Podcast

Mentoringprogramme

04.05.2026

Mentoring im Studium: Für viele Studienanfänger*innen eine wertvolle Unterstützung beim Start. Neue Stadt, neuer Campus, viele offene Fragen – wie findet man sich da schnell zurecht? Wie läuft so ein Mentoring ab? Und was bringt es eigentlich?

In dieser Folge des Studienwahl-Podcasts berichten Olivia, die im zweiten Jahr Medizin studiert, und ihre Mentorin Sarina, Medizinstudentin im dritten Jahr, von ihren Erfahrungen an der Universität des Saarlandes. Sie geben Einblicke in den Ablauf des dortigen Programms und zeigen, wie beide Seiten davon profitieren.

  • Ein Porträt-Foto von Olivia Z.

    Praktisch hat mir persönlich das Mentoringprogramm explizit dabei geholfen, erste Kontakte zu knüpfen.

    Olivia, Mentee
  • Ein Porträt-Foto von Sarina S.

    Ich denke, dass generell bei diesen Mentoringprogrammen sowohl die Mentees als auch die Mentoren eigentlich einen enormen Nutzen daran haben.

    Sarina, Mentorin

Textversion des Podcasts zum Lesen (Audio-Transkript)

Jingle: Der Studienwahl-Podcast. Wissenswertes für deinen Weg ins Studium.

studienwahl.de: Willkommen zum Studienwahl-Podcast. Schön, dass du dabei bist. Der Start ins Studium ist aufregend, aber oft auch ganz schön überwältigend: neue Stadt, neuer Campus, neue Abläufe. Damit du dich schneller zurechtfindest, setzen viele Hochschulen auf sogenannte Mentoring-Programme. Dabei stehen dir erfahrene Studierende als Mentor*innen zur Seite, als Unterstützung, Orientierungshilfe und manchmal einfach als erste Anlaufstelle bei Fragen rund ums Studium. Ich bin Nina und in dieser Folge spreche ich mit Olivia und ihrer Mentorin Sarina. Beide studieren Medizin an der Universität des Saarlandes. Wir schauen gemeinsam darauf, wie das Mentoring-Programm dort abläuft, wo konkret geholfen wird und warum Mentoring für beide Seiten spannend ist. Hallo, Olivia. Hallo, Sarina. Schön, dass ihr da seid.

Sarina: Hi.

Olivia: Hallo.

studienwahl.de: Olivia, wie hast du denn von der Möglichkeit eines Mentoring-Programms erfahren? Du studierst ja Medizin. Und wie kam es dazu, dass Sarina dich unterstützt?

Olivia: Als ich die Zusage bekommen habe für meinen Studienplatz an der Uni, habe ich E-Mails bekommen und unter anderem dann auch die E-Mail, dass ich mich zu einem Mentoring-Programm anmelden kann. Und letztendlich habe ich das dann einfach gemacht und irgendwann kam dann die E-Mail von Sarina und sie hat mich gefragt, ob es auch okay ist, wenn wir anderweitig als über E-Mail kommunizieren. Und dann letztendlich hat es so seinen Lauf genommen.

studienwahl.de: Also war es relativ einfach, daran teilzunehmen. Gab es eine Art Bewerbungsverfahren oder irgendwelche Hürden, die es zu überwinden galt?

Olivia: Nein, überhaupt nicht. Also ich habe mich da einfach nur angemeldet und das war's dann eigentlich auch schon.

studienwahl.de: Und Sarina, du warst ja zu Beginn selbst Teilnehmerin an diesem Mentoringprogramm. Wie war dein Erstkontakt dazu und wie wurdest du darauf aufmerksam?

Sarina: Das war bei mir tatsächlich ziemlich ähnlich wie bei Olivia. Wenn man sich immatrikuliert, bekommt man eine E-Mail und in der E-Mail steht dann seitens der Uni, dass sie sich erstmal freuen, dass man jetzt an der Universität des Saarlandes eingeschrieben ist. Und dann haben sie da halt auf das Mentoring-Programm aufmerksam gemacht, und ich habe mich dann auch einfach angemeldet. Ich musste da, glaube ich, auch nur meine Kontaktdaten angeben, mehr auch gar nicht. Und dann hat sich später auch eine Mentorin bei mir gemeldet.

studienwahl.de: Und ist das Programm jetzt ausschließlich für Studierende der Medizin?

Sarina: Genau, das ist ein fachspezifisches Mentoring. Das bedeutet, dass jeder Studiengang mitmachen kann und es wird immer versucht, dann auch jemanden zu finden, der im eigenen Studiengang ist, weil das natürlich einfach deutlich sinnvoller ist, als wenn das jetzt Leute aus einem anderen Studiengang sind.

