen man dann auch was machen kann außerhalb. Deswegen würde ich mir da nicht so viele Sorgen machen. Also es gibt immer wieder neue Chancen, Leute kennenzulernen. Und wenn man sich die Kurse gut legt, hat man auch viel Freizeit. Und es gibt ja auch genügend zu sehen und zu tun in Rom.

studienwahl.de: Ja, auf jeden Fall. Ich fand es damals tatsächlich so aus eigener Erfahrung ein bisschen schwierig, zu den Einheimischen Kontakt zu kriegen. Es war eher immer so diese Erasmus-Bubble, wie ist es da bei dir? Also triffst du auch Römerinnen und Römer? Oder Italienerinnen und Italiener?

Leonie Oyen: Man muss schon ein bisschen aktiver gucken, wenn man Italiener kennenlernen will. Also ich und meine Mitbewohnerin, wir gehen zum Beispiel immer lernen in der Bibliothek hier in der Nähe. Und das ist das philosophische Departement, wo nur Italiener sind. Und da haben wir tatsächlich Leute kennengelernt, die irgendwie immer zur selben Zeit wie wir da waren. Und da kam man halt ins Gespräch. Und dann haben die uns auch eingeladen zu ihrem Filmabend in der Universität. Und das war wirklich so, wie die Leute, die hier leben auch studieren. Also ich denke, wenn man sich da offen zeigt und auch viel unterwegs ist, dann kann man das auf jeden Fall auch schaffen.

studienwahl.de: Reist du auch durch Italien oder was machst du sonst noch so in deiner Freizeit?

Leonie Oyen: Ja, auf jeden Fall. Also ich würde schon sagen, Erasmus macht auch aus, dass man sehr aktiv ist. Es gibt einfach eine riesige Fülle von Aktivitäten. Eigentlich war ich überall. Ich war in Florenz. Ich war in Bologna. Ich war auf Capri. Ich war in Pompeji. Ich war in Neapel. Und die Züge in Italien sind hier wirklich sehr billig. Und wie gesagt, gibt es halt immer vom Erasmus Student Network das Angebot, wenn man mal niemanden hat, der mit einem zusammen fahren will, dann kann man sich da anmelden und dann setzt man sich in den Zug neben jemanden und dann ist es vielleicht schon eine neue Freundin. Also es ist auf jeden Fall sehr aktiv und mit dem Reisen auch schön.

studienwahl.de: Ach, da bekommt man gleich Lust, das selbst noch mal zu machen. Katharina, wie geht es dir damit? Du hast ja täglich mit diesen Themen zu tun. Welche Fragen und Herausforderungen begegnen Erasmus-Studierenden denn und wie werden diese gemeistert? Wie sind da deine Erfahrungen?

Katharina Ritz: Die größten Herausforderungen, denke ich, sind natürlich erst mal im Vorfeld. Wir bekommen natürlich viele Anfragen vor dem Erasmus-Aufenthalt und da ist häufig eine große Sorge der Studierenden der finanzielle Aspekt. Dann natürlich auch das Thema Unterkunft, was wir jetzt schon gehört haben oder auch die Sprachvoraussetzungen. Da bekommen wir immer viele Anfragen dazu.

studienwahl.de: Und da helft ihr dann aber auch ganz konkret weiter.

Katharina Ritz: Ja und nein. Also wir helfen natürlich gerne, wenn es um die Fragen finanzieller Art geht oder auch Sprachvoraussetzungen, wie man sich zum Beispiel noch vorbereiten kann. Aber tatsächlich Thema Wohnraum ist eben so eine Sache, da können wir leider auch nur sehr begrenzt weiterhelfen, gerade jetzt auch in der Situation in Rom. Es gibt andere schöne Beispiele, wo wir auch eben auf unser Partnernetzwerk zurückgreifen können. Die Universität Tübingen ist ja auch Teil einer EU-Allianz. Also Rom ist da zum Beispiel auch eine Partner-Universität in unserer CIVIS-Allianz, nennt sich das Ganze. Und mit anderen Partner-Universitäten gibt es dann Vereinbarungen, dass die Partner-Universitäten ein bestimmtes Kontingent an Wohnheimsplätzen für unsere Tübinger Studierenden reserviert behalten.

studienwahl.de: Könntet ihr beide noch mal was zu dem Thema Finanzen sagen, was ja sicherlich nicht ganz unerheblich ist?

Leonie Oyen: Also jetzt aus der studentischen Perspektive ist das Geld natürlich immer ein bisschen knapp. Man wird schon finanziert vom Erasmus-Stipendium. Für drei Monate bekommt man da 600 Euro pro Monat und das ist schon echt nötig, das Geld. Also allein für die Miete geht hier in Rom das gesamte Geld drauf. Und ich denke, wenn man in einer sehr teuren Stadt lebt, dann sollte man sich vielleicht kümmern, dass man davor noch mal arbeiten geht oder irgendwie ein bisschen Geld anspart. Aber abgesehen davon kann man das auf jeden Fall schaffen, auch dank des Erasmus-Stipendiums, was wirklich richtig cool ist.

