Überblick

Öffentliche Verwaltung

Die Behörden des Bundes und der Länder sowie die Stadt- und Gemeindeverwaltungen bieten Schulabgänger(inne)n mit Abitur oder Fachhochschulreife (bzw. einem als gleichwertig anerkannten Bildungsstand) eine Ausbildung in einer Vielzahl von zukunftsorientierten Berufen im Beamtenverhältnis.

Eine junge Frau bearbeitet am Computer die Eingangspost
Foto: Bundesagentur für Arbeit

Das Spektrum reicht von der klassischen Verwaltungstätigkeit in der allgemeinen und inneren Verwaltung über den Polizeivollzugsdienst und den Zolldienst bis hin zum naturwissenschaftlich geprägten Wetterdienst.

Die Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung erfolgt im Rahmen sogenannter Vorbereitungsdienste, die i.d.R. ein Studium an einer verwaltungsinternen Fachhochschule einschließen. Sie werden üblicherweise in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf abgeleistet und bestehen aus theoretischen und berufspraktischen Abschnitten. Während des Vorbereitungsdienstes werden Anwärterbezüge gezahlt, deren Höhe sich nach den jeweiligen Besoldungsgesetzen richtet. Manchmal erfolgt die Ausbildung allerdings nicht in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf, sondern in einem Beschäftigungsverhältnis bzw. privatrechtlichen Ausbildungsverhältnis.

Die Ausbildung erfolgt im Vollzeitstudium. Es gibt keine Semesterferien, da während der vorlesungsfreien Zeiten die berufspraktische Ausbildung in den Ausbildungsbehörden oder in Lehrgängen stattfindet. Die Fachstudien an den Fachhochschulen und die berufspraktischen Studienzeiten in den Ausbildungsbehörden des Bundes bzw. der Länder oder Kommunen wechseln sich ab.

Für Bewerber/-innen mit Fachhochschulreife oder einer anderen zu einem Hochschulstudium berechtigenden Schulbildung (bzw. einem hochschulrechtlich als gleichwertig anerkannten Bildungsstand) stehen unmittelbar nach Schulabschluss die Vorbereitungsdienste für nichttechnische Laufbahnen des gehobenen Dienstes oder vergleichbarer Einstiegsebenen offen. Im gehobenen technischen Dienst oder einer vergleichbaren Einstiegsebene ist generell ein mit Bachelor (bzw. gleichwertigem Abschluss) abgeschlossenes Hochschulstudium in einer ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung erforderlich (Ausnahmen sind die Bundeswehr und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sowie Bayerns).

Auch ab einer bestimmten Einstiegsebene, z.B. dem höheren Dienst des Bundes, besteht keine Zugangsmöglichkeit unmittelbar nach dem Schulabschluss, sondern für die Einstellung in den Vorbereitungsdienst wird ein erfolgreich abgeschlossenes Masterstudium oder ein gleichwertiger Abschlussgrad vorausgesetzt. Masterabschlüsse akkreditierter Studiengänge an Fachhochschulen sind universitären Masterabschlüssen gleichgestellt.

Manche Länderverwaltungen fordern für den Zugang zum höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst ein mit der Ersten Juristischen Prüfung abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften mit anschließendem Vorbereitungsdienst und Zweitem Juristischen Staatsexamen.

In den folgenden Abschnitten können Sie sich über Ausbildungs- und Studienwege im gehobenen nicht-technischen Dienst oder vergleichbaren Einstiegsebenen in den unterschiedlichen Einrichtungen erkundigen.

Hinweise

Wenden Sie sich bei Fragen rund um Zugangsmöglichkeiten und Voraussetzungen an die einstellende Behörde.

Übersicht

Weitere Informationen

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Öffentlicher Dienst / Beamte

Ausbildungswege

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