Olivia: Genau. Einfach auch, weil da natürlich auch die Expertise da ist und die bestmöglichste Unterstützung.

Sarina: Und man ist dann in kleinen Gruppen. Also es ist nicht eine Eins-zu-eins-Betreuung. Meistens so eins zu vier. Also ein Mentor und circa vier Mentees.

studienwahl.de: Kannst du noch ein bisschen von deinen eigenen Erfahrungen berichten? Also anscheinend hat dir dieses Mentoring-Programm als Mentorin sehr weitergeholfen. Und was hat dich dann letztlich dazu bewogen, selbst Mentorin zu werden?

Sarina: Bei mir war das so, ich habe das als sehr positiv wahrgenommen, das eigene Mentoring. Und da wurde dann auch Werbung gemacht, dass man im nächsten Jahr selbst Mentor oder Mentorin werden kann. Und das habe ich eigentlich für mich dann direkt schon mit Ja beantwortet, dass ich das gerne machen würde. Also erstmal fand ich das eine total schöne Möglichkeit, dass man an der Universität ankommt und direkt so jemanden an der Hand hat, der schon deutlich weiter ist – einfach wie so ein Pate sozusagen, der ein bisschen hilft und ein paar Dinge durchspricht, die vielleicht anfangs noch ein bisschen überfordernd wirken dürften. Und deshalb fand ich das dann schön, dass ich dann im nächsten Jahr die Hilfe auch an neue Erstis weitergeben konnte.

studienwahl.de: Du sagtest jetzt: im ersten Jahr. Also läuft dieses Programm dann über zwei Semester?

Sarina: Das ist eigentlich sehr individuell. Generell wird uns da sehr viel Freiheit gelassen bei dem Mentoring. Also es gibt vorher eben einen Workshop, an dem man teilnehmen muss. Da wird man auf alles vorbereitet und wenn man den dann absolviert hat und die Kontaktdaten der Mentees bekommt, ist man in der Gestaltung sehr frei. Also wir haben das zum Beispiel so gemacht, dass wir unsere Mentees dann angeschrieben haben und eine Gruppe erstellt haben. Also eine Freundin von mir und ich hatten unsere Vierergruppen zusammengelegt, waren also zwei Mentorinnen und circa acht Mentees. Wir haben uns online getroffen per Videochat, wo dann schon mal die ersten Fragen geklärt werden konnten. Und kurz vor Semesterstart sind wir dann auch mal zusammen auf dem Campus gewesen, haben uns den angeguckt. Und bei uns war das tatsächlich so, dass wir uns mit den Mentees so gut verstanden haben, dass daraus auch Freundschaften entstanden sind und wir uns dann auch die nächsten Semester immer mal wieder getroffen haben. Natürlich mit allen, um zu gucken, wie geht es allen? Und gibt es noch irgendwelchen Klärungsbedarf? Wie gesagt, da sind Freundschaften daraus entstanden, die jetzt auch noch bis heute halten.

studienwahl.de: Das ist sehr toll.

Sarina: Das muss natürlich auch sowohl von der Mentorenseite als auch von der Mentee-Seite passen, dass man sagt: Hey, wir verstehen uns gut, lass doch noch mal was zusammen machen. Aber es ist natürlich keine Pflicht.

studienwahl.de: Du hast es gerade schon angedeutet. Du hast vorher den Vorbereitungsworkshop durchlaufen. Kannst du zu dieser Vorbereitung noch was sagen?

Sarina: Also bei uns an der Uni ist es so: Man kann entscheiden, ob man an einem Online- oder an einem Präsenz-Workshop teilnehmen kann. Im September findet der statt und der Workshop bestand daraus, dass wir anfangs erstmal allgemeine Infos durchgegangen sind und darüber geredet haben: Was sind unsere Aufgaben als Mentoren und welche Voraussetzungen gibt es? Also es würde keinen Sinn machen, bei so einem Mentoring mitzumachen, wenn man kein Interesse an sozialer Interaktion hat. Das wurde uns einfach vorher noch mal mitgeteilt, dass wir uns selbst dazu entschieden haben sollten und ob wir denken, dass wir den Anforderungen entsprechen. 