Katharina Ritz: Das ist schön zu hören, dass das Geld gut angenommen wird. Aus unserer Perspektive haben wir leider immer zu wenig Geld. Wir haben sehr viele Bewerberinnen an der Universität Tübingen, die ein Auslandssemester machen wollen. Und deshalb ist auch unsere Strategie, dass wir allen Bewerber*innen möglichst einen Auslandsaufenthalt ermöglichen wollen. Das bedeutet aber gleichzeitig auch für uns, dass wir da leider mit der monatlichen Finanzierung ein bisschen zurückstecken müssen und können dann leider nicht so viele Unterstützungen anbieten, wie wir es gerne möchten und täten. Was vielleicht noch ganz schön ist, was ich auch noch gerne erwähnen würde: Leonie hat schon diese monatliche Rate oder monatlichen Zuschuss angesprochen von 600 Euro. Ich nenne das immer die Basisförderung. Es gibt dann aber jetzt auch noch die sogenannten Top-Ups. Also man kann, wenn man in eine bestimmte Gruppe Studierender gehört, wenn man zum Beispiel mit Kind ins Ausland gehen möchte oder eine chronische Erkrankung hat, nebenher erwerbstätig ist oder Erst-Akademiker, dann kann man noch eine Zusatzförderung beantragen. Das finde ich eine ganz schöne Möglichkeit. Und dann das andere Top-Up, das es auch noch gibt: Ich weiß nicht, Leonie, ob du das gemacht hast, das sogenannte Green-Top-Up.

Leonie Oyen: Ja!

Katharina Ritz: Das bedeutet, wenn man mit einem nachhaltigen Transportmittel angereist ist, bekommt man auch noch mal ein bisschen zusätzliches Geld.

studienwahl.de: Vielleicht nochmal an euch beide: Welche Tipps habt ihr für Studierende, die sich auf einen Erasmus+-Aufenthalt vorbereiten wollen? Und auch: Wie lässt sich die Erfahrung später beruflich nutzen?

Leonie Oyen: Mein Tipp, um sich gut vorzubereiten: Dass man vielleicht versucht, sich eine kleine Gruppe zusammenzustellen. Dass man nicht auf sich alleine gestellt ist und das auch schon bei der Planung. Also eine kleine Gruppe, die alle zusammen dieses Auslandssemester antreten und alle dieselben Probleme haben mit Wohnungssuche, mit Geld. Und dann fühlt man sich einfach nicht so alleine und irgendwie auch ein bisschen sicherer aufgehoben. Das ist auf jeden Fall mein Tipp.

Katharina Ritz: Also meine Tipps wären auf jeden Fall, dass man frühzeitig mit der Planung beginnt, dass man anfängt, sich zu informieren. Einmal in den Fachbereichen, gerne auch einfach mal schauen auf unseren Webseiten vom International Office, was wir anbieten: Infoveranstaltungen, offene Sprechstunden, einfach mal vorbeikommen, Fragen stellen. Und es gibt auch eine Webseite vom DAAD oder auch von studieren weltweit. Da findet man viele Testimonials von Studierenden, die schon im Ausland waren. Das ist immer ganz spannend, da auch die Berichte von den Ehemaligen zu lesen. Ich denke, das Berufliche später dann: Diese Netzwerke sind total wertvoll. Gar nicht nur fürs Berufliche, sondern auch einfach für das Private, Persönliche. Da kann man Jahre später noch davon profitieren und auch einfach dieses neue, die neue Umgebung, das Über-den-Tellerrand-hinausschauen ist einfach das, was das Erasmus-Programm so wertvoll für einen macht.

studienwahl.de: Ja, das ist doch wirklich eine gute Zusammenfassung. Ich kann das nur bestätigen. Also Erasmus war wirklich was fürs Leben. Dann danke ich euch beiden sehr für die Einblicke und für die vielen Infos. Und ich sag Tschüss nach Tübingen und Ciao nach Rom! Und vielen Dank, dass ihr da wart.

Katharina Ritz: Tschüss! Danke!

Leonie Oyen: Danke schön. Tschüss!

studienwahl.de: Wenn du jetzt Lust bekommen hast, selbst einmal Hörsaal-Luft im Ausland zu schnuppern, dann schau dich unbedingt auf studienwahl.de um. Dort findest du weitere Infos rund um Erasmus+, Auslandssemester sowie internationale Studienmöglichkeiten. Ob ein Semester, ein ganzes Jahr oder vielleicht sogar mehr – Wege ins Ausland gibt es viele. Und vielleicht ist genau dort der Ort, an dem dein Studium eine neue Richtung bekommt. Das war der Podcast von Studienwahl. Redaktion und Produktion: Dr. Nina Röder für den Meramo Verlag, im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit und der Stiftung für Hochschulzulassung.

Beispiele aus der Praxis: Ins Ausland mit Erasmus+

  • Ins Ausland mit Erasmus+

    Erasmus+ eröffnet Studierenden die Chance, für ein Semester oder länger ins Ausland zu gehen. Für viele ist das Programm nicht nur eine…weiterlesen »
  • Erasmus+ Praktikum

    Thomas Neugebauer studiert an der Universität Greifswald Skandinavistik und Deutsch als Fremdsprache (DaF) im Zwei-Fach-Bachelor. Vier…weiterlesen »
  • FAQ

    Mit Erasmus+ ins Ausland: Wie bewerbe ich mich? Wann starte ich mit der Planung? Und was gilt für Versicherung und Finanzierung?…weiterlesen »
Stand: 30.01.2026