Überblick

Altertums­wissen­schaften, Archäologie

Die Altertumswissenschaften befassen sich mit der kulturhistorischen Erforschung der griechisch-römischen Antike sowie des Vorderen Orients und des Mittelmeerraums. Und auch die Archäologie blickt in die Vergangenheit, um vergangene und bestehende Kulturen zu studieren.

Das Studienfeld im Überblick

Altertumswissenschaftler beschäftigen sich mit der Erforschung verschiedener Kulturen. Während bei klassischen Altertumswissenschaftler(inn)en die griechisch-römische Antike im Zentrum steht, gibt es auch Forscher, die sich zum Beispiel auf das alte Ägypten oder auf den Vorderen Orient spezialisieren.

Überschneidungen gibt es zur Archäologie, einer Wissenschaft, die sich in erster Linie für die Bodenfunde jener Völker interessiert, über die wir keine schriftlichen Quellen besitzen. Durch die materiellen Hinterlassenschaften ziehen Archäologen Rückschlüsse auf deren Lebensweise und Kultur.

Studienangebot

Fächer im Bereich Altertumswissenschaften und Archäologie werden vor allem an Universitäten, vereinzelt auch an Fachhochschulen angeboten. Während sich beispielsweise der grundständige Studiengang „Altertumswissenschaften“ an der Universität des Saarlandes mit der griechischen und römischen Antike beschäftigt, kann man sich an der Universität Tübingen auf „Vorderasiatische und Palästina-Archäologie“ konzentrieren. Archäologie ist häufig ein Bestandteil der Altertumswissenschaften, kann aber auch als eigenständiges Fach studiert werden, zum Beispiel an der Universität Bamberg.

Mit einem anschließenden Masterstudiengang können die erworbenen Kenntnisse ausgebaut oder spezifiziert werden.

Zulassungskriterien & Studienbewerbung

Die meisten Studiengänge sind ohne Zulassungsbeschränkung oder unterliegen örtlichen Auswahlverfahren. Häufig werden Sprachkenntnisse, etwa Latein oder ggf. auch Altgriechisch gefordert. Allerdings besteht in der Regel die Möglichkeit, diese an der Hochschule nachzuholen.

Inhalte des Studiums

Die Studieninhalte richten sich je nach Wahl des Schwerpunkts oder der Spezifikation. In der Regel wird ein breiter Überblick über die Zeitgeschichte sowie Epochen und Gattungen vermittelt. Auch praktische Kompetenzen in den Bereichen Grabungstechniken, Konservierung und Restaurierung sowie Museumsarbeit gehören zum Studium.

Berufsmöglichkeiten nach dem Studium

Absolvent(inn)en der Altertumswissenschaften sowie der Archäologie können im Ausstellungsmanagement, bei archäologischen Ausgrabungen, in der Erwachsenenbildung, im Kulturmanagement oder im Journalismus Beschäftigung finden.

Weitere Informationen

ISA

Das Informationssystem Studienwahl & Arbeitsmarkt der Universität Duisburg-Essen gibt Informationen zur Entwicklung in den einzelnen Studienfeldern und Teilarbeitsmärkten.
www.uni-due.de/isa

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