Und dann haben wir uns zwei wichtige Fragen gestellt. Und zwar: Welche Grenzen könnte es beim Mentoring geben und wie gehen wir damit um? Also zum Beispiel, wenn wir selbst uns überfordert fühlen, weil wir eigenen Unistress haben oder vielleicht auch, weil Mentees sich unangemessen uns gegenüber verhalten. Zum Beispiel wenn es Grenzüberschreitungen zwischen dem privaten und dem studentischen Leben gibt, die halt nicht gewünscht sind. Aber es kann ja zum Beispiel auch passieren, dass manche Mentees einfach nicht erreichbar sind, warum auch immer. Vielleicht, weil sie nicht zu Hause sind, im Urlaub oder kein Internet haben und einfach nicht antworten. Oder es vielleicht auch Fragen gibt zu formalen Abläufen, wo wir gar nicht die richtigen Ansprechpartner sind. Und da zum Beispiel, wenn man jetzt einen Fachwechsel gemacht hat, oder zu Prüfungsordnungen, wo wir uns auch nicht mit auskennen. Das haben wir einfach vorher besprochen. Und dann haben wir uns noch die Frage gestellt: Wer hilft uns denn bei bestimmten Anliegen, wenn wir mal nicht die richtigen Ansprechpartner sind? Und da haben wir dann noch mal eine Liste an die Hand bekommen mit ganz vielen wichtigen Ansprechpersonen, zum Beispiel in der Zentralen Studienberatung für formale Probleme oder auch den Prüfungssekretariat usw. Und das hat mir persönlich schon viel geholfen. Dann gab es noch eine Gruppenarbeit. Da haben wir uns so mit fünf, sechs Leuten ungefähr zusammengesetzt und besprochen, was wir denn alles in unseren Mentorings an Themen vermitteln wollen, was ich auch sehr gut fand, weil dann konnte man sich noch mal mit anderen Leuten austauschen. Und dann haben wir noch mal abschließend darüber geredet, wie man die Inhalte gut vermitteln kann.

Und es wurde ja generell sehr viel Freiheit gelassen. Es ging halt eher darum, wie man zum Beispiel in einer neuen Gruppe das Eis bricht, zum Beispiel durch eine Vorstellungsrunde oder so und wie man das Treffen gestaltet, um möglichst viele Informationen zu vermitteln. Auch wenn manche vielleicht anfangs ein bisschen schüchterner sind oder so, zum Beispiel indem man dann eine gezielte Frage-Antwort-Runde macht. Also da wurden uns einfach ein paar Tipps und Tricks mit an die Hand gegeben und dann haben wir uns gut vorbereitet gefühlt. Circa zwei Wochen später, Ende September, haben wir dann die Kontaktdaten von den Mentees bekommen.

studienwahl.de: Danke dir. Das klingt nach einer umfassenden Vorbereitung. Ja. Und Olivia, in welchen Bereichen kann dich denn Sarina besonders unterstützen? Wo hat es dir bislang am meisten gebracht? Kannst du da konkrete Beispiele nennen?

Olivia: Ja, also am Anfang. Vor allem dadurch, dass man natürlich gerade von der Schule kommt oder vielleicht auch ein Gap Year gemacht hat, aber im Prinzip das ganze Unileben noch gar nicht so richtig kannte, dann auch in eine neue Stadt gezogen ist, noch den Campus nicht kannte und noch niemanden auch an Menschen hatte in der neuen Umgebung. Praktisch hat mir persönlich das Mentoring-Programm bzw. dann auch Sarina explizit dabei geholfen, erste Kontakte zu knüpfen. Wie sie gerade auch schon angesprochen hat, haben wir eine Campus Tour gemacht und da hat man dann den Campus schon kennengelernt. Man wusste: Okay, hier ist die Bibliothek, hier ist die Mensa, was davor halt einfach noch nicht so richtig klar war. Außerdem, was mir auch sehr geholfen hat, ist einfach die ganzen Erfahrungsberichte auch zu bestimmten Kursen in der Uni, zu Professoren. Welche Vorlesungen sich lohnen oder auch nicht. Genau dann aber auch in Richtung Lerntechniken, was man anwenden kann oder was wenig Sinn macht. Und dann natürlich auch die ganze Gruppe an sich hat einem auch schon so erste soziale Kontakte in der neuen Umgebung. Das tat auch sehr gut, sich da auch auszutauschen und auch direkt. Wenn man dann den ersten Tag wirklich Uni hatte, dann stand man auch nicht ganz alleine da und kannte zumindest jemanden, an den man sich irgendwie wenden kann oder mit dem man sich austauschen kann. Dann direkt, was mir auch sehr positiv in Erinnerung ist: Sie hat uns auch immer geschrieben und noch viel Erfolg für Klausuren gewünscht. Also da war einfach immer so eine Unterstützung da und man hat gemerkt, dass man irgendwie immer jemanden im Rücken hatte, sag ich mal. Also dahingehend einfach sehr, sehr viel Unterstützung gehabt bzw. einfach den Start sehr erleichtert.

studienwahl.de: Das hilft da natürlich gerade am Anfang gewaltig und es bezieht sich auch nicht nur jetzt auf das soziale Umfeld, sondern auch auf fachliche Aspekte, oder? Ihr könnt euch auch über medizinische Fragen aus dem Studium austauschen.

Olivia: Ja, genau.

Sarina: Ja, auf jeden Fall.

studienwahl.de: Sarina, wie empfindest du euer Tandem? Läuft es so, wie du dir das vorgestellt hast? Was nimmst du daraus Positives mit? Auch vielleicht in Bezug auf dein Studium selbst.

Sarina: Also ich finde es eigentlich sehr gut, so wie das alles gelaufen ist. Natürlich weiß man vorher ja auch nicht, welche Leute man zugeteilt bekommt bei dem Mentoring. Und ich würde sagen, die Leute, die die Freundin von mir und ich zugeteilt bekommen haben, waren super. Es hat echt super gut gepasst. Und das ist natürlich auch schön, wenn man dann so lange noch gut miteinander klarkommt und sich trifft, sich austauscht, unterstützt. Genau da habe ich anfangs auch nicht so richtig damit gerechnet. Aber umso schöner ist es natürlich, wenn das dann klappt.

studienwahl.de: Also profitieren beide Seiten.

Sarina: Doch auf jeden Fall. Ich denke auch, dass generell bei diesen Mentoring-Programmen sowohl die Mentees als auch die Mentoren eigentlich einen enormen Nutzen daran haben, weil man lernt ja auch als Mentor vielleicht eine Gruppe zu leiten, was man vielleicht vorher noch nicht so gemacht hat. Man kann die sozialen und persönlichen Kompetenzen ja stärken. Sei es jetzt zum Beispiel Empathie zu zeigen, wirklich aktiv mal zuzuhören, Feedbackfähigkeit auch zu entwickeln. Und irgendwie hat man ja vielleicht auch eine kleine Vorbildfunktion für die Erstis, weil man ja schon weiter ist und einfach auch viel Fachwissen hat. Und was natürlich auch einfach schön ist: Wir sind alle in einem ähnlichen Alter. Dadurch, dass ich ja auch im dritten Semester direkt daran teilgenommen habe und da ist ja auch die Distanz viel kleiner, Fragen zu stellen jetzt seitens der Mentees, weil man einfach vermutlich nicht so viel Angst hat, als wenn das jetzt eine ältere Person wäre, vor der eben deutlich mehr Respekt da ist. Genau. Und was für uns auch schön war, dass eigentlich auch die Mentoren uns alle widergespiegelt haben, dass es ihnen Spaß gemacht hat. Es gab halt so einen Feedbackbogen und der wurde nachher ausgewertet und da war eigentlich das Feedback von beiden Seiten durchweg positiv.

Olivia: Ich finde auf beiden Seiten ist es ein sehr, sehr tolles Programm und würde es immer wieder machen.

Sarina: Genau. Und für uns ist es ja auch schön. Später im Berufsleben arbeiten wir ja sehr viel im Patientenkontakt und das ist natürlich dann auch gut, wenn man eben die sozialen Kompetenzen fördert, aber gleichzeitig auch berufliche Kompetenzen wie zum Beispiel die Organisationsfähigkeit weiterzuentwickeln, weil man Termine plant, Treffen plant. Und wir erhalten nachher auch ein Zertifikat über unser Ehrenamt. Und das können wir dann ja auch Bewerbungen beilegen, was ja auch eigentlich immer gut ankommt, wenn man so was mal gemacht hat.

studienwahl.de: Ja, dann danke ich euch sehr für eure Einblicke und dass ihr eure Erfahrungen so weitergebt und uns daran teilhaben habt lassen. Vielen Dank.

Olivia: Gerne.

Sarina: Gerne doch.

studienwahl.de: Das war unser Einblick in Mentoring im Studium. Wir haben gehört, wie wertvoll es sein kann, jemanden an der Seite zu haben, der den Studienalltag schon kennt. Sei es bei der Organisation, bei ersten Unsicherheiten oder einfach beim Ankommen im Studium. Gleichzeitig wurde deutlich: Auch Mentor*innen profitieren von dieser Rolle und wachsen daran. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, wie Mentoring-Programme an Hochschulen noch aussehen können, dann schau dir gerne die weiteren Beiträge zum Topthema Mentoring im Studium an. Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge. Das war der Podcast von studienwahl.de. Redaktion und Produktion: Dr. Nina Röder für den Meramo Verlag im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit und der Stiftung für Hochschulzulassung.

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Stand: 04.05.2026